Wladimir Putin hat der italienischen Zeitung “Il Corriere della Sera” ein spannendes Interview gegeben.

Interview im “Il Corriere della Sera”


Von “unseren” Medien fast vollständig ignoriert, hat in Vorbereitung seines Italien-Besuches der russische Präsident Wladimir Putin der italienischen Zeitung “Il Corriere della Sera” ein Interview gegeben.

Einen Teil des Inhalts hat Einar Schlereth dankenswerterweise aus dem Schwedischen übersetzt, einem dort erschienenen Zeitungsartikel entnommen.

Wer italienisch kann, möge sich bitte das Original-Video ansehen.

Wir haben den vollständigen russischen Original-Text auf der Kreml-Seite gelesen und möchten einiges zu den schwedischen “Nachrichten” ergänzen – Kommentare können wir uns angesichts der klaren Aussagen und deren oft hintergründiger Inhalte getrost sparen – man achte genau auf die “Feinheiten”, wie “baltische Länder”, “europäische Länder” (nicht “Staaten”) etc. – zugunsten einer möglichst präzisen Übersetzung haben wir auf eine ‘Glättung’ der Aussagen verzichtet, bitte dies beachten, wenn es mal “holpern” sollte.

Bei der Beantwortung der ersten Frage hat WWP eingangs folgendes gesagt:“Erstens bin ich überzeugt, daß nicht Rußland daran schuld ist, daß die Beziehungen zwischen der Russischen Föderation und den Ländern der Europäischen Union sich verschlechtert haben. Das ist nicht unsere Wahl, das haben uns unsere Partner aufgedrängt, nicht wir haben irgendwelche Begrenzungen im Handel und in der Wirtschaftstätigkeit eingeführt – das hat man gegen uns eingeführt, und wir waren gezwungen entsprechende Antwortmaßnahmen zu ergreifen.Aber die Beziehungen zwischen Rußland und Italien haben tatsächlich stets einen privilegierten Charakter getragen – sowohl in der Politik, als auch in der Wirtschaft. …”

Als nächstes folgte die Frage, mit welchem der Premierminister Italiens – Prodi, Berlusconi, Dalema, Renzi – er das beste Einvernehmen und die besten persönlichen Beziehungen gehabt hätte. Die Antwort war:

“Welche Funktionen wir auch immer bekleiden, wo auch wir auch arbeiten – wir sind vor allem Menschen und das Vertrauen zwischen den Menschen ist natürlich ein wichtiger Faktor in der Arbeit, im Aufbau der Beziehungen auf staatlicher Ebene. Aber, wie mir einer der Männer sagte, die Sie eben aufgezählt haben: ‘Sie sind wahrscheinlich der einzige’ – also ich bin der einzige – ‘der weiter freundschaftliche Beziehungen zu Berlusconi und zu Prodi unterhält’. Und ich werde Ihnen sagen – das war nicht schwierig – warum.
Weil vor allem alle meine italienischen Partner sich von den Interessen Italiens haben leiten lassen, von den Interessen des italienischen Volkes, und der Meinung waren, daß dafür, daß die Interessen Italiens, der italienischen Wirtschaft und der italienischen Politik in der gebührenden Weise gewahrt werden, man mit Rußland gute Beziehungen unterhalten muß. Und wir haben das verstanden und gefühlt.
Dies war das mithin wichtigste, das die Grundlage unserer guten Beziehungen gebildet hat: ich habe immer gefühlt, daß da wirklich der ehrliche Wunsch besteht, die zwischenstaatlichen Beziehungen unabhängig von innenpolitischer Konjunktur zu gestalten. In diesem Zusammenhang möchte ich Ihnen sagen, daß bei uns in Rußland ein solches Verhältnis zu Italien entstanden ist, das auch einen überparteilichen Charakter trägt.”

Auch die Antwort auf die Frage nach der EU-Sanktionspolitik und zur Ukraine soll hier komplett übersetzt werden, da in den Feinheiten der Aussagen die Haltung zum Ausdruck kommt:“Zuerst was die Liebhaberin betrifft. Wenn man solche Beziehungen zu einer Frau unterhält, das heißt wenn man keinerlei Verpflichtungen übernimmt, dann hat man auch kein Recht, von seinem Partner oder seiner Partnerin irgendwelche Verpflichtungen bezüglich sich selbst einzufordern.
Wir haben uns zu Europa nie wie zu einer Liebhaberin verhalten. Ich sage das jetzt absolut ernsthaft. Wir haben immer ernsthafte Beziehungen angeboten.
Aber ich habe jetzt einen solchen Eindruck, daß Europa gerade versucht hat, mit uns die Beziehungen auf materieller Basis, wobei ausschließlich zu seinem eigenen Vorteil zu gestalten.
Hier ist auch das bekannte ‘dritte Energiepaket’ und die Nichtzulassung unserer Waren zum europäischen Markt auf dem Gebiet der Atomenergetik, ungeachtet aller Vereinbarungen. Hier ist das Abgeneigtsein, die Rechtmäßigkeit unserer Handlungen anzuerkennen, und die Unlust, mit Integrationseinrichtungen im postsowjetischen Raum zusammenzuarbeiten – ich meine die Zollunion, die wir geschaffen hatten und die gerade in die Eurasische Wirtschaftsunion hinüberwächst.
Wenn die Länder Europas sich integrieren, dann ist das normal, aber wenn wir im postsowjetischen Raum dasselbe tun, dann versucht man das mit dem Wunsch Rußlands zur Wiederherstellung irgendeines Imperiums zu erklären. Warum solche Herangehensweise, verstehe ich nicht.

Sehen Sie mal, wir reden schon lange, auch ich persönlich, über die Notwendigkeit der Schaffung eines einheitlichen Wirtschaftsraumes von Lissabon bis Wladiwostok. In Wirklichkeit hat so etwas Ähnliches lange vor mir bereits der französische Präsident Charles DeGaulle gesagt. Heute hat auch keiner etwas dagegen, alles sagen: ja, dahin müssen wir streben.
Aber was passiert in der Praxis? Da, die baltischen Länder haben sich der EU angeschlossen, na Gott sei dank, gut ist’s. Aber jetzt sagt man uns, daß diese Länder, die in das Energieversorgungssystem der ehemaligen Sowjetunion und Rußlands eingebunden waren, daß sie in das Energiesystem der EU übergehen müssen. Wir fragen: ‘Gibt es irgendwelche Probleme mit der Energieversorgung oder was, was ist los, warum muß das gemacht werden?’ – ‘Nein, es gibt keine Probleme, aber wir haben das so beschlossen, so wird es besser sein.’
Was bedeutet das für uns praktisch? Das bedeutet, daß wir in einigen westlichen Regionen Rußlands zusätzliche Generierungkapazitäten aufbauen müssen. Da die Stromleitungen durch die baltischen Länder in einige Regionen Rußlands und zurück gingen, und das alles jetzt auf Europa umgeschaltet wird, müssen zusätzliche, heute bei uns noch nicht existierende Stromtrassen bauen, um die Übertragung der Elektroenergie zu gewährleisten. Das wird uns etwa 2 – 2,5 Mrd. Euro kosten.

Nun zum Assoziierungsabkommen mit der Ukraine.
Von der Ukraine wird nicht gefordert, daß sie ein Teil des Energienetzes Europas werden solle, aber dies wird als Möglichkeit in Betracht gezogen. Wenn das passiert, dann werden wir gezwungen sein, für dieselben Zwecke schon nicht mehr 2 – 2,5 Mrd., sondern vielleicht 8 – 10 Mrd. Euro auszugeben. Stellt sich die Frage wozu, wenn wir einen einheitlichen Wirtschaftsraum von Wladiwostok bis Lissabon aufbauen wollen?
Die östliche Partnerschaft der Eurounion – welches Ziel verfolgt sie: den gesamten postsowjetischen Raum in einen gemeinsamen Raum mit Europa, ich wiederhole zum dritten Mal, von Lissabon bis Wladiwostok, zu integrieren, oder irgendetwas abzuschneiden und eine neue Grenze zu schaffen zwischen dem heutigen Rußland und dem ganzen westlichen Teil, nehmen wir an, heute eingeschlossen auch die Ukraine und Moldawien?

Ich sage Ihnen jetzt noch mehr, und Sie können dann selbst entscheiden, was sie drucken und was nicht.
Denn woher entstand die Krise rund um die Ukraine? Der Grund ist anscheinend völlig unverhältnismäßig zu dem, was wir heute als eine absolute Tragödie vorfinden, die mit großen menschlichen Opfern im Süd-Westen der Ukraine verbunden ist.
Worum ist denn der Streit entstanden: der ehemalige Präsident Janukowitsch sagte, daß er die Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens der Ukraine mit der EU nochmal überdenken muß, und vielleicht noch einige Veränderungen erreichen und noch Konsultationen mit Rußland als seinem Haupt-Handels- und Wirtschaftspartner durchführen muß. In diesem Zusammenhang oder unter diesem Vorwand begannen die Unruhen in Kiew. Sie wurden aktiv unterstützt sowohl von unseren europäischen Partnern als auch von den amerikanischen. Danach erfolgte ein Umsturz – eine absolut verfassungsfeindliche Handlung.
Die neuen Machthaber erklärten, daß sie das Abkommen unterzeichnen, aber sie verschieben dessen Implementierung bis zum 1. Januar 2016.
Da fragt sich doch, wozu haben sie diesen Umsturz dann gemacht? Warum haben sie es bis zum Bürgerkrieg geführt? Das Ergebnis ist doch dasselbe.

Außerdem waren wir Ende 2013 bereit, der Ukraine einen Kredit über 15 Milliarden Dollar auf staatlicher Linie zu geben, dazu über die Geschäfts-Banken nochmal 5 Milliarden, und 3 Milliarden hatten wir schon im Jahresverlauf gegeben, und wir haben zweimal uns bereiterklärt die Preise für Erdgas zu senken, wenn sie uns regelmäßig dafür bezahlen.
Und wir hatten gar nichts gegen die Unterzeichnung des Abkommens mit der Eurounion durch die Ukraine.
Aber natürlich wollten wir teilnehmen an der Erarbeitung der endgültigen Entscheidungen – damit meine ich, daß die Ukraine zum jetzigen Zeitpunkt – sowohl damals, als auch jetzt, bis heute – ein Mitglied der Freihandelszone der G.U.S. ist, und wir dort gegenseitige Verpflichtungen haben.
Wie können wir das in Betracht ziehen und achtlos uns dazu verhalten? Kommt mir einfach nicht in den Sinn.
Das Ergebnis ist ein Staatsstreich, ein Bürgerkrieg, Hunderte Tote, ein Zerfall der Wirtschaft, der soziales Sphäre, eine Versprechen des IWF der Ukraine 17,5 Milliarden Dollar auf 4 Jahre zu geben und die vollständige Desintegration der wirtschaftlichen Verbindungen mit Rußland. Aber die gegenseitige Abhängigkeit zwischen uns und der Ukraine in der Wirtschaft ist groß.

So hat die Eurounion in einseitigem Vorgehen ihre Zolltarife mit der Ukraine auf Null gesetzt. Der Umfang der Verkäufe auf dem europäischen Markt von Seiten der Ukraine hat sich nicht erhöht. Warum?
Sie haben nichts zu verkaufen. Nichts was in Qualität und Preis auf dem europäischen Markt gefragt wäre, außer dem, was schon vorher dort verkauft wurde.
Wir haben einen Markt für die Ukraine, aber in einseitiger Entscheidung wurde vieles von ukrainischer Seite eingestellt. Zum Beispiel haben unsere Kampfhubschrauber zu 100% ihre Motoren aus der Ukraine bekommen – die Lieferungen wurden gestoppt. Wir haben schon ein Werk in St.Petersburg gebaut, in diesem Jahr wird ein zweites Werk fertig.
Aber die Produktion in der Ukraine wird vollständig eingestellt, weil weder in Italien, noch in Frankreich noch in Deutschland keiner solche Motoren benötigt und benötigen wird. Etwas auf eine neues Niveau zu heben ist unmöglich, dazu braucht es Milliarden an Investitionen.
Warum all das getan wurde, verstehe ich nicht – ich frage vieler meiner Kollegen, darunter die europäischen und die amerikanischen Kollegen.”

P. Valentino: “Und was sagen die Ihnen?”

W. Putin: “Die Situation ist außer Kontrolle geraten.

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Welt: 9.6. - 10.6.2015

Nachdenkseiten]
Kann das Aushungern eines Volkes ein berechtigtes Mittel zum von außen betriebenen Regime-Wechsel sein?
Meines Erachtens nicht. Deshalb finde ich den angefügten Appell an Bundeskanzlerin Merkel und die Abgeordneten und Fraktionen im Deutschen Bundestag und im europäischen Parlament, das Aushungern des syrischen Volkes zu beenden und deshalb Schluss mit dem Embargo zu machen, richtig. Bitte unterstützen Sie diesen von Bernd Duschner formulierten und verbreiteten Appell. Siehe Anhang. Ich habe mich zur Unterstützung dieses Appells entschlossen, nachdem mich der Initiator daran erinnert hat, mit welchem zynischen Engagement von westlicher Seite das Aushungern geplant, betrieben und medial begleitet worden ist.

[Telepolis]
US-Recht weltweit?
Die neue US-Justizministerin hat mit ihrem Vorgehen gegen Fifa-Funktionäre demonstriert, dass nicht nur ausländische Terrorverdächtige in die Fänge der US-Justiz geraten können.

[Deutsche Wirtschafts Nachrichten]
US-Statthalter beginnen mit dem Ausverkauf der Ukraine
Der von der US-Regierung ins Amt gehievte ukrainische Premier Jazenjuk will hunderte Staatsbetriebe billig an US-Investoren verkaufen. Abgewickelt werden die Deals von seiner aus den USA stammenden Finanzministerin und einem der Korruption überführten Beamten.

[Spiegel.de]
EU-Parlament: Martin Schulz sagt TTIP-Abstimmung ab
Der Präsident des Europaparlaments, Martin Schulz, hat die für Mittwoch vorgesehene Abstimmung über eine TTIP-Resolution gestoppt. Gegner werfen ihm "politische Manipulation" vor und ein Einknicken vor Wirtschaftslobbyisten.

[de.sputniknews.com]
Westen droht Russland mit Aufstellung von Atomraketen
In der vorigen Woche hatte der britische Außenminister Philip Hammond in einem Interview mit der BBC nicht ausgeschlossen, dass US-Atomraketen auf der Insel stationiert werden könnten.

[Telepolis]
Nach Merkels Elmau-Show ist Scham angesagt
... Die Willfährigkeit, der Inszenierung der Macht zu Diensten zu sein, ist erschreckend. Dass die Mächtigen ihre Inszenierungen zur Machterhaltung und Legitimation durchziehen wollen, ist wenig verwunderlich, aber dass das "Volk", also das auserwählte Volk eines Dorfs, klaglos mitspielt, ist eine Scham für Deutschland.

[Jasminrevolution]
Bilderberger ans Licht getrieben: ORF bricht Medienschweigen
Der ORF konnte wegen wachsender Proteste die Bilderberger-Medienzensur nicht mehr durchhalten: Elf Minuten Brennpunkt Interview mit dem Organisator der Bilderberg-Konferenz 2015! Der Banker, Medienfunktionär und Spitzenpolitiker Rolf Scholten stellte sich dumm, behauptete, da wäre nichts geheim, den Bilderbergern Geheimnistuerei vorzuwerfen wäre nur blöd und solche “Blödheiten würden immer blöder”. Soviel auch zum Vorwurf der Pöbelei von Medien und Politik in Richtung Netzkultur.

[NEOPresse]
Bilderberg-Konferenz: Ursula von der Leyens Ritterschlag zur Kanzlerin 2017
Seit Jahren bauen die Medien Ursula von der Leyen als Kanzlerin 2017 auf. Nun legen die Bilderberger nach und laden die Verteidigungsministerin auf ihre Konferenz - dort wo schon viele politische Größen entdeckt und gefördert wurden.

[Alles Schall und Rauch]
Interview mit dem #Bilderberg Gastgeber
Im folgenden Interview bemüht sich das österreichische Mitglied des Lenkungsausschuss der Bilderberger und gleichzeitig Gastgeber und Organisator der diesjährigen Konferenz, Rudolf Scholten, das Treffen zu verhamlosen und die teuren Sicherheitsmassnahmen auf Kosten der Steuerzahler zu rechtfertigen

[www.finanzmarktwelt.de]
Griechenland: Juncker bot Tsipras 34 Milliarden Euro an – abgelehnt!
Was war da los auf dem G7-Gipfel und kurz davor? Der Präsident der EU-Kommission Jean-Claude Juncker lehnte es ab mit Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras zu telefonieren. Juncker bot zuvor Tsipras 34 Milliarden Euro an – abgelehnt! Die Hintergründe...

[Propagandafront]
Finaler Goldpreis-Crash: Gold auf dem Weg in Richtung USD 1.000 pro Unze!
Ich gehe davon aus, dass es da draußen viele Anleger gibt, die nach wie vor an ihren Edelmetallpositionen festhalten und der Vielzahl an Gold-Gurus Glauben schenken, die ihnen erzählen, dass Gold jetzt jeden Augenblick durch die Decke schießen wird. Ja sicher, Gold wird letztlich eine Kehrtwende einleiten. Ich persönlich glaube, dass es mindestens auf USD 5.000 pro Unze steigen wird.

[Gegenfrage.com]
Russland will Goldreserven auf 500 Milliarden Dollar erhöhen
Russland kauft Gold wie verrückt. Seit 2005 haben sich die Goldreserven verdreifacht, allein in den vergangenen 15 Monaten kaufte der Kreml 200 Tonnen zu. Die Reserven sollen von aktuell 360,5 Tonnen auf 500 Tonnen weiter aufgestockt werden.

[finanzen100.de]
US-Banker verklagen die Regierung, weil die sie in der Finanzkrise rettete
Es klingt wie ein schlechter Scherz: Banker der 2008 von der US-Regierung geretteten Banken und Versicherer verklagen den Staat jetzt deswegen auf Milliarden - sie seien unfair behandelt worden. Das Schlimmste: Der Plan könnte aufgehen.

[zeit.de]
"Wir haben die Infrastruktur eines Polizeistaates geschaffen"
Daniel Ellsberg veröffentlichte 1971 die Pentagon Papers. Der Whistleblower fordert Asyl für Snowden und warnt vor geheimer Massenüberwachung, die alle rechtlos mache.

[blog.vorratsdatenspeicherung]
Aufruf „Vorratsdatenspeicherung stoppen!” – bitte unterzeichnen!
Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung unterstützt den folgenden Aufruf an Bundestagsabgeordnete und Mitglieder der SPD und ruft zur weiteren Unterstützung und Unterzeichnung auf unter: www.vorratsdatenspeicherung-stoppen.de

[ccc]
Strafanzeige gegen Massenüberwachung der Geheimdienste: Wir lassen nicht locker
Beim Generalbundesanwalt Harald Range wurde heute Gegenvorstellung erhoben und erneut beantragt, wegen der geheimdienstlichen Massenüberwachung endlich Ermittlungen aufzunehmen. Strafanzeige hatten wir bereits am 3. Februar 2014 erstattet und in den folgenden Monaten erweitert, insbesondere wegen der dokumentierten Überwachung eines CCC-Tor-Servers. [1] Anstatt aber Ermittlungen einzuleiten, hat der Generalbundesanwalt den Sachverhalt bloß unter „weitere Beobachtung“ gestellt. Bis heute ist kein förmliches Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. Daher sehen wir uns gezwungen, erneut tätig zu werden.

[Die Freiheitsliebe]
Blockupy goes Berlin: Proteste für ein anderes Europa
Blockupy wurde bisher geographisch mit Frankfurt und der EZB-Zentrale verbunden, dass soll sich am 20. Juni ändern, dann sollen in Berlin die Proteste “Europa. Anders. Machen.” stattfinden, zu denen auch das Blockupy-Bündnis aufruft. Aufgerufen wird für den 20. Juni, der zugleich Internationaler Flüchtlingstag ist, Unterstützung gibt es dafür neben Blockupy auch von der Linken, Attac, Teilen der Gewerkschaften, sozialen Bewegungen und der Grünen Jugend.