PecuniaOlet

Der Einzelne und die Mafia

Oberstes Ziel der Mafia ist es, den Staat zu "übernehmen", der Staat zu sein. Das impliziert selbstverständlich auch das Ziel, letzten Endes Weltherrschaft auszuüben, und "Weltstaat" zu sein. Manche nennen es auch NWO. Ohne zu übertreiben, sind wir heute nicht mehr weit von diesem Zustand entfernt. Internationale Konzerne und Banken haben mit Hilfe der Staaten, deren Geldmonopol und supranationaler Organisationen Strukturen geschaffen, die es ihnen mit Hilfe initiierter Krisen ermöglichen, das schlimmste und traurigste Kapitel der Menschheit einzuleiten, das jemals verwirklicht wurde: Der totalitäre Weltstaat mit totaler Überwachung und Versklavung des Einzelnen.

Der größte Helfershelfer des organisierten Verbrechens indes ist dieser Einzelne. Mittels Erziehung zum größtmöglichen Egoismus und sogenanntem "Individualismus"  trug jeder sein Scherflein dazu bei, dass es so weit kommen konnte. Und was sind denn das für "Individualisten"? Im Grunde sind sie doch alle gleich (wie die Parteien), und ihr Individualismus ist rein äußerlicher Natur. Sie frönen einem täglichen Arbeitsdienst, zahlen Steuern und Sozialversicherungsbeiträge und legitimieren das System, indem sie wählen gehen, obwohl sie keine Wahl haben, und indem sie Kredite in Anspruch nehmen, die das System am Laufen halten und die allgemeine Versklavung voran treiben. Ihr sogenannter Individualismus besteht doch nur darin, Veganer oder Vegetarier zu sein, sich ausgefallene Klamotten zu leisten, schwul oder ein bisschen schwul zu sein, Anhänger der Schulmedizin oder alternativer Methoden zu sein, moderne "Patch-Work"-Familien zu kreieren, und mit der einen oder anderen Ideologie als Spielzeug oder Variante des Systems zu liebäugeln. Ein wenig Salonbuddhismus oder Sonntagschristentum kann auch nicht schaden. Der Mensch ist ein Herdentier und sogenannte Selbstverwirklichung gibt es vielleicht als Waldgänger oder Eremit. So viel Individualist möchte man dann aber doch nicht sein. "In naher Zukunft wird die Vielfalt der Völker durch die Vielfalt der Persönlichkeiten ersetzt" - Eine lächerliche Aussage angesichts der fortschreitenden Verdummung und medialen Beeinflussung der Massen.

Es führt kein Weg daran vorbei, aber es wird für uns wohl zu spät sein. Lediglich die Russen, vielleicht die Chinesen haben noch eine Chance, dem organisierten Verbrechen geschlossen als Volk entgegenzutreten.Dazu bedarf es gewachsener Werte, für die man sich notfalls auch opfern würde, damit zukünftige Generationen in wirklicher Freiheit und sozialer Gerechtigkeit leben. Aber natürlich: Wenn man vor lauter Individualismus oder Zukunftsangst keine Kinder mehr hat, sind einem aufgrund des anerzogenen Egoismus zukünftige Generationen möglicherweise egal. Ebenso wie die Zukunft unserer Erde. Es ist jedoch nicht völlig ausgeschlossen, dass man "wiederkommt" und unter dem durch eigenes Zutun oder Unterlassen mit verursachten Schaden zu leiden hat, ohne sich freilich dessen bewusst zu sein. Denn wenn ich mir über ein Gesetz sicher bin, dann ist es das Gesetz des Ausgleichs. "Wer das Schwert nimmt, wird durch das Schwert umkommen". Entsprechend der Karma Gedanke der indischen Philosophie und Religion. Alles Leben hängt zusammen, alles ist miteinander durch unsichtbare Fäden verknüpft. Kein Leben existiert ohne anderes Leben.

"Nach ewigem Gesetz gehen aus dem "Apeiron" (Unbestimmt-Grenzenloses) immer wieder neue Welten hervor und kehren wieder in dasselbe zurück, einander Strafe und Buße gebend für die Ungerechtigkeit nach der Ordnung der Zeit."  Anaximandros