Die alleinige Kriegsschuld am 1.Weltkrieg liegt bei den SIS und SCHWARZE100 Attentätern von RasPUTIN und YOUNG BOSNIA Attentätern des österreichischen Thronfolger und ihren SCHWARZE HAND Anstiftern !

Die alleinige Kriegsschuld am 1.Weltkrieg liegt bei den SIS und SCHWARZE100 Attentätern von RasPUTIN und YOUNG BOSNIA Attentätern des österreichischen Thronfolger und ihren Anstiftern und Waffenlieferanten aus dem Umfeld der Loge „Ujedinjenje ili smrt“ (Vereinigung oder Tod) Schwarze Hand !

Der Deutsche Bundestag möge beschließen über das http://www.bundesarchiv.de/bundesarchiv/dienstort... die Daten der deutschen Geheimdienst IIIb Chefs 1913-19 Walter Nicolai u.seines Nachfolgers und Friedrich Gempp-Bericht Ersteller - die am 21.4.1947 u.4.5.1947(Nicolai) im Moskauer Butyrka-Gefängnis liquidiert wurden u.vom russischen Hauptmilitärstaatsanwalt am 10.9.2001 u.1999(Nicolai)rehabiliert wurden - zu den Alleinschuldigen Sarajevo Attentätern des österreichischen Thronfolgers und des dadurch erbrachten Beweis zu den Alleinschuldigen für den 1.Weltkrieg - sofort veröffentlichen.


Begründung:

Die alleinige Kriegsschuld am 1.Weltkrieg liegt bei den SIS und SCHWARZE100 Attentätern von RasPUTIN und YOUNG BOSNIA Attentätern des österreichischen Thronfolger und ihren Anstiftern und Waffenlieferanten aus dem Umfeld der Loge „Ujedinjenje ili smrt“ (Vereinigung oder Tod) Schwarze Hand.

http://de.wikipedia.org/wiki/Abteilung_III_b

http://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Nicolai_%28Geh...
Nicolai leitete den deutschen Geheimdienst von 1913-1919.
In der NS-Zeit gehörte er zum Sachverständigenbeirat des Reichsinstituts für Geschichte des neuen Deutschland.[4] Seit dem 1.4. 1936 hatte er an diesem Institut einen Forschungsauftrag mit dem Titel „Politische Führung im Weltkrieg“. Dazu sollte er alles verfügbare Material zum 1.Weltkrieg zusammentragen und „systematische Befragungen bei den seinerzeit führenden Persönlichkeiten“ durchführen.[5]
Nach dem 2.Weltkrieg wurde Nicolai 1945 vom NKWD aus Deutschland verschleppt und in Moskau verhört.
Er starb während der Haft am 4.5.1947 im Hospital der Moskauer Butyrka. Erst 1999 rehabilitierte die russische Militärstaatsanwaltschaft Walter Nicolai.[6]
Ernst Klee: Das Kulturlexikon zum 3.Reich. Wer war was vor und nach 1945. Fischer, Frankfurt 2007, S. 433. Anne Christine Nagel (Hrsg.): Die Philipps-Universität Marburg im Nationalsozialismus. Dokumente zu ihrer Geschichte. Franz Steiner, Stuttgart 2000, S.398.
Jürgen Schmidt: Spionage: Mata Haris erfolgloser Chef, 7.10.2001
http://www.tagesspiegel.de/politik/spionage-mata-h...
Untersuchungsakte 21152
http://de.wikipedia.org/wiki/Iwan_Alexandrowitsch_...
Aleksandr Zdanovic
Zan Taratuta

http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Gempp#Gempp...
928-1944 verfasste Gempp im Auftrag der Abwehrabteilung für deren internen Dienstgebrauch das Werk Geheimer Nachrichtendienst und Spionageabwehr des Heeres (Gempp-Bericht). In diesem berichtet er über die Arbeit des deutschen militärischen Geheimdienstes bis zum Ende des 1.Weltkriegs. Durch diesen 1945 in US Hände gelangten Bericht wurden noch nicht identifizierte Agenten bekannt. Der Bericht lagerte danach für die Öffentlichkeit nicht zugänglich bis zu seiner Rückgabe nach Deutschland Mitte der 1970er Jahre bei der NARA http://de.wikipedia.org/wiki/National_Archives_an...
http://www.archives.gov/
in Washington und befindet sich heute im Freiburger Militärarchiv http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesarchiv-Milit%C...
http://www.bundesarchiv.de/bundesarchiv/dienstorte...
Bei der Mobilmachung zum Polenfeldzug 1939 wurde Gempp bis 5/1943 im Amt Ausland/Abwehr des Oberkommando der Wehrmacht eingesetzt. Gempp war am 10.8.1946 von dem Militärgeheimdienst Smersch in Rostock verhaftet worden. In das Moskauer Butyrka-Gefängnis wurde er am 3.1.1947 eingeliefert, in dessen Gefängniskrankenhaus er am 21.4.1947 an an Herzlähmung verstarb. Von R.F. Hauptmilitärstaatsanwalt am 10.9.2001 rehabilitiert

http://www.bundesarchiv.de/bundesarchiv/dienstorte... -

RasPUTIN Attentäter Umfeld um
SIS Raynor und und John Scales -
SCHWARZE100 unter Wladimir Mitrofanowitsch Purischkewitsch, A. S. Suchotin, Dr.S.S.Lasowert, Dmitri Pawlowitsch Romanow, Felix Felixowitsch Jussupow -

SCHWARZE HAND Sarajevo Attentäter vom österreichischen Thronfolger -
Young Bosnia Bomberwerfer mit Cyanid für anschließenden Selbstmord Nedeljko Cabrinovic,
Schütze Gavrilo Princip -
verpassenden Bombenwerfer Muhamed Mehmedbasic -
Young Bosnia Lieferanten Umfeld
Misko Jovanovic,
Veljko Cubrilovic,
Danilo Ilic,
Trifun Grabez,
Vasa Cubrilovic,
Cvetko Popovic,
Vladimir Gacinovic und
Ivo Krancjevic -
ihre u.a. Loge „Ujedinjenje ili smrt“ (Vereinigung oder Tod) Schwarze Hand Anstifter
Milan Ciganovic,
Führungsoffizier Major Vojin P. Tankosic (Vojislav Tankositsch),
Chef des serbischen Militärgeheimdienstes Dragutin T.Dimitrijevic gen. Apis,
Velimir Vulovic,
Radeta Malobabic -
in Mittäterschaft mit den Mitgründern -
den Captains
Radomir Arandelovic,
Milan F. Petrovic,
den Lieutenants Antonije Antic
Dragutin Dulic,
Milan Marinkovic,
Nikodije Popovic,
Oberstleutnant Velimir S. Vemic,
den Majoren Ilija Radivojevic,
Milan Vasic des serbischen Offizierskorps -
Vize-Konsul Bogdan Radenkovic,
Journalist Ilija M. Jovanovic und
den Obristen Cedomilj A. Popovic und
Milovan Milovanovic -

nicht zu verwechseln mit der aktuellen Otpor! Schwarze Hand -

http://www.ucis.pitt.edu/eehistory/H200Readings/To...
W. A. Dolph Owings (ed.):The Sarajevo Trial. Digitalisat der Seiten i-xvi als Seminarstoff (englisch)

http://wwi.lib.byu.edu/index.php/Constitution_of_t...
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/07...

http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarze_Hand
http://en.wikipedia.org/wiki/Crna_Ruka
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/8f...
Die Ursprünge der „Ujedinjenje ili smrt“ (Vereinigung oder Tod) auch Schwarzen Hand gehen auf Kreise um den
Chef des serbischen Militärgeheimdienstes Col. Dragutin Dimitrijevićc http://en.wikipedia.org/wiki/Dragutin_Dimitrijevi... -
der Führungsoffizier Vojislav Tankositsch
http://de.wikipedia.org/wiki/Vojislav_Tankositsch -
die Captains
Radomir Arandelovic,
Milan F. Petrovic,
die Lieutenants Antonije Antic
Dragutin Dulic,
Milan Marinkovic,
Nikodije Popovic,
Oberstleutnant Velimir S. Vemic,
die Majore Ilija Radivojevic,
Milan Vasic
die Obristen Cedomilj A. Popovic und Milovan Milovanovic des serbischen Offizierskorps -
Vize-Konsul Bogdan Radenkovic,
Journalist Ilija M. Jovanovic und -
zurück - die am 29. Maijul./ 11. Juni 1903greg. den serbischen König Aleksandar Obrenovic und seine Gattin, Draga Masin ermordeten, womit die Herrschaft der Dynastie Obrenovic in Serbien endete.

Die Schwarze Hand (Vereinigung oder Tod) war ein nationalistischer serbischer Geheimbund, der auch mit terroristischen Mitteln für ein Großserbien kämpfte, in dem ganz Bosnien und Herzegowina mit Serbien vereint sein sollte. Die Schwarzen Hand war eine Verbindung von Offizieren, der mehrheitlich Serben aber auch einige wenige Kroaten und Bosniaken (z. B. Oskar Tartaglia) angehörten. Ähnliche verschwörerische Offiziersverbindungen gab es im 19. Jahrhundert auch in Rumänien und dem Osmanischen Reich. Die Schwarze Hand galt als geheime Organisation, obwohl ihre Existenz und einige ihrer Mitglieder öffentlich bekannt waren. Mitglieder der Schwarzen Hand und ihrer Vorgängerorganisation waren unter anderem an der Ermordung des serbischen Königs Aleksandar Obrenović und seiner Gattin Draga Lunjevica sowie dem Attentat von Sarajevo beteiligt, das in den Ersten Weltkrieg führte.
Die Ursprünge der Schwarzen Hand gehen auf Kreise im serbischen Offizierskorps zurück, die am 29. Maijul./ 11. Juni 1903greg. den serbischen König Aleksandar Obrenović und seine Gattin, Draga Mašin ermordeten, womit die Herrschaft der Dynastie Obrenović in Serbien endete. Aleksandar hatte sich vor allem durch seine Ehe, aber auch durch seine an Österreich angelehnte Außenpolitik unbeliebt gemacht.
Offiziere, die mit einem vor allem gegen Österreich gerichteten groß-serbischen Nationalismus im Bündnis mit Russland und Frankreich sympathisierten und die Politik aggressiv durchsetzen wollten, gründeten am 9. Mai 1911 in Belgrad die Geheimorganisation „Ujedinjenje ili Smrt“ (Vereinigung oder Tod), die auch „Schwarze Hand“ genannt wurde. Führend war dabei der Generalstabsoffizer Oberst Dragutin Dimitrijević, genannt Apis. Weitere Gründungsmitglieder waren die Obristen Čedomilj A. Popović und Milovan Milovanović, Oberstleutnant Velimir S. Vemić, die Majore Ilija Radivojević, Vojislav Tankositsch und Milan Vasić, der Vize-Konsul Bogdan Radenković und der Journalist Ilija M. Jovanović.

Ziel der Organisation war gemäß ihrem „Ujedinjenje ili Smrt“ (Vereinigung oder Tod) war die Verwirklichung des „völkischen Ideals“, der Vereinigung aller Serben in einem einigen Nationalstaat. Dabei setzte die Schwarze Hand nach eigener Aussage „den revolutionären Kampf dem kulturellen voraus“ und betrieb hierzu:
- die Beeinflussung alle staatlichen und gesellschaftlichen Kräfte in Serbien, wobei die Rolle Piemonts im italienischen Risorgimento als Vorbild angeführt wurde.
- die Bildung einer revolutionären Organisation in allen Gebieten, in denen Serben leben
- den Kampf gegen ihre Feinde mit allen Mitteln
- die Unterhaltung freundschaftlicher Beziehungen mit pro-serbischen Staaten, Volksverbänden und Einzelpersonen sowie mit anderen nationalen Befreiungsbewegungen

Als oberstes Organ wurde eine Oberste Zentralverwaltung mit Sitz in Belgrad eingerichtet, deren Mitgliederzahl möglichst klein sein sollte. Die Entscheidungen der Obersten Zentralverwaltung waren für alle Mitglieder der Organisation verbindlich, sie verfügte über ihr Leben und Vermögen. Die Interessen der Organisation kamen an erster Stelle, ihre Mitglieder mussten alle die Organisation betreffenden Informationen und Erkenntnisse melden, die sie dienstlich oder privat erfuhren.
Die Oberste Zentralverwaltung hatte das Recht, Todesurteile auszusprechen, die von besonders vertrauenswürdigen Mitgliedern vollstreckt wurden. Wenn jemand Mitglied geworden war, konnte er die Organisation nicht mehr verlassen, niemand durfte seinen Rücktritt annehmen.
Die Schwarze Hand war eine Geheimorganisation, deren Existenz gegenüber der Öffentlichkeit unbekannt bleiben sollten. Um die Geheimhaltung der Mitglieder zu sichern, werden sie nicht nach Namen, sondern nach Nummern geführt. Die Mitglieder kannten einander in der Regel nicht, mit ihnen wurde über besondere Kontaktleute kommuniziert. Nur die Oberste Zentralverwaltung kannte alle Mitglieder. Obwohl sie die Organisation als solche nicht kannten, verpflichteten sich ihre Mitglieder zu bedingungslosem Gehorsam und absoluter Geheimhaltung.

Schwur
Ich, der in die Organisation „Vereinigung oder Tod“ eintrete, schwöre bei der Sonne, die mich erwärmt, bei der Erde, die mich ernährt, vor Gott, beim Blut meiner Väter, bei meiner Ehre und bei meinem Leben, dass ich von diesem Augenblick an bis zu meinem Tode die Satzung dieser Organisation treu befolgen und stets bereit sein werde, ihr alle Opfer zu bringen.
Ich schwöre vor Gott, bei meiner Ehre und bei meinem Leben, dass ich allen Weisungen und Befehlen widerspruchslos folgen werde.
Ich schwöre vor Gott, bei meiner Ehre und bei meinem Leben, dass ich alle Geheimnisse dieser Organisation mit ins Grab nehmen werde.
Mögen Gott und meine Kameraden in dieser Organisation über mich zu Gericht sitzen, wenn ich wissentlich diesen Eid breche oder umgehe.

http://wwi.lib.byu.edu/index.php/Constitution_of_t...
The Constitution of the Ujedinjenje ili Smrt -

Unification or Death

I. Purpose and Name
Article 1. For the purpose of realising the national ideals - the Unification of Serbdom - an organization is hereby created, whose members may be any Serbian irrespective of sex, religion, place or birth, as well as anybody else who will sincerely serve this idea.
Article 2. The organisation gives priority to the revolutionary struggle rather than relies on cultural striving, therefore its institution is an absolutely secret one for wider circles.
Article 3. The organization bears the name: "Ujedinjenje ili Smrt".
Article 4. In order to carry into effect its task the organization will do the following things:
(1) Following the character of its raison d etre it will exercise its influence over all the official factors in Serbia - which is the Piemont of Serbdom - as also over all the strata of the State and over the entire social life in it:
(2) It will carry out a revolutionary organisation in all the territories where Serbians are living:
(3) Beyond the frontiers, it will fight with all means against all enemies of this idea:
(4) It will maintain friendly relations with all the States, nations, organisations, and individual persons who sympathise with Serbia and the Serbian race:
(5) It will give every assistance to those nations and organisations who are fighting for their own national liberation and unification.

II. Official Departments of the Organisation
Article 5. The supreme authority is vested in the Supreme Central Directorate with its headquarters at Belgrade. Its duty will be to see that the resolutions are carried into effect.
Article 6. The number of members of the Supreme Central Directorate is unlimited - but in principle it should be kept as low as possible.
Article 7. The Supreme Central Directorate shall include, in addition to the members from the Kingdom of Serbia, one accredited delegate from each of the organisations of all the Serbian regions: (1) Bosnia and Herzegovina, (2) Montenegro, (3) Old Serbia and Macedonia, (4) Croatia,
Slovenia and Symria (Srem), (5) Voyvodina, (6) Sea-coasts.
Article 8. It will be the task of the Supreme Central Directorate to carry out the principles of the organisation within the territory of the Kingdom of Serbia.
Article 9. The duty of each individual Provincial Directorate will be to carry out the principles of the organisation within the respective territories of each Serbian region outside the frontiers of the Kingdom of Serbia. The Provincial Directorate will be the supreme authority of the organisation within its own territory.
Article 10. The subdivisions of the organisation into District Directorates and other units of authority shall be established by the By-Laws of the organisation which shall be laid down, and if need be, from time to time amended and amplified by the Supreme Central Directorate.
Article 11. Each Directorate shall elect, from amongst its own members, its President, Secretary and Treasures.
Article 12. By virtue of the nature of his work, the Secretary may act as a Deputy President. In order that he may devote himself entirely to the work of the organisation, the Secretary s salary and expenses shall be provided by the Supreme Central Directorate.
Article 13. The positions of President and Treasurers shall be un-salaried.
Article 14. All official business questions of the organisation shall be decided in the sessions of the Supreme Central Directorate by a majority of votes.
Article 15. For the execution of such decisions of the organisation, the absolute executive power shall be vested in the President and the Secretary.
Article 16. In exceptional and less important cases the President and the Secretary shall make the decisions and secure their execution, but they shall report accordingly at the next following session of the Supreme Central Directorate.
Article 17. For the purpose of ensuring a more efficient discharge of business, the Supreme Central Directorate shall be divided into sections, according to the nature of the work.
Article 18. The Supreme Central Directorate shall maintain its relations with the Provincial Directorates through the accredited delegates of the said provincial organisations, it being understood that such delegates shall be at the same time members of the Supreme Central Directorate; in exceptional cases, however, these relations shall be maintained through
special delegates.
Article 19. Provincial Directorates shall have freedom of action. Only in cases of the execution of broader revolutionary movements will they depend upon the approval of the Supreme Central Directorate.
Article 20. The Supreme Central Directorate shall regulate all the signs and watchwords, necessary for the maintenance of secrecy in the organisation.
Article 21. It shall be the Supreme Central Directorate s duty punctually and officially to keep all the members of the organisation well posted about all the more important questions relative to the
organisation.
Article 22. The Supreme Central Directorate shall from time to time control and inspect the work of its own departments. Analogically, the other Directorates shall do likewise with their own departments.
III. The Members of the Organisation
Article 23. The following rule, as a principle, shall govern all the detailed transactions of the organisation: All communications and conversations to be conducted only through specially appointed and authorised persons.
Article 24. It shall be the duty of every member to recruit new members, but it shall be understood that every introducing member shall vouch with his own life for all those whom he introduces into the organisation.
Article 25. The members of the organisation as amongst themselves shall not be known to one another. Only the members of Directorates shall be known personally to one another.
Article 26. In the organisation the members shall be registered and known by their respective numbers. But the Supreme Central Directorate must know them also by their respective names.
Article 27. The members of the organisation must unconditionally obey all the commands given by their respective Directorates, as also all the Directorates must obey unconditionally the commands which they receive direct from their superior Directorate.
Article 28. Every member shall be obliged to impart officially to the organisation whatever comes to his knowledge, either in his private life or in the discharge of his official duties, in as far as it may be of interest to the organisation.
Article 29. The interest of the organisation shall stand above all other interests.
Article 30. On entering into the organisation, every member must know that by joining the organisation he loses his own personality; he must not expect any glory for himself, nor any personal benefit, material or moral. Consequently the member who should dare to try to exploit the organisation for his personal, or class, or party interests shall be punished by death.
Article 31. Whosoever has once entered into the organisation can never by any means leave it, nor shall anybody have the authority to accept the resignation of a member.
Article 32. Every member shall support the organisation by his weekly contributions. The organisations, however, shall have the authority to procure money, if need be, by coercion. The permission to resort to these means may be given only by Supreme Central Directorate within the
country, or by the regional Directorates within their respective region.
Article 33. In administering capital punishment the sole responsibility of the Supreme Central Directorate shall be to see that such punishment is safely and unfailingly carried into effect without any regard for the ways and means to be employed in the execution.
IV. The Seal and the Oath of Allegiance
Article 34. The Organisation's official seal is thus composed: In the centre of the seal there is a powerful arm holding in its hand an unfurled flag on which - as a coat of arms - there is a skull with crossed bones; by the side of the flag, a knife, a bomb and a phial of poison. Around, in a circle, there is the following inscription, reading from left to right: "Unification or Death", and in the base: "The Supreme Central Directorate".
Article 35. On entering into the organisation the joining member must pronounce the following oath of allegiance:
"I (the Christian name and surname of the joining member), by entering into the organisation "Unification or Death", do hereby swear by the Sun which shineth upon me, by the Earth which feedeth me, by God, by the blood of my forefathers, by my honour and by my life, that from this moment onward and until my death, I shall faithfully serve the task of this organisation and that I shall at all times be prepared to bear for it any sacrifice. I further swear by God, by my honour and by my life, that I shall unconditionally carry into effect all its orders and commands. I further swear by my God, by my honour and by my life, that I shall keep within myself all the secrets of this organisation and carry them with me into my grave. May God and my comrades in this organisation be my judges if at any time I should wittingly fail or break this oath!"
V. Supplementary Orders
Article 36. The present Constitution shall come into force immediately.
Article 37. The present Constitution must not be altered.
Done at Belgrade this 9th day of May, 1911 A.D.
Signed:
Major Ilija Radivojevitch
Vice-Consul Bogdan Radenkovitch
Colonel Cedimilj A. Popovitch
Lt.-Col. Velimir Vemitch
Journalist Ljubomir S. Jovanovitch
Col. Dragutin T. Dimitrijevitch
Major Vojin P. Tanksoitch
Major Milan Vasitch
Col. Milovan Gr. Milovanovitch
From: Pozzi, Henri, Black Hand Over Europe, (Reprint of the 1935 edition), Croatian Information Centre, Zagreb, 1994; consisting of Pozzi, Henri: War Is Coming Again, (translated by Francis J. Mott), 1911.
1910 plante die Schwarze Hand ein Attentat auf den österreich-ungarischen Verwalter in Bosnien, Marijan Freiherr Varešanin von Vareš. Der serbische Student und Attentäter Bogdan Žerajić feuerte am 15. Juni 1910 in Sarajevo fünf Schüsse aus einem Revolver auf Varešanin ab, der jedoch durch einen unglaublichen Zufall überlebte. Mit der sechsten und letzten Kugel erschoss sich der Täter anschließend selbst. Žerajićs Attentat war ein großer Ansporn für Gavrilo Princip, den Attentäter von Sarajevo. Princip besuchte Žerajićs Grab und schwor, ihn zu rächen und seine Tat mit einer ähnlichen Handlung zu „würdigen“.
1911 plante Oberst Dragutin Dimitrijević Apis ein Attentat in Wien auf den österreichisch-ungarischen Kaiser Franz Joseph I., das jedoch nicht ausgeführt wurde. Der am Attentat von Sarajevo beteiligte Muhamed Mehmedbašić sollte im Januar 1914 einen Anschlag auf den Landeschef von Bosnien, Feldzeugmeister Oskar Potiorek, verüben, was ihm aber nicht gelang.
Nicht alle Beteiligten des Putschs von 1903 teilten die Ziele der Schwarzen Hand. Offiziere um den Obersten Petar Živković gründeten 1912 die Weiße Hand, um der Schwarzen Hand entgegenzuwirken. Mitglieder der Weißen Hand gelangten vor allem nach 1917 zu Einfluss; Živković amtierte von 1929 bis 1932 als Premierminister Jugoslawiens. Obwohl die Aktionen der Schwarzen Hand die Politik der serbischen Regierung beim Ausbruch des Ersten Weltkriegs unterstützte, erkannte die Regierung die Gefährlichkeit einer solchen Geheimorganisation. Insbesondere stand die Schwarze Hand einer jugoslawische Föderation, wie sie inzwischen von der serbischen Regierung befürwortet wurde, distanziert gegenüber und beharrte darauf, zunächst Serbiens territoriale Ansprüche abzusichern. 1917 wurden alle ihre Mitglieder verhaftet und beschuldigt, die Ermordung des serbischen Prinzregenten Aleksandar Karađorđević geplant zu haben. Bei Dimitrijević Apis, Mitglied der Obersten Zentralverwaltung, wurde das Original der Statuten, bei Oberstleutnant Velimir S. Vemić eine Liste mit den Namen der Mitglieder gefunden. In einem Schauprozess wurden Apis und zwei weitere Offiziere zum Tode verurteilt und erschossen. Die anderen Angeklagten wurden zunächst zu langen Haftstrafen verurteilt und später amnestiert.
http://www.archive.org/download/Heise-Karl-Entente...
http://www.archive.org/download/berlinermonatshe01...
http://de.verschwoerungstheorien.wikia.com/wiki/Sc...

http://en.wikipedia.org/wiki/Greater_Serbia
http://de.wikipedia.org/wiki/Narodna_Odbrana
„Es erhellt aus den Aussagen und Geständnissen der verbrecherischen Urheber des Attentates vom 28. Juni, daß der Mord von Sarajevo in Belgrad ausgeheckt wurde, daß die Mörder die Waffen und Bomben, mit denen sie ausgestattet waren, von serbischen Offizieren und Beamten erhielten, die der "Narodna Odbrana" angehörten, und daß schließlich die Beförderung der Verbrecher und deren Waffen nach Bosnien von leitenden serbischen Grenzorganen veranstaltet und durchgeführt wurde.“[1]
Schreiben Graf Berchtolds an Freiherrn von Giesl in Belgrad (Ultimatum an Serbien)
http://www.uibk.ac.at/zeitgeschichte/zis/library/r...
Narodna Odbrana („Volksschutz“) war eine serbische nationalistische Organisation, die um 1908 als Reaktion auf die Annexion der bis dahin völkerrechtlich zum Osmanischen Reich gehörigen Gebiete von Bosnien und Herzegowina durch Österreich-Ungarn im Jahr 1908 gegründet wurde. Ziel war der Schutz der ethnischen Serben in den nun zu Österreich-Ungarn gehörenden Gebieten.
http://en.wikipedia.org/wiki/Narodna_Odbrana
http://de.wikipedia.org/wiki/Palata_Albanija
Palata Albanija, 1940
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/99...
Das Vorgängergebäude an gleicher Stelle Kod Albanije, 1914
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/50...
http://de.wikipedia.org/wiki/Branislav_Nu%C5%A1i%C...
Branislav Nusic
http://en.wikipedia.org/wiki/Branislav_Nu%C5%A1i%C...
Jovan Ducic
http://en.wikipedia.org/wiki/Jovan_Du%C4%8Di%C4%87...
http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fserbien

http://de.wikipedia.org/wiki/Mlada_Bosna
Mlada Bosna (Junges Bosnien) war eine revolutionäre Vereinigung von Schülern und Studenten, die Anfang des 20. Jahrhunderts im von Österreich-Ungarn annektierten Bosnien-Herzegowina aktiv war. Die Organisation soll unter starkem Einfluss der serbischen Geheimorganisation "Crna ruka" (Schwarze Hand) gestanden haben, die ab 1910 zahlreiche Attentate, darunter auch das Attentat von Sarajevo auf den österreichischen Thronfolger Franz Ferdinand plante.
Am 28. Juni 1914 wurde der Thronfolger Österreich-Ungarns, Erzherzog Franz Ferdinand, bei seinem angekündigten Besuch in Sarajevo von etwa zehn Mitgliedern von Mlada Bosna erwartet. Nachdem der Erzherzog einen ersten Anschlag unverletzt überstanden hatte, wurden er und seine Frau Sophie von Gavrilo Princip ermordet. Daraufhin stellte Österreich-Ungarn Serbien ein Ultimatum, dem Serbien nicht bedingungslos nachkam, was zur Julikrise von 1914 führte, die ihrerseits den Ersten Weltkrieg auslöste.
Ziele von Mlada Bosna waren die revolutionäre Befreiung Bosnien-Herzegowinas von der österreich-ungarischen Besatzung und der Zusammenschluss südslawischer Provinzen Österreich-Ungarns mit Serbien und Montenegro und die Rücknahme der muslimischen Provinz Sandschak Novi Pazar.
In Jugoslawien wurde Mlada Bosna als identitätsstiftende Bewegung verehrt und besonders unter Schülern und Studenten als fortschrittlich und vorbildlich propagiert. Das Gebäude, an dessen Ecke Princip seine Schüsse abgegeben hatte, wurde in ein Museum zu Ehren der Bewegung umgewidmet.
http://en.wikipedia.org/wiki/Young_Bosnia
Mitglieder von Young Bosnia die am Attentat gegen den österreichischen Thronfolger teilgenommen haben waren:
Danilo Ilic (1891 – 3.2.1915)
http://en.wikipedia.org/wiki/Danilo_Ili%C4%87
Veljko Cubrilovic (1.7.1886 – 3.2.1915)
http://en.wikipedia.org/wiki/Veljko_%C4%8Cubrilovi...
Misko Jovanovic (executed 3.2.1915)
Nedeljko Cabrinovic (2.2.1895 – 20.1.1916)
http://en.wikipedia.org/wiki/Nedeljko_%C4%8Cabrino...
Vladimir Gacinovic (25.5.1890 – 11.8.1917)
Trifko Grabez (June 1895 – February 1918)
http://en.wikipedia.org/wiki/Trifko_Grabe%C5%BE
Gavrilo Princip (25.7.1894 – 28 April 1918)
http://en.wikipedia.org/wiki/Gavrilo_Princip
Muhamed Mehmedbasic (1886 – 29.5.1943)
http://en.wikipedia.org/wiki/Muhamed_Mehmedba%C5%A...
Cvjetko Popovic (1896 – 9.6.1980)
http://en.wikipedia.org/wiki/Cvjetko_Popovi%C4%87
Vaso Cubrilovic (14.1.1897 – 11.6.1990)
http://en.wikipedia.org/wiki/Vaso_%C4%8Cubrilovi%C...

http://de.wikipedia.org/wiki/Ivo_Andri%C4%87
http://de.wikipedia.org/wiki/Petar_Ko%C4%8Di%C4%87...
http://de.verschwoerungstheorien.wikia.com/wiki/Sc...
6 Strassen sind nach Gavrilo Princip und 1 Strasse ist nach Muhamed Mehmedbašic benannt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Attentat_von_Sarajevo...
http://de.wikipedia.org/wiki/Gavrilo_Princip
Gavrilo Princip sagte, dass er die Tat nicht bereue und sich auch nicht als Verbrecher betrachte. Er sagte, dass er ein Serbe und Revolutionär sei, Österreich-Ungarn hasse und dessen Untergang wünsche. Zur Bekräftigung behauptete er, dass ihn -
Milan Ciganovic -
Major Vojin P. Tankosic
http://de.wikipedia.org/wiki/Vojislav_Tankositsch
http://de.verschwoerungstheorien.wikia.com/wiki/At... -
gewarnt habe, dass die serbischen Behörden sie verhaften würden, wenn sie von ihrem Plan erführen. Er sagte auch, dass jener Schuss für Potiorek bestimmt gewesen sei.
Princip wurde vom Gericht des Hochverrates und Meuchelmordes für schuldig befunden und zu 20 Jahren schwerem Kerker verurteilt, verschärft durch einen monatlichen Fasttag und am 28. Juni jedes Jahres durch hartes Lager und Dunkelarrest. Er starb schließlich 1918 im Gefängnislazarett der Kleinen Festung in Theresienstadt an Knochentuberkulose.
http://de.wikipedia.org/wiki/Attentat_von_Sarajevo...
Nedeljko Cabrinovic
Franz Werfel, der abrinovi Ende 1915 in Theresienstadt besuchte, bezeichnete den Todkranken als den
„auserwählten Schicksalsmenschen“.[27]
Trifun „Trifko“ Grabež
nannte die Tat „den größten revolutionären Akt in der Geschichte“.
Ivo Krancjevic
Danilo Ilic
Auch andere Mitglieder von Mlada Bosna waren beteiligt:
http://de.wikipedia.org/wiki/Vasa_%C4%8Cubrilovi%C...
Vasa Cubrilovic
gab an, dass sein Ziel die Vereinigung von Serben, Kroaten, Slowenen und Bulgaren in einem Staate sei.
Nach Er studierte Geschichte und arbeitete später als Lehrer und Universitätsprofessor und wurde unter Josip Broz Tito Minister für Forstwirtschaft.
Cvetko Popovic
wurde wegen Hochverrates zu 13 Jahren Haft verurteilt. Er wurde später Kustos in der Ethnografischen Abteilung des Museums Sarajevo.

http://en.wikipedia.org/wiki/Veljko_%C4%8Cubrilovi...
Veljko Cubrilovic, Vasos Bruder, wurde der Beihilfe zum Mord für schuldig befunden u.am 2.2.1915 in der Kaserne „Philippovich-Lager“ in Sarajevo gemeinsam mit Miško Jovanovi und Danilo Ili durch Erhängen am Würgegalgen hingerichtet.
Misko Jovanovic transportierte die Waffen, die beim Anschlag benutzt wurden, von Tuzla nach Sarajevo.
Mladen u.Sreten Stojakovic
Jezdimir Dangic
Tschetnik-Woiwode
Mitar u. Nea Kerovic
Jakov Milovic
http://en.wikipedia.org/wiki/Muhamed_Mehmedba%C5%A...
Muhamed Mehmedbasic wurde als einziger Beteiligter nicht verhaftet.
1917 wurde er mit Dragutin Dimitrijevi Apis, dem Anführer der Schwarzen Hand, wg.eines Mordkomplotts gegen den serbischen Prinzregenten Aleksandar Karaorevic verhaftet u.zu 15 Jahren Haft verurteilt. Er wurde schließlich 1919 amnestiert
http://de.wikipedia.org/wiki/Dragutin_Dimitrijevi%...
http://en.wikipedia.org/wiki/Dragutin_Dimitrijevi%...
Es folgte ein Prozess in Thessaloniki vor einem serbischen Militärgericht, das Apis sowie weitere acht von elf angeklagten Offizieren am 23. Maijul./ 5. Juni 1917greg. wegen Hochverrats zum Tod verurteilte.
Apis,
der Artillerie-Major Velimir Vulovic u.
Wachtmeister Radeta Malobabic
Sie wurden am 13./26.61917greg. auf dem Mikra-Feld nahe Thessaloniki erschossen.
Soldatenfriedhof von Thessaloniki - Apis Überreste dort unter der Nummer 5.746 als „N. N.“
1953 wurde es vom Obersten Gerichtshof Serbiens revidiert.
Alle Verschwörer wurden als unschuldig rehabilitiert.
http://de.wikipedia.org/wiki/Mlada_Bosna
http://de.wikipedia.org/wiki/Crna_Ruka
http://en.wikipedia.org/wiki/Black_Hand_(Serbia)
http://de.wikipedia.org/wiki/Donauschwaben#Erster_...
http://www.archive.org/download/berlinermonatshe01...
http://de.wikipedia.org/wiki/Danilo_Ili%C4%87#Loka...
Brantschaniow / Brancaninow – Zeitung Nowoja Zweno 28.3.1914
Quelle:
Heise Karl, Die Entente-Freimaurerei und der Weltkrieg, a.a.O., S.201 sowie Helmut Herda, „Die Schuld der Anderen“, Archiv-Edition im Verlag für ganzheitliche Forschung, Viöl

http://www.ucis.pitt.edu/eehistory/H200Readings/To...
W. A. Dolph Owings (ed.):The Sarajevo Trial. Digitalisat der Seiten i-xvi als Seminarstoff (englisch)
http://de.wikipedia.org/wiki/Dragutin_Dimitrijevi%...
Dimitrijević entstammte einer zinzarischen Familie. Wegen seiner korpulenten Statur und großen Energie bekam er während der Schulzeit den Spitznamen Apis, eine Anspielung auf den ägyptischen heiligen Stier.[1] Er wurde 1892 in die Belgrader Militärakademie aufgenommen. 1902 wurde er Hauptmann. Dimitrijević war 1903 maßgeblich am Sturz und der Ermordung des serbischen Königs Aleksandar Obrenović beteiligt. Von 1906 bis 1907 studierte er Deutsch in Berlin.
Nach einer steilen Karriere in der serbischen Armee war er 1911 beteiligt an der Gründung der nationalistischen Organisation „Ujedinjenje ili smrt“ (Vereinigung oder Tod) auch Schwarze Hand genannt. Ziel dieser Organisation war es, gegen Österreich-Ungarn den Zusammenschluss aller Serben in einem Staat vorzubereiten. Er war an der Vorbereitung der beiden Balkankriege 1912 und 1913 beteiligt. 1913 wurde er Chef der serbischen Militärgeheimdienstes. Nach dem Attentat von Sarajevo vom 28. Juni 1914, bei dem der österreichische Thronfolger Franz Ferdinand und seine Gattin Gräfin Sophie erschossen wurden, kam es zu einer Befragung von Mitgliedern der Schwarzen Hand durch österreichische Behörden, bei der Dimitrijević, Milan Ciganović und Major Voja Tankosić beschuldigt wurden, das Attentat geplant zu haben.
Angesichts der Julikrise und des unmittelbar folgenden Ausbruchs des Weltkriegs beschloss der amtierende serbische Regierungschef Nikola Pašić, sich der führenden Mitglieder der „Schwarzen Hand“, die zu jener Zeit offiziell aufgelöst worden war, zu entledigen. Dimitrijević und einige seiner Mitverschwörer wurden verhaftet und fälschlicherweise angeklagt, die Ermordung des Prinzregenten Alexander Karadjordjević geplant zu haben.
Es folgte ein Prozess in Thessaloniki vor einem serbischen Militärgericht, das Apis sowie weitere acht von elf angeklagten Offizieren am 23. Maijul./ 5. Juni 1917greg. wegen Hochverrats zum Tod verurteilte. Während die meisten zum Tod Verurteilten vom König begnadigt und nach kurzen Haftstrafen freigelassen wurden, mussten Apis, der Artillerie-Major Velimir Vulović und Wachtmeister Radeta Malobabić sterben. Sie wurden am 13. Junijul./ 26. Juni 1917greg. auf dem Mikra-Feld nahe Thessaloniki erschossen. Während der Erschießung rief Apis „Es lebe Großserbien! Es lebe Jugoslawien!“ [2]
Die Hingerichteten wurden zunächst auf der Erschießungsstätte vergraben. Heute befindet sich dort der Flughafen der Stadt. Die Gebeine wurden Anfang der 1990er im Zuge von Bauarbeiten bei der Erweiterung des Flughafens zufällig entdeckt und schließlich nach „Zeytinlik“ (türk. Olivenhain), den serbischen Teil des Soldatenfriedhofs von Thessaloniki, überführt. Dimitrijevićs Überreste werden dort unter der Nummer 5.746 als „N. N.“ geführt.
Das Urteil gegen Dimitrijević gilt als politisch motiviert und ist umstritten. 1953 wurde es vom Obersten Gerichtshof Serbiens revidiert. Alle angeblichen Verschwörer wurden als unschuldig rehabilitiert, weil ihre Beteiligung am Attentat nicht nachgewiesen werden konnte.[3]
Apis' Neffe, der Historiker Milan Živanović, bemühte sich über Jahrzehnte, die Rehabilitierung seines Onkels zu erreichen. Živanovićs umfangreiche Forschungsarbeit über Apis und den Prozess von Thessaloniki ist in seiner Dissertation zusammengefasst.
Vladimir Dedijer: The Road to Sarajevo. Simon & Schuster, New York 1966, Kapitel: „Serbia and Sarajevo“ und „Colonel Apis and Germany“.
E. Hösch, in: Mathias Bernath (Hrsg.): Biographisches Lexikon zur Geschichte Südosteuropas. Band 1: A – F (= Südosteuropäische Arbeiten. Bd. 75, 1). Oldenbourg, München 1974, ISBN 3-486-47961-X.
David MacKenzie: Apis. The congenial Conspirator. The Life of Colonel Dragutin T. Dimitrijević (= East European Monographs. No. 265). Columbia University Press, Boulder CO 1989, ISBN 0-88033-162-3.
David MacKenzie: The „Black Hand“ on Trial. Salonika 1917 (= East European Monographs. No. 423). Columbia University Press, Boulder CO 1995, ISBN 0-88033-320-0.
David MacKenzie: The Exoneration of the „Black Hand“ (= East European Monographs. No. 516). Columbia University Press, Boulder CO 1998, ISBN 0-88033-414-2.
Hans Uebersberger: Der Saloniki-Prozeß. Deutsche Übersetzung nach dem serbischen Originaltexte nachgeprüft vom Orientalischen Seminar in Berlin. Arbeitsausschuß Deutscher Verbände, Berlin 1933.
Milan Ž. Živanović: Pukovnik Apis. Solunski proces hiljadudevetsto sedamnaeste. Savremena administracija, Beograd 1955, (In serbischer Sprache, mit englischer Zusammenfassung: Colonel Apis. The Salonika Trial of 1917.).
Dusan T. Batakovic: The Balkan Piedmont Serbia and the Yugoslav Question. (Kapitel The Black Hand und Great Serbia or Yugoslavia?) Institute for Balkan Studies, Belgrad (erstmals veröffentlicht in Dialogue Nr. 10, Paris 1994, S. 25-73)
http://www.rastko.org.rs/istorija/batakovic/batako...
Vlada Arsić: Solunski proces, Press magazin, 16. November 2007 (serbisch)
MacKenzie, Apis, S. 25
MacKenzie, Apis, S. 20
MacKenzie, Exoneration, S. 290ff

Zeugen:
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/0d...
http://polpix.sueddeutsche.com/bild/1.1856092.1388...
General ARTAMANOW
http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Tannenbe...
Auf der linken Seite wurde das I. Korps unter ARTAMANOW auf Befehl Schilinskis an der Grenze zurückgehalten, um die Flanke zu decken. Weiterhin drängte der Oberkommandierende auf einen schnellen Vorstoß der 2. Armee, was das Zentrum und ihre westliche Flanke vollkommen trennte. Somit wurde hier aus der geplanten Flankensicherung die Isolierung eines Viertels der russischen Streitkräfte. Genau nördlich des russischen I. Korps positionierte sich das I. Armee-Korps von Hermann von François, ohne dass die russischen Stäbe durch Aufklärung davon erfahren hätten.[5]
ARTAMANOW marschiere von Mlawa nach Norden und stehe ca. 6 km vor Neidenburg, um der eingeschlossenen Armee Entlastung zu bringen. Zwar setzte das Armeeoberkommando alle verfügbaren Truppen in Marsch, doch diese wären erst am 31. August eingetroffen. Die Situation wurde von François gerettet. Dieser warf sich bei Neidenburg dem Gegner mit allen Soldaten, die ihm noch übrig geblieben waren, frontal entgegen, ohne die Einschließung im Norden aufzugeben. Daraufhin drehten die Entsatztruppen bei. General Samsonow beging noch am selben Tag in dieser verzweifelten Lage Selbstmord.[5] Der Ort wird noch heute durch den Samsonow-Stein markiert.
http://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Wassiljewit...
Wohl in Verzweiflung dem Zaren gegenüber zu treten und wohl auch, um der Demütigung der deutschen Gefangenschaft zu entgehen, erschoss er sich am 30. August 1914 im Wald südlich von Willenberg nahe der Försterei Karolinenhof (heute Rokitka).
Unter der polnischen Verwaltung nach dem Zweiten Weltkrieg verschwand die Tafel aus der Pyramide und wurde erst im Zeichen des Wandels Mitte der 1990er Jahre mit einem erläuternden Text wieder eingefügt. Inzwischen wurde eine Nachbildung der alten Tafel mit der Originalinschrift angebracht. Zusätzlich wurde eine Tafel mit einem erläuternden, durchaus objektiven Text aufgestellt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Samsonow-Stein
http://de.wikipedia.org/wiki/Tannenberg-Denkmal#Da...

Konto E des Agitationsamt für die Verwirklichung politischer Ziele – London, Southend, Hamptoncourtstreet 112 (Quellle: Hessische Landeszeitung)
Quelle:
Ludendorff, „Kriegshetze und Völkermorden in den letzten 150 Jahren, 81-85 Tausend, Seite 121 f., Freymann, a.a.O. S.68
Zweigstellenleiter des Agitationsamt für die Verwirklichung politischer Ziele –
und Verbindungsmann zu den in das Sarajewo-Attentat verwickelten serbischen Militärs Major Vojin P.Tankosic,Dragutin T.Dimitrijevic gen.Apis -
Major Susley
Quelle:
„Germania“ Beilage 28.7.1915 und Karl Heise, „Die Entente-Freimaurerei und der Weltkrieg“, Ernst Finckh Verlag, Basel 1919, Seite 75ff
R. Nathan – Chef des britischen Geheimdienst während des 1. Weltkriegs
Sir Samuel Hoare – Leiter des englischen Geheimdiensts in Rußland
http://de.wikipedia.org/wiki/Samuel_Hoare
„Wenn eine politische Krise droht, ist nichts gefährlicher, als ein aufsehenerregendes Verbrechen oder ein Skandal, der alle Gemüter in Aufregung versetzt.“
Quelle:
Über den Glaubenshintergrund Hoares s.Boris Baschanow, „Ich war Stalins Sekretär“, Ullstein, Frankfurt am Main 1977, Seite 237
Nikola Pasic - Serbischer Premierminister 1904-1918
http://de.wikipedia.org/wiki/Nikola_Pasic

Br. Svetomir (Swatomir) Nikolajewitsch Serbischer Ministerpräsident 1908 und Großmeister der Belgrader Loge

Serbien Loge Ujedinjenje (ili smrt) Gründung 1910 mit Groß-Orient Loge zu Paris
Quelle:
Zur Erinnerung: Die wenige Monate zuvor gegründete Schwarze Hand wurde serbisch auch Ujedinjenje ili smrt
1912 Hochgrad-Freimaurer-Treffen Weltkongreß der Lausanner Konförderation in Washington. Die versammelten und nach Schottenritus orieniterten Obersten Räte beschlossen die Aufnahme des Obersten Rates von Serbien in die Lausanner Konförderation. Die serbische Freimaurerei war damit als selbständige „Großmacht“ in den Weltbund aufgenommen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Haus_Obrenovi%C4%87
http://de.wikipedia.org/wiki/Zweiter_Serbischer_Au...
http://de.wikipedia.org/wiki/Milan_I._%28Serbien%2...
http://de.wikipedia.org/wiki/Aleksandar_Obrenovi%C...
Schließlich fielen Aleksandar und Draga Obrenović im Juni 1903 einer Offiziersverschwörung um Dragutin Dimitrijević, genannt Apis, zum Opfer. Der Mord am Königspaar führte zeitweilig zum Abbruch der diplomatischen Beziehungen einiger Großmächte mit Serbien.

http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fserbien
http://de.wikipedia.org/wiki/Haus_Kara%C4%91or%C4%...
http://de.wikipedia.org/wiki/Erster_Serbischer_Auf...
http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_I._%28Jugoslawi...
Da nach der Abdankung des Vaters 1858 zunächst mit Mihailo, Milan I. und Aleksandar Obrenović die konkurrierende Dynastie Obrenović regierte, mussten Peter und sein Vater in den Jahren 1858 bis 1903 in österreichischem bzw. schweizerischem Exil leben. Im Deutsch-Französischen Krieg von 1870/1871 kämpfte er auf der Seite Frankreichs mit. Peter war dort in der französischen Fremdenlegion als einfacher Legionär an den Kämpfen beteiligt, konnte sich aber der deutschen Gefangenschaft durch Flucht entziehen. Durch Beteiligung am bosnischen Aufstand gegen die Osmanen 1876 und durch Verschwägerung mit der Fürstenfamilie von Montenegro versuchte Peter sein politisches Gewicht zielstrebig zu steigern, blieb jedoch lange erfolglos. Erst im Gefolge der Ermordung des serbischen Königs Aleksandar Obrenović am 11. Juni 1903 durch liberale Offiziere unter Dragutin Dimitrijević, die dabei auch die verhasste Königin und deren Brüder, den Ministerpräsidenten und mehrere Offiziere töteten, entschied sich die serbische Nationalversammlung unter dem Einfluss der Radikalen Volkspartei des Nikola Pašić, Peter aus seinem Exil in Genf zurückzuholen und zum König zu proklamieren. Inwieweit der Thronprätendent die Ermordung seines Vorgängers mitgeplant oder gebilligt hat, wurde, trotz unterschiedlicher Mutmaßungen,[1] nicht geklärt – jedenfalls lastete in der europäischen Diplomatie und Öffentlichkeit mehrere Jahre ein Makel auf seiner Königsherrschaft. Als König leitete Peter I.[2] liberale Reformen ein, verbündete sich mit Russland und baute die Beziehungen zu Frankreich aus, während er zugleich versuchte, den Einfluss Österreich-Ungarns auf dem Balkan zurückzudrängen.
Die Lage blieb aber weiter angespannt, zumal Peter I. zwar einigen Gebietszuwachs bekommen hatte und so für Österreich-Ungarn bedrohlicher geworden war, aber doch seinem Ziel eines Adriazugangs nicht nähergekommen war. Dieses Ziel schien dann im Frühjahr und Frühsommer 1914 durch die von Russland geförderten Pläne einer staatlichen Union zwischen Serbien und Montenegro wieder greifbar zu werden.
Angeblich krankheitsbedingt musste Peter I. jedoch gerade in dieser Zeit – kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs – die Führung der Amtsgeschäfte an seinen Sohn Alexander I. Karađorđević als Regenten übergeben, wobei er jedoch den Königstitel behielt und den Sohn in der Julikrise nach der Ermordung des österreichischen Thronfolgers Franz Ferdinand durch von serbischen Kreisen unterstützte Terroristen in seiner festen Haltung gegenüber den österreichischen Ultimaten bestärkte.
http://en.wikipedia.org/wiki/White_Hand_(military_...
http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_von_Serbien
Nach der Ermordung des serbischen Königs Aleksandar Obrenović im Jahre 1903 durch liberale Offiziere unter Dragutin Dimitrijević entschied sich die serbische Nationalversammlung unter dem Einfluss der Radikalen Volkspartei des Nikola Pašić, seinen Vater aus dessen Exil in Genf zurückzuholen und zum König von Serbien zu proklamieren. Nun als Kronprinz kehrte er zu seinem Vater nach Serbien zurück.
Kronprinz Georg gehörte einem aggressiven Offizierskreis an, dessen Wortführer er war. Bei einem Saufgelage mit seinen Freunden trat er bei einem Wutanfall seinen Diener Stevan Kolaković so schwer, dass dieser an den Folgen starb. 1909 wurde er für geisteskrank erklärt und seiner Thronfolgerechte zugunsten seines jüngeren Bruders Alexander (1888–1934) enthoben.
http://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_I._%28Jugos...
Als sich Peter I. aufgrund von Krankheit von der Führung der Amtsgeschäfte zurückzog, wurde Alexander im Juli 1914 zum Regenten von Serbien und damit zum amtierenden Stellvertreter des Vaters ernannt, der jedoch den Königstitel behielt. Die serbische Regierung verlegte 1915 ihren Sitz ins Exil auf das griechische Korfu, da das Land selbst von österreichisch-ungarischen Truppen besetzt war. Erst gegen Ende des Ersten Weltkrieges kehrte die serbische Regierung 1918 nach Belgrad zurück.
1917 wagte es Prinzregent Alexander, den Putschführer von 1903 und einflussreichen militärischen Geheimdienstchef Oberst Dimitrijević (Apis) als Verräter verurteilen und hinrichten zu lassen. Damit wurde ein gefährlicher politischer Rivale, der 1914 auch die Ermordung des österreichisch-ungarischen Thronfolgers Franz Ferdinand von Belgrad aus organisiert hatte, beseitigt.
Am 1. Dezember 1918 proklamierte Alexander in Belgrad die Vereinigung Serbiens mit den südslawischen Ländern Österreich-Ungarns zum Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen. Gleichzeitig trat Alexander als Regent zurück und übergab seinem Vater König Peter erneut die Amtsgeschäfte.

Alexander Petrowitsch Iswolski – Russischer Botschafter in Paris
http://de.wikipedia.org/wiki/Iswolski

Großfürst Nikolai Nikolajewitsch – Oberbefehltshaber der russischen Streitkräfte
Quelle:
Aussage des späteren Ministerpräsidenten Boris Wladimirowitsch Stürmer im Gespräch mit dem russisch-demokratischen Politiker W.W.Antonow:
„Alles deutet darauf hin, daß gewisse Kreise mit dem Großfürst Nikolai Nikolajewitsch (Oberbefehltshaber der russischen Streitkräfte) an der Spitze auf einen Krieg gegen Deutschland hinarbeiten. Der Ring ist schon fast geschlossen, es fehlt nur noch der äußere Anlaß, den man schon finden wird. Der Kaiser (der Zar) ist zu schwach, um die Katastrophe zu verhindern.“
W.W.Antonow, „Das Sowjetparadies. Querschnitt durch die russische Revolution“, Berlin (Hendriock) 1931, Seite 56. Antonow war seit 1906 Mitglied der „Konstitutionellen Demokraten“

Kriegsminister Suchomlinow Artikel in Birschewija Wjedomosti
Sir Edward Grey - Britischer Aussenminister
http://de.wikipedia.org/wiki/Edward_Grey#Liberaler...
Entente cordiale

http://de.wikipedia.org/wiki/Winston_Churchill
http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Churchillwanted...
http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Churchillkaiser...
http://de.wikipedia.org/wiki/Secret_Service_Bureau...
Mit dem Amtsantritt Winston Churchills als Innenminister (1910) erleichterte sich die Arbeit für den Inlandsgeheimdienst. ...Restriktionen um Briefe von Verdächtigen zu öffnen stark vereinfacht.[12] Außerdem wurde ein Register von allen Ausländern in Großbritannien angelegt.
Unter mithilfe der Polizei, zu der Kell gute Beziehungen aufgebaut hatte, war das Register bis zu Beginn des 1.Weltkriegs, außer in London, komplett.
Dies ermöglichte eine Einteilung in potentiell gefährliche bis ungefährliche Ausländer und sollte bei einem Krieg dienen.[13]
http://de.wikipedia.org/wiki/Security_Service#Erst...
http://de.wikipedia.org/wiki/Secret_Intelligence_S...
Dem SIS hatte einige Erfolge in der Aufklärung. Diese Erfolge sind vor allem das Werk von Agentennetzwerken in neutralen Ländern, besetzten Gebieten und Russland (u.a.Rasputin).
http://de.metapedia.org/wiki/Rasputin#Ermordung_Ra...
Der Mord wurde in Auftrag gegeben u.am 17.12.1916 durchgeführt damit der Zar das Friedensangebot von Deutschland vom 12.12.1916 ablehnt
http://de.wikipedia.org/wiki/Friedensangebot_der_M...

http://www.bbc.co.uk/pressoffice/pressreleases/sto...
Dark Forces Engländer Oswald Raynor und John Scales
http://www.onlinepublishingcompany.info/content/si...
http://de.wikipedia.org/wiki/Felix_Felixowitsch_Ju...
http://de.wikipedia.org/wiki/Wladimir_Mitrofanowit...
http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarze_Hundert
Hauptmann A. S. Suchotin
http://de.wikipedia.org/wiki/Dmitri_Pawlowitsch_Ro...
Sanitätsarzt Dr.S.S.Lasowert

http://de.wikipedia.org/wiki/Grigori_Jefimowitsch_...
Beim Attentat am
28. Junijul./ 11.7. 1914greg. [94][95] wurde Rasputin in seinem Heimatort von Kinia Gussowa, die von dem Mönch Iliodor angeleitet wurde, niedergestochen und verletzt.
Bei diesem Angriff wurde der Darm aufgeschlitzt. Rasputin wurde abends zu Hause operiert und es galt als Glücksfall, dass er überlebte. Rasputin blieb vom 3.7.-20.8. im Krankenhaus von Tjumen [96], während in Europa der 1.Weltkrieg am 19.Julijul./1.8.1914greg. anlief.[97][98]
Rasputin schickte Telegramme an den Zaren, um ihn vor dem Krieg zu warnen. Rasputin schickte ca.20 Telegramme[99].
http://de.wikipedia.org/wiki/Grigori_Jefimowitsch_...
Auch der britische Geheimdienst wusste genau Bescheid.[137]
Frank N.Stein:Rasputin,4/1997,ISBN3-85492-738-X,S.172
http://de.wikipedia.org/wiki/Erster_Weltkrieg#Juli...
Attentat von Sarajevo
28.6.1914

Adolph Smith
http://fr.wikipedia.org/wiki/Adolphe_Smith

http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendunge...

Schreiben Graf Berchtolds an Freiherrn von Giesl in Belgrad (Ultimatum an Serbien)
http://www.uibk.ac.at/zeitgeschichte/zis/library/r...
Österreich im Ersten Weltkrieg 1914-1918
Dokument 1
Schreiben Graf Berchtolds an Freiherrn von Giesl in Belgrad (Ultimatum an Serbien)
Dokument 2
Mantelnote und kaiserliche Genehmigung der österreichisch-ungarischen Kriegserklärung an Serbien, vom 27. und 28.Juli 1914
Dokument 3
Abschrift des Plakats der österreichisch-ungarischen Kriegserklärung an Serbien ("An meine Völker!")

Dokument 1
Graf Berchtold an Freiherrn von Giesl in Belgrad
Wien, am 22. Juli 1914
Euer Hochwohlgeboren wollen die nachfolgende Note am Donnerstag, den 23. Juli nachmittags, der königlichen Regierung überreichen:
"Am 31. März 1909 hat der kön. serbische Gesandte am Wiener Hofe im Auftrage seiner Regierung der k. und. k. Regierung folgende Erklärung abgegeben:
"Serbien anerkennt, daß es durch die in Bosnien geschaffene Tatsache in seinen Rechten nicht berührt wurde, und daß es sich demgemäß den Entschließungen anpassen wird, welche die Mächte in Bezug auf den Artikel 25 des Berliner Vertrages treffen werden. Indem Serbien den Ratschlägen der Großmächte Folge leistet, verpflichtet es sich, die Haltung des Protestes und des Widerstandes, die es hinsichtlich der Annexion seit dem vergangenen Oktober eingenommen hat, aufzugeben, und es verpflichtet sich ferner, die Richtung seiner gegenwärtigen Politik gegenüber Österreich-Ungarn zu ändern und künftighin mit diesem letzteren auf dem Fuße freundnachbarlicher Beziehungen zu leben."
Die Geschichte der letzten Jahre nun und insbesondere die schmerzlichen Ereignisse des 28. Juni haben das Vorhandensein einer subversiven Bewegung in Serbien erwiesen, deren Ziel es ist, von der österreichisch-ungarischen Monarchie gewisse Teile ihres Gebietes loszutrennen. Diese Bewegung, die unter den Augen der serbischen Regierung entstand, hat in der Folge jenseits des Gebietes des Königreiches durch Akte des Terrorismus, durch eine Reihe von Attentaten und durch Morde Ausdruck gefunden.
Weit entfernt, die in der Erklärung vom 31. März 1909 enthaltenen formellen Verpflichtungen zu erfüllen, hat die königlich serbische Regierung nichts getan, um diese Bewegung zu unterdrücken. Sie duldete das verbrecherische Treiben der verschiedenen, gegen die Monarchie gerichteten Vereine und Vereinigungen, die zügellose Sprache der Presse, die Verherrlichung der Urheber von Attentaten, die Teilnahme von Offizieren und Beamten an subversiven Umtrieben, sie duldete eine ungesunde Propaganda im öffentlichen Unterricht und duldete schließlich alle Manifestationen, welche die serbische Bevölkerung zum Hasse gegen die Monarchie und zur Verachtung ihrer Einrichtungen verleiten konnten.
Diese Duldung, der sich die königlich serbische Regierung schuldig machte, hat noch in jenem Moment angedauert, in dem die Ereignisse des 28. Juni der ganzen Welt die grauenhaften Folgen solcher Duldung zeigten.
Es erhellt aus den Aussagen und Geständnissen der verbrecherischen Urheber des Attentates vom 28. Juni, daß der Mord von Sarajevo in Belgrad ausgeheckt wurde, daß die Mörder die Waffen und Bomben, mit denen sie ausgestattet waren, von serbischen Offizieren und Beamten erhielten, die der "Narodna Odbrana" angehörten, und daß schließlich die Beförderung der Verbrecher und deren Waffen nach Bosnien von leitenden serbischen Grenzorganen veranstaltet und durchgeführt wurde.
Die angeführten Ergebnisse der Untersuchung gestatten es der k. und k. Regierung nicht, noch länger die Haltung zuwartenden Langmuts zu beobachten, die sie durch Jahre jenen Treibereien gegenüber eingenommen hatte, die ihren Mittelpunkt in Belgrad haben und von da auf die Gebiete der Monarchie übertragen werden. Diese Ergebnisse legen der k. und k. Regierung vielmehr die Pflicht auf, Umtrieben ein Ende zu bereiten, die eine ständige Bedrohung für die Ruhe der Monarchie bilden.
Um diesen Zweck zu erreichen, sieht sich die k. und k. Regierung gezwungen, von der serbischen Regierung eine offizielle Versicherung zu verlangen, daß sie die gegen Österreich-Ungarn gerichtete Propaganda verurteilt, das heißt die Gesamtheit der Bestrebungen, deren Endziel es ist, von der Monarchie Gebiete loszulösen, die ihr angehören, und daß sie sich verpflichtet, diese verbrecherische und terroristische Propaganda mit allen Mitteln zu unterdrücken.
Um diesen Verpflichtungen einen feierlichen Charakter zu geben, wird die königlich serbische Regierung auf der ersten Seite ihres offiziellen Organs vom 26./13. Juli nachfolgende Erklärung veröffentlichen:
"Die königlich serbische Regierung verurteilt die gegen Österreich-Ungarn gerichtete Propaganda, das heißt die Gesamtheit jener Bestrebungen, deren letztes Ziel es ist, von der österreichisch-ungarischen Monarchie loszutrennen, die ihr angehören, und sie bedauert aufrichtigst die grauenhaften Folgen dieser verbrecherischen Handlungen. Die königlich serbische Regierung bedauert, daß serbische Offiziere und Beamte an der vorgenannten Propaganda teilgenommen und damit die freundnachbarlichen Beziehungen gefährdet haben, die zu pflegen sich die königliche Regierung durch ihre Erklärung vom 31. März 1909 feierlichst verpflichtet hatte.
Die königliche Regierung, die jeden Gedanken oder jeden Versuch einer Einmischung in die Geschicke der Bewohner was immer für eines Teiles Österreich-Ungarns mißbilligt und zurückweist, erachtet es für ihre Pflicht, die Offiziere, Beamten und die gesamte Bevölkerung des Königreiches ganz ausdrücklich darauf aufmerksam zu machen, daß sie künftighin mit äußerster Strenge gegen jene Personen vorgehen wird, die sich derartiger Handlungen schuldig machen sollten, Handlungen, denen vorzubeugen und die zu unterdrücken sie alle Anstrengungen machen wird."
Diese Erklärung wird gleichzeitig zur Kenntnis der königlichen Armee durch einen Tagesbefehl Sr. Majestät des Königs gebracht und in dem offiziellen Organe der Armee veröffentlicht werden.
Die königlich serbische Regierung verpflichtet sich überdies:
1. Jede Publikation zu unterdrücken, die zum Haß und zur Verachtung der Monarchie aufreizt und deren allgemeine Tendenz gegen die territoriale Integrität der letzteren gerichtet ist,
2. sofort mit der Auflösung des Vereines "Narodna Odbrana" vorzugehen, dessen gesamte Propagandamittel zu konfiszieren und in der selben Weise gegen die anderen Vereine und Vereinigungen in Serbien einzuschreiten, die sich mit der Propaganda gegen Österreich-Ungarn beschäftigen; die königliche Regierung wird die nötigen Maßregeln treffen, damit die aufgelösten Vereine nicht etwa ihre Tätigkeit unter anderem Namen oder in anderer Form fortsetzen,
3. ohne Verzug aus dem öffentlichen Unterricht in Serbien, sowohl was den Lehrkörper als auch die Lehrmittel betrifft, alles zu beseitigen, was dazu dient oder dienen könnte, die Propaganda gegen Österreich-Ungarn zu nähren,
4. aus dem Militärdienst und der Verwaltung im allgemeinen alle Offiziere und Beamten zu entfernen, die der Propaganda gegen Österreich-Ungarn schuldig sind und deren Namen unter Mitteilung des gegen sie vorliegenden Materials der königlichen Regierung bekanntzugeben sich die k. und k. Regierung vorbehält,
5. einzuwilligen, daß in Serbien Organe der k. und k. Regierung bei der Unterdrückung der gegen die territoriale Integrität der Monarchie gerichteten subversiven Bewegung mitwirken,
6. eine gerichtliche Untersuchung gegen jene Teilnehmer des Komplotts vom 28. Juni einzuleiten, die sich auf serbischem Territorium befinden; von der k. und k. Regierung hiezu delegierte Organe werden an den bezüglichen Erhebungen teilnehmen,
7. mit aller Beschleunigung die Verhaftung des Majors Voija Tankosic und eines gewissen Milan Ciganovic, serbischen Staatsbeamten, vorzunehmen, welche durch die Ergebnisse der Untersuchung kompromittiert sind,
8. durch wirksame Maßnahmen die Teilnahme der serbischen Behörden an dem Einschmuggeln von Waffen und Explosivkörpern über die Grenze zu verhindern; jene Organe des Grenzdienstes von Schabatz und Loznica, die den Urhebern des Verbrechens von Sarajevo bei dem Übertritt über die Grenze behilflich waren, aus dem Dienste zu entlassen und strenge zu bestrafen,
9. der k. und k. Regierung Aufklärung zu geben über die nicht zu rechtfertigenden Äußerungen hoher serbischer Funktionäre in Serbien und im Auslande, die, ihrer offiziellen Stellung ungeachtet, nicht gezögert haben, sich nach dem Attentat vom 28. Juni in Interviews in feindlicher Weise gegen Österreich-Ungarn auszusprechen,
10. die k. und k. Regierung ohne Verzug von der Durchführung der in den vorigen Punkten zusammengefaßten Maßnahmen zu verständigen.
Die k. und k. Regierung erwartet die Antwort der königlichen Regierung spätestens bis Samstag, den 25. d. M. um 6 Uhr nachmittags.
Österreichisch-ungarisches Rotbuch. Diplomatische Aktenstücke zur Vorgeschichte des Krieges 1914. Volksausgabe, Wien 1915, S. 15-18.

Dokument 2
Mantelnote und kaiserliche Genehmigung der österreichisch-ungarischen Kriegserklärung an Serbien, vom 27. und 28. Juli 1914
Vortrag an den Kaiser, 27. Juli 1914.
Ich nehme mir die ehrerbietigste Freiheit, Euer Majestät in der Anlage den Entwurf eines Telegrammes an das serbische Ministerium des Äußern zu unterbreiten, welches die Kriegserklärung an Serbien enthält und erlaube mir alleruntertänigst anzuregen, Euer Majestät wollen geruhen mich zu ermächtigen, dieses Telegramm morgen Früh abzusenden und die amtliche Verlautbarung der Kriegserklärung in Wien und Budapest gleichzeitig zu veranlassen. Mit Rücksicht auf die dem k. und k. Gesandten Baron Giesl am 25. d. M. durch Herrn Pa`´si´c übergebene, sehr geschickt verfasste Antwortnote der serbischen Regierung, welche inhaltlich zwar ganz wertlos, der Form nach aber entgegenkommend ist, halte ich für nicht ausgeschlossen, daß die Tripelententemächte noch einen Versuch machen könnten, eine friedliche Beilegung des Konfliktes zu erreichen, wenn nicht durch die Kriegserklärung eine klare Situation geschaffen wird. Einer Meldung des 4. Korpskommandos zufolge haben serbische Truppen von Donaudampfern bei Temes-Kubin gestern unsere Truppen beschossen und es entwickelte sich auf die Erwiderung des Feuers hin ein größeres Geplänkel. Die Feindseligkeiten sind hiemit tatsächlich eröffnet worden und es erscheint daher umsomehr geboten, der Armee in völkerrechtlicher Hinsicht jene Bewegungsfreiheit zu sichern, welche sie nur bei Eintritt des Kriegszustandes besitzt. Die Notifikation des Kriegszustandes an die neutralen Mächte würde, vorbehaltlich der Allerhöchsten Genehmigung Euer Majestät, gleichzeitig mit der Kriegserklärung an deren hiesige Vertreter abgesendet werden. Ich erlaube mir zu erwähnen, daß Seine k. u. k. Hoheit der Oberkommandant der Balkanstreitkräfte, Erzherzog Friedrich, sowie der Chef des Generalstabes gegen die Absendung der Kriegserklärung morgen Vormittag nichts einzuwenden hätten.
Auf der Ausfertigung: Ich genehmige den beiliegenden Entwurf eines Telegrammes an das serbische Ministerium des Äußern, welches die Kriegserklärung an Serbien enthält, und erteile Ihnen die erbetene Ermächtigung. Bad Ischl, am 28. Juli 1914.
Franz Joseph
Österreich-Ungarns Außenpolitik von der bosnischen Krise 1908 bis zum Kriegsausbruch 1914, Bd. 8, Wien - Leipzig 1930, S. 811, Dokument Nr. 10855.

Dokument 3
An meine Völker!
Es war Mein sehnlichster Wunsch, die Jahre, die Mir durch Gottes Gnade noch beschieden sind, Werken des Friedens zu weihen und Meine Völker vor den schweren Opfern und Lasten des Krieges zu bewahren.
Im Rate der Vorsehung ward anders beschlossen.
Die Umtriebe eines haßerfüllten Gegners zwingen mich, zur Wahrung der Ehre Meiner Monarchie, zum Schutze ihres Ansehens und ihrer Machtstellung zur Sicherung ihres Berufstandes nach langen Jahren des Friedens zum Schwerte zu greifen.
Mit rasch vergessendem Undank hat das Königreich Serbien, das von den ersten Anfängen seiner staatlichen Selbständigkeit bis in die neueste Zeit von Meinen Vorfahren und Mir gestützt und gefördert worden war, schon vor Jahren den Weg offener Feindseligkeiten gegen Österreich-Ungarn betreten.
Als Ich nach drei Jahrzehnten segensvoller Friedensarbeit in Bosnien und der Hercegovina Meine Herrscherrechte auf diese Länder erstreckte, hat diese Meine Verfügung im Königreiche Serbien, dessen Rechte in keiner Weise verletzt wurden, Ausbrüche zügelloser Leidenschaft und erbitterten Hasses hervorgerufen. Meine Regierung hat damals von dem schönen Vorrechte des Stärkeren Gebrauch gemacht und in äußerster Nachsicht und Milde von Serbien nur die Herabsetzung seines Heeres auf den Friedenstand und das Versprechen verlangt, in Hinkunft die Bahn des Friedens und der Freundschaft zu gehen.
Von demselben Geiste der Mäßigung geleitet, hat sich Meine Regierung, als Serbien vor zwei Jahren im Kampfe mit dem türkischen Reiche begriffen war, auf die Wahrung der wichtigsten Lebensbedingungen der Monarchie beschränkt. Diese Haltung hatte Serbien in erster Linie die Erreichung des Kriegszweckes zu verdanken.
Die Hoffnung, daß das serbische Königreich die Langmut und Friedensliebe Meiner Regierung würdigen und sein Wort einlösen werde, hat sich nicht erfüllt.
Immer höher lodert der Haß gegen Mich und Mein Haus empor, immer unverhüllter tritt das Streben zutage, untrennbare Gebiete Österreich-Ungarns gewaltsam loszureißen.
Ein verbrecherisches Treiben greift über die Grenze, um im Südosten der Monarchie die Grundlagen staatlicher Ordnung zu untergraben, das Volk, dem Ich in landesväterlicher Liebe Meine volle Fürsorge zuwende, in seiner Treue zum Herrscherhaus und zum Vaterlande wankend zu machen, die heranwachsende Jugend irrezuleiten und zu frevelhaften Taten des Wahnwitzes und des Hochverrates aufzureizen. Eine Reihe von Mordanschlägen, eine planmäßig vorbereitete und durchgeführte Verschwörung, deren furchtbares Gelingen Mich und Meine treuen Völker ins Herz getroffen hat, bildet die weithin sichtbare blutige Spur jener geheimen Machenschaften, die von Serbien aus ins Werk gesetzt und geleitet wurden.
Diesem unerträglichen Treiben muß Einhalt geboten, den unaufhörlichen Herausforderungen Serbiens ein Ende bereitet werden, soll die Ehre und Würde Meiner Monarchie unverletzt erhalten und ihre staatliche, wirtschaftliche und militärische Entwicklung vor beständigen Erschütterungen bewahrt bleiben.
Vergebens hat Meine Regierung noch einen letzten Versuch unternommen, dieses Ziel mit friedlichen Mitteln zu erreichen, Serbien durch eine ernste Mahnung zur Umkehr zu bewegen.
Serbien hat die maßvollen und gerechten Forderungen Meiner Regierung zurückgewiesen und es abgelehnt, jenen Pflichten nachzukommen, deren Erfüllung im Leben der Völker und Staaten die natürliche und notwendige Grundlage des Friedens bildet.
So muß Ich denn daran schreiten, mit Waffengewalt die unterläßlichen Bürgschaften zu schaffen, die Meinen Staaten die Ruhe im Inneren und den dauernden Frieden nach außen sichern sollen.
In dieser ernsten Stunde bin Ich Mir der ganzen Tragweite Meines Entschlusses und Meiner Verantwortung vor dem Allmächtigen voll bewußt.
Ich habe alles geprüft und erwogen.
Mit ruhigem Gewissen betrete ich den Weg, den die Pflicht Mir weist.
Ich vertraue auf meine Völker, die sich in allen Stürmen stets in Einigkeit und Treue um Meinen Thron geschart haben und für die Ehre, Größe und Macht des Vaterlandes zu schwersten Opfern immer bereit waren.
Ich vertraue auf Österreich-Ungarns tapfere und von hingebungsvoller Begeisterung erfüllte Wehrmacht.
Und ich vertraue auf den Allmächtigen, daß er Meinen Waffen den Sieg verleihen werde.
Franz Joseph m. p.
Abschrift des Plakats der österreichisch-ungarischen Kriegserklärung an Serbien. (Die auf dem Plakat aufscheinenden Vermerke der kaiserlichen Genehmigung vom 28. Juli 1914 sowie andere Kanzleivermerke wurden nicht übernommen.)
http://www.uibk.ac.at/zeitgeschichte/zis/library/r...
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East European History 0200
University of Pittsburgh
Fall Semester 1998-99
Prof. Irina Livezeanu
Topic Six - Reading Two
Selection from:
"THE SARAJEVO TRIAL"W.A. Dolph Owings, ed. pages i-xvi
THE SARAJEVO TRIAL - INTRODUCTION
The morning of Sunday, 28 June 1914, dawned bright and sunny, as if to welcome the Archduke Franz Ferdinand and his wife Sofie Chotek, on their long-planned state visit to the Bosnian provincial capital of Sarajevo (pronounced Sarayevo). The heir to the throne of the once great Austro-Hungarian Empire and his wife rode in an open limousine along a riverside promenade toward the city hall where a formal reception awaited them. The Archduke's automobile moved carefully through the throngs of curious townspeople. Suddenly a sharp crack-sounding like a pistol shot - startled the royal entourage, and their chauffeur glimpsed an object hurtling towards the car.
He stepped on the accelerator and the car lunged ahead. His quick reflexes forstalled a disaster. A bomb bounced off the canvas top which was folded down at the back of the car, and exploded in the street behind, wounding two security officers as well as several bystanders.
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The royal party, shaken but unharmed, continued hastily toward city hall where, in spite of near tragedy, the mayor began his formal welcoming speech: "Our hearts are full of happiness on the occasion of the most gracious visit with which your Highnesses have deigned to honor the capital of our land . . ."(1) Archduke Franz Ferdinand interrupted him, acidly noting that he did not consider a bomb a suitable token of welcome. An awkward silence was broken only when the Duchess leaned over and whispered something into her husband's ear. The Archduke, apparently calmed by his wife's words, seemed to relax and the welcoming ceremonies were completed as smoothly as possible.
Accounts of the events immediately following the official ceremonies are conflicting. It seems most likely that the provincial governor of Bosnia, General Oskar Potiorek, who was primarily responsible for the safety of the royal family, assured the Archduke that he would be safe in leaving the city, provided that the pre-planned route was changed. Apparently he took it upon himself to alter the motor route by which the Archduke and his wife would leave the capital. The rationale for the new route was a proposed visit by the Archduke to the hospital bed of one of the security officers wounded in the earlier bomb attack. Within moments the official party set out. Unfortunately the driver had not been informed of the change and unwittingly turned onto the old route. General Potiorek, standing on the running board of the Archduke's vehicle, immediately realized the mistake and angrily ordered the driver to stop. He did so and the car came to an abrupt halt in the midst of a crowd of onlookers. At that moment a slightly built young man stepped to the front of the crowd, raised a pistol and fired two shots at point-blank range at the occupants of the open automobile.
One bullet each struck Franz Ferdinand and Sofie. Their bodies momentarily remained frozen in their seats; then Sofie's body fell against her husband's. Blood had already appeared on Franz Ferdinand's mouth. He was heard to whisper, "Soferl, Soferl, don't die. Live for my children."(2)
The car sped them to the governor's residence nearby, but both were dead by the time they arrived, or very shortly thereafter.
The immediate consequence of the assassination was to
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precipitate the greatest military disaster in history: World War I. Hundreds of scholarly volumes have been devoted to the underlying causes of World War I. This book is concerned only with the spark that set off that war, and with the trial of the men who set off that spark.
Austria-Hungary had long viewed with apprehension the growing influence of the minor Balkan state, Serbia. Sarajevo is a provincial capital of Bosnia, a province of Serbia, which was, in turn, a minor yet growing thorn in the side of the decaying Austro-Hungarian Empire. There was a strong element in the Hapsburg court which urged that Serbia be brought to heel while there was still time.
At one time the empire controlled vast regions of Eastern and Central Europe. By 1914 its power and authority were on the decline. Political and military leaders of the empire, however, clung to dreams of past glory, seeking everywhere to forestall any further erosion of the empire's power. Many feared the growing influence of Serbia. A militant faction had been seeking a pretext for bringing this minor Balkan state to heel. The assassination of the Archduke furnished just such a pretext.
No sooner had the assassination at Sarajevo become known in Vienna--the capital of the Austro-Hungarian Empire-than officials there charged the government of Serbia with responsibility for the assassination. Acting upon only the flimsiest evidence, they alleged that the Serbians had either actively participated in the assassination or, at the least, permitted the conditions to exist which encouraged the assassination. The Austro-Hungarian government quickly imposed an ultimatum on Serbia which would have hopelessly compromised her independence and sovereignty.
The Serbs rejected some of the points of the ultimatum, as some members of the Imperial court had hoped they would, and the Austro-Hungarian empire took the occasion to declare war on Serbia and begin an invasion.
This called into play the complex network of diplomatic and military alliances that had developed in Europe over several generations. One European nation after the other took sides. France, England and Russia joined the Serbs; Germany and Turkey allied themselves with the Austro-Hungarian Empire. Armies mobilized, diplomats closed embassies and Europe
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prepared for battle. By the first of August most of Europe was aflame with war. The Sarajevo assassination therefore precipitated the cycle of wars which consumed the first half of the twentieth century, occasioned the deaths of over fifty million people, and ended only with the crushing defeat of Germany in 1945.
The assassination of an heir apparent is of course a serious matter, but Franz Ferdinand and Sofie were far from the first victims of assassination even in the Austro-Hungarian monarchy. The consequences of the killings were so grossly disproportionate to the provocation that the guns had hardly started firing before a great debate began over the underlying causes of the Great War. Here we are concerned with only two related questions: Why did the murderers perform the assassination? and Why did the imperial authorities knowingly act in such a way as to precipitate a major war?
The Assassination Plot
The young man who actually shot the Archduke and his wife was Gavrilo Princip (Printsip), a gymnasium (high school) student not quite twenty years old--a fact that was to save his life. He had attended the gymnasium first in Sarajevo and then in Belgrade, where he learned of the impending visit of the royal couple to Sarajevo. In Belgrade he had been joined by Triflko Grabez (Grabezh), a nineteen year old classmate, and Nedeljko Cabrinovic (Chabrinovich), also nineteen, a would-be intellectual. Cabrinovic, unable financially to attend the gymnasium, had had to earn a living as a journeyman typographer. These three had resolved to kill the Archduke, and turned for help in their plans to members of a Serbian nationalist organization called the "Narodna odbrana" (National Defense). Some of the officials of the "Narodna odbrana" were also officials in the Serbian government, and as this trial transcript depicts, able to call on the assistance of still other government officials to obtain the contraband bombs and pistols and facilitate their crossing the border.
The three Bosnians in Belgrade, led by Princip, had therefore resolved on the assassination and taken the initiative to obtain arms and smuggle them into Bosnia in time for the
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Archduke's ceremonial visit. Princip communicated his intentions to a friend in Sarajevo, Danilo Ilic (Ilich), a failed schoolteacher and journalist who at that time was living with his mother. Ilic recruited a second troika in Sarajevo. That consisted of Cvjetko Popovic (Popovich), a student of eighteen; Vaso Cubrilovic (Chubrilovich), a student of seventeen; and Mehmed Mehmedbasic (Mehmedbashich), aged twenty-six. Neither troika knew of the existence of the other.
How did one go about recruiting accomplices for an assassination? Among the Bosnian students in the spring of 1914, that was easy: simply ask. As this trial transcript reveals, an invitation from one schoolboy to another to join in killing the Archduke was likely to be instantly and unquestionably accepted. Time and again in both Belgrade and Sarajevo the same transaction occurs. One student approaches another and says, "Do you know the Archduke is coming to Sarajevo?" and the ominous reply is "Mi moramo ga ocekati!" ("We must lie in wait for him!")
The translators of this document, Professors Elizabeth Pribic and W.A. (Dolph) Owings, both have grown sons. As we worked our way through the manuscript we tried to imagine our sons at the ages of sixteen to nineteen giving and receiving such an invitation. Finally we came to the questioning of Cvjetko Popovic where he relates how, while strolling in the city park one evening, he instantly agreed to a friend's invitation to join in the killing. Elizabeth and I leaned back in our chairs and stared at each other in disbelief. Returning to the manuscript, we discovered that the court was equally incredulous. The chief judge asked Popovic: "Do you mean that one had only to invite you to the assassination, and you would agree?" to which Popovic replied, "Yes."
The judge at the trial did not ask Popovic for an explanation, but sixty years later I was able to do so. Popovic and Vaso Cubrilovic were still alive in 1976.
I interviewed both of them at that time. Cubrilovic, although he became one of the most distinguished Yugoslav historians of his day, refused on principle ever to discuss the assassination. He felt that a cause, holy to him, had been degraded
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to the level of a "kriminalisticki roman," a mere adventure story, by an irresponsible press. Popovic, who became a distinguished ethnologist, freely discussed the affair and published two books of memoirs of the event (unfortunately, only as late as 1969 when his memory had been flawed by the passage of time).
I met Popovic in the coffee-shop, the "kafana," of the Hotel Central in Sarajevo. (Yugoslavs live in their "kafanas"). He was a rather heavy-set man of medium height, still sprightly in spite of his eighty years, alert and forceful in his speech, punctuating his statements with rapid glances from his penetrating blue eyes. He himself reminded me of the transaction with the judge at his hearing. "Yes," he said, "they asked me and I instantly agreed. Look, you have to realize what it was like to live under foreigners. There we were, in our own country, and these fellows were telling us what to do. We students led the demonstrations against the Austrians. I had been in jail already for agitation (the Pjanic-Ljubibratic affair). Right down the street here in front of the cathedral we had burned the Hungarian flag. We were steeped in the literature of the Russian Social Revolutionaries (who practiced assassination). When we met, when we walked in the evenings in the park, we would ask each other, 'Have you read this or that book?', and if our "kolege" (buddy) hadn't, we would pass the book from hand to hand. We didn't have to spell things out. We knew instantly what each other had in mind."
"Look," he said, "there is no way of telling you what it is like to live under foreigners. You have to have experienced it yourself. We hated them with a burning hatred. Our ideal was Yugoslavia. Yes, I agreed instantly, and under the same circumstances I would do it again!" The passage of more than sixty years had done nothing to dull the intensity of his convictions. The gleam in his eye convinced me that there was still a man willing to kill and be killed for his ideal, a free Yugoslavia. What of the leader of the affair, Gavrilo Princip? It was he who had formed the Belgrade troika, saw to it that weapons were obtained and smuggled into Bosnia, and arranged the connection with Ilic. His determination alone was unwavering.
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When he arrived in Sarajevo to await the fatal day, he roomed with Ilic. On the eve of the assassination Ilic got cold feet and wanted to call the affair off. It was Princip who steeled his resolution. What kind of youth was he?
Princip does not do much to help us understand him. He was a very closed person, who left almost nothing behind to reveal the person behind the events. He came from a family of considerable local reputation in the hill country of Hercegovina, one of the most impoverished parts of the mountain province. Like many others of his generation, he made his way to the gymnasium in Sarajevo and then Belgrade, hoping to improve his position through education. Such students often had to live in grinding poverty, sometimes literally on the edge of starvation. Ill-health was the natural consequence of such poverty. At the time of the Balkan wars (1912, when he was eighteen) he tried to enlist for service in the guerrilla bands fighting the Turks, but was rejected for physical reasons. Cocktail-party psychoanalysts may speculate that the rejection, by questioning his manhood, might have made him feel the need to prove himself. Yet his committment to a free Yugoslavia was uncompromising. Later, while in prison in 1913, Princip was interviewed by a psychiatrist, Dr. Martin Pappenheim of the University of Vienna.(3) He reiterated his determination to achieve a free Yugoslavia at any cost to himself.
To Pappenheim, and in his letters that have been published, Princip revealed almost nothing of himself. He cuts off the interviews whenever they begin to touch on sensitive matters. The published text of the interviews suggests that they lasted at most some three or four hours, certainly not long enough for any kind of insight to appear if the subject were resistant. As to unpublished documents, there is in the possession of the estate of Professor Bogicevic a file of letters to a sweetheart. That was a wholly platonic romance, light-years removed from the direct sexuality of our day, couched in the tender romanticism of first love, flowers pressed between the pages. These letters tell us only that a Victorian romantic lived behind the facade of the assassin. Perhaps it was another manifestation of this romanticism that made Princip willing to sacrifice himself in the cause of freedom for his people.
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But why the assassination became the occasion for starting such a disastrous war remains to be explained.
The Ideal of a Free Yugoslavia
The reaction of the Imperial authorities is of course rooted in the historical circumstances leading up to the assassination, and those circumstances involved the tangled question of Balkan nationalism. The Balkan peninsula throughout the nineteenth century had been a theater of conflict among the great European powers, principally the Ottoman empire, the Austro- Hungarian empire, and the Russian empire. The Balkans had been overrun by the Ottoman Turks in the fifteenth century. In 1458-61 they conquered the mountain district of Bosnia and Herzegovina, where they had established a military headquarters, a "seraj" (literally a military encampment), whence "Sarajevo." At the peak of their power the Turks twice laid siege to Vienna itself (1529 and 1683). Toward the end of the seventeenth century the Ottoman empire began to recede, and during the eighteenth century the Hapsburg empire established a military frontier along the Sava and Danube rivers.
The district immediately to the south of the confluence of the Sava and Danube rivers, with the ancient fortress city of Belgrade as its capital, was inhabited by an ethnic group known as the Serbs.
Serbia had enjoyed a brief period of power as a medieval kingdom before being overwhelmed by the Turks (1389), and the Serbs had never forgotten their days of glory. They were always restless subjects, and the Turkish administration was always more or less subject to harrassment by Serbian equivalents of Robin Hood, who were "bandits" to the governing Turks but who were heroes to the subject Serbian peoples. The exploits of the "hajduks" (pronounced "highduk") gave rise to one of the world's great body of folk epics, and the Serbs saw them as bearing the burden of resistance to foreign oppressors. This tradition is so deeply embedded in the consciousness of the Serbs and the other South Slav peoples that to this day their automatic response to any suggestion of foreign invasion is that "We will fight!" completely without regard to political ideology. That tradition has had a good deal to do with the acceptance of the Tito regime in our own time, Tito being able
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to present himself (after 1948) as the leader of the liberation from Nazi and Fascist tyranny and of a successful resistance to an attempt at domination by the Soviet Union under the Stalin regime.
As the Ottoman empire weakened during the course of the nineteenth century, particularly in connection with the Napoleonic wars, the local Serbian leaders were able to raise the first successful resistance movement against the Ottoman empire, establishing an autonomous principality of Serbia by 1817. The two principal leaders were successively George Petrovic (Petrovich), known as "Black" (Kara) George, and Milos Obrenovic (Milosh Obrenovich). Bitter personal enemies, they were the founders of rival dynasties which contended for power in Serbia throughout the nineteenth century. During that time Serbia was preoccupied with two principal problems: the dynastic struggle, and the fact that most of the ethnic Serbs still lived outside the boundaries of the principality (from 1882, the kingdom) of Serbia. Fanatical nationalism was part of the heritage of the French revolution and Napoleonic period. As the power of nationalism increased, it became increasingly intolerable that fellow Serbs should be subject to the rule of others. Then as now, nationalistic drives could unify the Serbian people even when they bitterly opposed each other domestically because of dynastic or class rivalries. Likewise, ethnic Serbs who still lived under foreign domination longed for union with their brothers in Serbia. Irredentism, the drive to unify ethnic groups which live under alien regimes, became a primary political force. The two principal groups of Serbs under foreign domination that concern us in the context of the Sarajevo assassination comprised the Serbs living across the Danube river from Belgrade in Hapsburg territory, and the ethnic Serbs living in the adjoining mountain region of Bosnia, still under Turkish domination. The Bosnian Serbs were particularly restless. Their rulers belonged to an alien religion, Islam, and in the Balkans, religion had come to be equated with nationalism. The Turkish conquerors had in the fifteenth century established a feudal system with themselves as lords and the Serbs as serfs, initiating a social conflict. Many Serb landowners had converted to Islam. These converted Serbian Moslems were likely to be the staunchest
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oppressors of the predominantly Serbian serfs. Under these conditions, revolution became endemic. There were numerous major rebellions in Bosnia in the early 1800's, and by mid-century the decaying Ottoman empire had acquired the reputation of being the "sick man of Europe." Russia and the Austro-Hungarian empire both wanted to take possession of, or at least exercise hegemony over, the Balkan lands where Turkish power was weakening. Britain and France also wanted to protect their interests in the Near East. The great powers had already fought a major war in the Crimea (1854-6) over Near Eastern affairs. Any further serious weakening of the Ottoman empire in the Balkans therefore presented serious likelihood of engaging the great powers in another major war.
In 1875 another rebellion broke out in Bosnia, which drew support from Serbia and by 1877 drew Russia into a war with Turkey. The crisis was ended by the Congress of Berlin which settled Near Eastern affairs to the satisfaction of the great powers, but without consulting the Balkan peoples directly involved. The ambassadors of the great powers in Berlin did not even extend the courtesy of a hearing to the Serbian delegation. The settlement provided that the Austro-Hungarian empire be given the right to administer Bosnia and Herzegovina, although the suzerainty of the Sultan was to be respected--a hybrid arrangement which was to be important to the trial of the Sarajevo assassins. The Bosnians, placed under Hapsburg rule, had no more use for the Austrian empire than the Turkish one. The Austrian army had to impose order by force in 1878, and again in 1881. Thereafter the people of Bosnia settled down more or less passively to an acceptance of Austrian imperium.
By 1881 the Austrians had also imposed a de facto control over Serbian affairs, so that from 1881 to 1903 the Balkans were relatively quiet so far as Austria was concerned. In 1903, however, the increasingly restless natives began to reassert themselves. The initial sign was a palace coup in which the king of Serbia, Alexander Obrenovic (Obrenovich), and his queen, were murdered by a group of army officers. The officers installed on the throne the pretender from the rival dynasty, Petar Karadjeordjevic (Karageorgevich). King Petar was a cultivated Euro-
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pean who had participated as an ordinary citizen in the Bosnian insurrection of 1875. His main claim to fame before 1903 had been to translate J.S. Mill's "Essay on Liberty" into the Serbian language. He was aided by a gifted minister, Nikola Pasic (Pashich). One of their primary concerns for the next decade was to diminish the influence of the cabal of officers which had brought King Petar to power.
One of those officers was Major Dmitrije Dmitrijevic (Dmitrijevich), a giant of a man, known to his school companions as "Apis" because of a supposed resemblance to the Egyptian god. He had been deeply implicated in the plot to kill Alexander Obrenovich, and there were suspicions that he might resort to regicide again if he feared that his influence with the Karageorgevich dynasty was waning. During the Balkan wars (1912) Apis, as a military intelligence officer, was involved with raising and deploying in Turkish territory bands of guerrilla warriors who played a significant role in the struggles with the Turks. Many Bosnian Serbs volunteered for the bands. By 1914 Dmitrijevic-Apis, by then a colonel, was chief of Serbian military intelligence and a leading figure in an underground organization known as "Ujedinjenje ili smrt" (uyedinyenye ili smrt), "Unification or Death," commonly known as the Black Hand. The purpose of the organization was the unification of all ethnic Serbs under Serbian rule, and uncompromising hostility to all, whether foreign or Serb, who would stand in the way of unification.
While the first world war was in progress Apis was accused of plotting the assassination of the Serbian Prince Regent (later king) Alexander. He was tried by court-martial at the Serbian army headquarters in Salonika, convicted, and shot. The Salonika trial remains one of the most mysterious episodes in Balkan history. It was easy, however, to suppose that a man like Apis, who had plotted and helped to carry out the assassination of one king and allegedly plotted the assassination of another, might also have plotted the assassination of the Archduke Franz Ferdinand. The trial of the Sarajevo assassins was intended in large part to expose and prove the complicity of agents of the Serbian government such as Apis in the killing of the royal couple.
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The Austrian government confused the roles of the "Narodna odbrana" and the Black Hand, and at the Sarajevo Trial tried to make a case for the proposition that it was the "Narodna odbrana" that had plotted the killing. In fact, the "Narodna odbrana" was an overt, legitimate organization primarily engaged in "cultural" activities. "Cultural" activities in the context of the national liberation struggles of the Balkan peoples at that time largely involved national consciousness-raising through propaganda. It is now nearly certain that the "Narodna odbrana" as such had nothing to do with the assassination, but it is equally certain that some of the individuals in it supplied the arms and aid that the Belgrade troika required. Direct complicity of the Black Hand even to that extent had never been proved, but some of the members of the "Narodna odbrana" who helped the boys were also members of the Black Hand. After all, Serbia was a small country, and people engaged in similar activities were likely to know each other.
By 1903 the Bosnian Serbs were stirring again. Although pathetically impoverished and backward by the standards of the rest of Europe, education and culture had begun to develop, beginning with the establishment of the rudiments of a system of education. Gymnasia, schools whose graduates had about the equivalent of a junior-college education, had been established in Sarajevo and elsewhere. The formal curriculum was similar to that in the other schools of the Austro-Hungarian empire, but besides the formal curriculum, the students in the schools were also deeply steeped in the ideals of nationalism and national liberation. These students became the cutting edge of the revolutionary nationalism that developed after 1903. As we have seen, revolutionary nationalism was nothing new for the Bosnians. What was novel was that the standard-bearers of revolution were the youth rather than established leaders of the community.
These youth were deeply steeped in the revolutionary literature of the Russian Social Revolutionaries, or "SR's," from which the Bosnian youth coined the word "eseri." The SR's were the heirs of the tradition of the Russian student revolutionaries of the 1870s and 1880s who had carried out a number of assassinations, including that of Tsar Alexander II in
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1881. The goal of the revolutionary youth was national liberation; their chosen tactic, assassination; their teachers, the "eseri. "
The practice of assassination began as early as 1910, when one Bogdan Zerajic (Zherayich) unsuccessfully attempted to kill the then-governor of Bosnia and Hercegovina. Zerajic committed suicide on the spot. He was considered a hero by the radical Bosnian youth. His grave became an object of pilgrimage, and his example an inspiration to others. Some of the youth acquired practical experience in the Balkan wars, joining the guerrilla bands raised by the Serbian government and participating in the wars against the Turks. One of those was Vladimir Gacinovic (Gatsinovich) who, although not directly involved in the plot for the Sarajevo assassination, was to a great extent considered by the radical youth to be their spiritual leader. Zerajic was twenty-four when he killed himself in 1910, and Gacinovic was twenty-four in 1914. We might speculate that their age enabled them to stand in the relation of elder brothers to the students still in the gymnasium in 1914 and therefore serve as models whom the boys would hold in esteem. The nationalistic radicalism of the Bosnian youth was of a distinctive type. They said of themselves that they did not merely seek a unification of Bosnian Serbs with their ethnic brothers in Serbia. That would not suit conditions in Bosnia. Bosnia may once have been primarily Serbian, but that was before the Turkish invasion (1458-61). Since then many Turks had settled in Bosnia and had made their home there. Many more ethnic Serbs had converted to Islam, and, while of the Moslem faith, had roots as old as any Serb. Furthermore, Bosnia contained many Croats. Croats are also Slavs, and speak a language which is for all practical purposes the same as the Serbian. The common language is called Serbo-Croatian, and the dialectical differences are no greater (although of a different kind) than between British English and American English. The principal cultural difference is that the Croats are Roman Catholic in religion, while the Serbs are Eastern Orthodox (and, in the case of Bosnia, sometimes Moslem). These peoples are inextricably intermingled. It is often the case in Bosnia that a village contains both a Christian church and a mosque, their
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steeples and minarets respectively dominating the village. Whatever Bosnian Serbs might gain by union with Serbia would certainly be lost by their Moslem and Catholic neighbors. The Bosnian youth were sensible enough to recognize that. Furthermore, they were well aware of the nature of the Serbian government, and saw it as being badly in need of reform as any. Rather than seek a simple union with Serbia, the most idealistic element of the Bosnian youth adhered to the ideal of "Yugoslavism."
Yugoslavism was an outgrowth of the peculiar conditions of the Austro-Hungarian empire. The Hapsburgs in medieval times had patched the empire together out of a grab-bag of peoples, mainly using the device of dynastic marriage to cement the medieval states into a personal union with the Hapsburg crown. Joseph II (1780-1790) attempted to create a unified, culturally Germanic state, but failed. The principal result of his attempt was to strengthen the national consciousness of the non-Germanic peoples of the empire. The problem was that no single ethnic group was in the majority. The two most numerous groups were the Austro-Germans and the Magyars (Hungarians). The attempt to Germanize the Magyars merely made them fanatically nationalistic Magyars. The result was rebellion in 1848, which was repressed; but by 1867 the Magyars forced the division of the Empire into Austrian and Hungarian kingdoms, theoretically joined only in personal loyalty to the Hapsburg monarch.
That, however, merely whetted the appetite for autonomy of the third major element of the Empire, the Slavs. The Slavs were neither geographically nor culturally homogenous. In the north of the Empire were the Czechs and Slovaks; in the southern part, the Slovenes, Croats, and considerable numbers of ethnic Serbs. What they really wanted was impossible to determine, since almost up to the outbreak of the first world war the press was under censorship, and nationalistic agitators were subject to trial and punishment for high treason. The demand most frequently heard was for "Trialism," that is, a division of the Empire into three parts, one of them Slav. Geography would at best have made that an awkward arrangement. From about 1890, particularly in Slovenia, and later among the Bosnian
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students, an adherence to the idea of Yugoslavism, the creation of an autonomous state for the South Slavs (Slovenes, Croats, and Serbs) developed. By 1914 the ideal of Yugoslavism had become almost a crusade among the most idealistic of the youth.
The position of Serbia in a "Yugoslavia" was of course a problem. The Serbs of Serbia were also South Slavs, but Serbia would most certainly not consent to entering the Austro-Hungarian empire. What was much more serious for the Hapsburg monarchy was the possibility of the alternative solution--a "Yugoslavia" built about Serbia as the core, but including the Slavic peoples and lands of the southern part of the Empire, a "Greater Serbia." Should such a "Yugoslavia" evolve itwould mean the dissolution of the Hapsburg empire.
This consideration was the crux of the political crisis that came from the Sarajevo assassination. The youthful assassins were committed to the ideal of Yugoslavism, seeking the formation of a state comprised of South Slavs, which would inevitably have to be carved largely out of the Hapsburg empire, which in turn meant the dissolution of the Empire. The existence of Yugoslavism in general, and of Serbia as the magnet drawing the other South Slavs into a common state, therefore represented a clear and present danger to the existence of the Hapsburg empire. Not because Serbia could ever hope to destroy the Empire by direct attack--no one ever dreamed of that in the predictable future, but because by presenting the ever-present example of one South Slav people freely managing its own affairs, it encouraged the others to make demands which, if granted, would dissolve the empire.
This situation had led the Hapsburg monarchy to take control of Bosnia in 1878. In 1903, when the Empire lost control of Serbia in the aftermath of the assassination of Alexander Obrenovich the Empire began to fear the corrosive effect of the mere existence of Serbia on her southern frontiers. The danger had increased so much that by 1908 the Empire risked general European war by formally annexing Bosnia, thereby hoping to put an end to the aspiration of the Bosnians for unification with the other South Slavs. Some elements of the Hapsburg court, notably the military chief of staff, Conrad von Hotzendorff, urged still stronger action--a preemptive war on Serbia which
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would end the menace of dissolution of the Empire once and for all. With the successes of the Serbian army in the war with Turkey in 1912, her corresponding growth in prestige, and the evident sympathy with Serbia on the part of many of the Bosnians, a preemptive move against Serbia grew even more attractive. Hence the harsh reaction of the imperial government to the assassination of the heir apparent in Sarajevo. To those who favored dealing with Serbia while there was still time, the assassination was a welcome event. To them it was clear that the Serbian government had at least permitted, if not planned, the assassination. A government which harbored a regicide such as Colonel Dmitrijevic-Apis and continued him in such an important post as chief of military intelligence was indeed vulnerable to such charges.
In fact, the degree of complicity of the Serbian government, if any, has never been determined. There is no question that some of the officials of the Serbian government helped the high-school boys to obtain and transport arms from Belgrade to Sarajevo in order to carry out the assassination. This trial transcript affords proof of that. It is also known that Colonel Dmitrijevic-Apis knew of the boys' intentions, and at least permitted their activities to progress, and that he sent an agent to Sarajevo who made a feeble attempt to stop the assassination before it was carried out. It would, however, have been an act of the greatest folly for the Serbian government (the crown and ministry) to have planned such an assassination. A Serbia small in size and exhausted by the Balkan wars was in no position to provoke her powerful neighbor, and her prime minister, Nikola Pasic, was one of the ablest statesmen of his day. Unless some convincing evidence to the contrary is someday discovered, the idea that the Serbian government planned the killing of the Archduke Franz Ferdinand can safely be dismissed.
That did not mean that the Austro-Hungarian government, having decided to engage in war with Serbia, would not try to prove that the killing was Serbia's fault. A good way to begin was to conduct a show trial of the killers (five of whom were in the hands of the Austrian police) and their accomplices.
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Return to History 0200 - Topic Six
East European History Homepage
Raymond Poincaré – Französischer Staatspräsident
http://de.wikipedia.org/wiki/Raymond_Poincar%C3%A9
http://de.wikipedia.org/wiki/Reparationskommission
http://de.wikipedia.org/wiki/Franc_Poincar%C3%A9#E...

René Viviani http://de.wikipedia.org/wiki/Ren%C3%A9_Viviani
http://de.wikipedia.org/wiki/Union_sacr%C3%A9e

Französischer Botschafter Delcassé in St. Petersburg nach Wahl Poincarés am 17.1.1913

http://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_I._%28Jugos...
Um das Regime zu stürzen, plante die Ustascha-Bewegung unter Ante Pavelić im Zusammenarbeit mit der IMRO und vermutlich mit Unterstützung des italienischen Geheimdienstes die Ermordung Alexanders. Zu diesem Zweck entsandte sie mehrere Mordkommandos nach Frankreich, wo Alexander für einen Staatsbesuch erwartet wurde.
Am 9. Oktober 1934 besuchte der König Marseille. Obwohl die französische Polizei und das jugoslawische Konsulat den König vor einem möglichen Attentat warnten, wollte Alexander den Besuch wie geplant durchführen. So verließ er gegen 16 Uhr den im Hafen liegenden Zerstörer Dubrovnik und traf an Land den französischen Außenminister Louis Barthou. Zusammen mit Barthou und einem französischen General nahm er im Fond eines Landaulets mit geöffnetem Verdeck Platz. Der Rolls-Royce hatte erst 100 Meter im Schritttempo zurückgelegt, als es zum Mordanschlag kam. Der bulgarische Attentäter Wlado Tschernosemski erschoss den König und den Außenminister, bevor er von einem französischen Offizier mit einem Säbelhieb schwer verwundet wurde. Er starb noch am selben Abend an seinen zahlreichen Verletzungen, die ihm durch wütende Zuschauer und Polizisten zugefügt wurden.
Alexander I. verstarb wenige Minuten nach dem Attentat in der Präfektur von Marseille.
http://de.wikipedia.org/wiki/Wlado_Tschernosemski#...


http://www.salvatorian.it/wp-content/uploads/2011/...
http://www.haber10.com/haber/380775/
http://de.wikipedia.org/wiki/Otpor!
According to
Richard Cullen,
a retired Scotland Yard commander who has been studying the case with Andrew Cook, an intelligence historian, British intelligence even had a code word for Rasputin. With characteristic cynicism they referred to him as “Dark Forces” and it was almost certain that Oswald Raynor delivered the third and final shot to Rasputin’s head. “I am 99.9 per cent certain of this,” said Mr Cullen in a recent interview. “There is a fair weight of evidence to show that Rayner was the man. We have conclusive proof that the previously accepted versions of events are fabrications.
http://en.wikipedia.org/wiki/Ralph_Van_Deman
Am 6.4.1917 erklärten die USA dem Deutschen Reich den Krieg,[133]
http://en.wikisource.org/wiki/Formal_U.S._Declarat...
http://de.wikipedia.org/wiki/Woodrow_Wilson
Rasputins Zar Warntelegramme
12.12.1916
http://de.wikipedia.org/wiki/Friedensangebot_der_M...
„Der furchtbarste Krieg, den die Geschichte je gesehen hat, wütet seit bald zwei und einem halben Jahr in einem großen Teil der Welt. Diese Katastrophe, die das Band einer gemeinsamen tausendjährigen Zivilisation nicht hat aufhalten können, trifft die Menschheit in ihren wertvollsten Errungenschaften. Sie droht, den geistigen und materiellen Fortschritt, der den Stolz Europas zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts bildete, in Trümmer zu legen.
Deutschland und seine Verbündeten, Österreich-Ungarn, Bulgarien und die Türkei, haben in diesem Kampf ihre unüberwindliche Kraft erwiesen. Sie haben über ihre an Zahl und Kriegsmaterial überlegenen Gegner gewaltige Erfolge errungen. Unerschütterlich halten ihre Linien den immer wiederholten Angriffen der Heere ihrer Feinde stand. Der jüngste Ansturm im Balkan ist schnell und siegreich niedergeworfen worden. Die letzten Ereignisse beweisen, daß auch eine weitere Fortdauer des Krieges ihre Widerstandskraft nicht zu brechen vermag, daß vielmehr die gesamte Lage zu der Erwartung weiterer Erfolge berechtigt. Zur Verteidigung ihres Daseins und ihrer nationalen Entwicklungsfreiheit wurden die vier verbündeten Mächte gezwungen, zu den Waffen zu greifen. Auch die Ruhmestaten ihrer Heere haben daran nichts geändert. Stets haben sie an der Überzeugung festgehalten, daß ihre eigenen Rechte und begründeten Ansprüche in keinem Widerspruch zu den Rechten der anderen Nationen stehen. Sie gehen nicht darauf aus, ihre Gegner zu zerschmettern oder zu vernichten. Getragen von dem Bewußtsein ihrer militärischen und wirtschaftlichen Kraft, und bereit, den ihnen aufgezwungenen Kampf nötigenfalls bis zum äußersten fortzusetzen, zugleich aber von dem Wunsch beseelt, weiteres Blutvergießen zu verhüten und den Greueln des Krieges ein Ende zu machen, schlagen die vier verbündeten Mächte vor, alsbald in Friedensverhandlungen einzutreten. Die Vorschläge, die sie zu diesen Verhandlungen mitbringen werden, und die darauf gerichtet sind, Dasein, Ehre und Entwicklungsfreiheit ihrer Völker zu sichern, bilden nach ihrer Überzeugung eine geeignete Grundlage für die Herstellung eines dauerhaften Friedens.
Wenn trotz dieses Anerbietens zu Frieden und Versöhnung der Kampf fortdauern sollte, so sind die vier verbündeten Mächte entschlossen, ihn bis zum siegreichen Ende zu führen. Sie lehnen aber feierlich jede Verantwortung dafür vor der Menschheit und der Geschichte ab.[1]“
17.12.1916
http://de.metapedia.org/wiki/Rasputin#Ermordung_Ra...
Der Mord wurde in Auftrag gegeben u.am 17.12.1916 durchgeführt damit der Zar das Friedensangebot von Deutschland und Österreich-Ungarn vom 12.12.1916 ablehnt.
http://www.bbc.co.uk/pressoffice/pressreleases/sto...
http://www.onlinepublishingcompany.info/content/si...
http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarze_Hundert
5.1.1917
Kaiserlicher Erlass:
„Im Verein mit den Mir verbündeten Herrschern hatte ich unseren Feinden vorgeschlagen, alsbald in
Friedensverhandlungen einzutreten. Die Feinde haben Meinen Vorschlag abgelehnt. Ihr Machthunger will Deutschlands Vernichtung. Der Krieg nimmt seinen Fortgang! Vor Gott und der Menschheit fällt den feindlichen Regierungen allein die schwere Verantwortung für alle weiteren furchtbaren Opfer zu, die Mein Wille euch hat ersparen wollen. In der gerechten Empörung über der Feinde anmaßenden Frevel, in dem Willen, unsere heiligsten Güter zu verteidigen und dem Vaterlande eine glückliche Zukunft zu sichern, werdet ihr zu Stahl werden. Unsere Feinde haben die von Mir angebotene Verständigung nicht gewollt. Mit Gottes Hilfe werden unsere Waffen sie dazu zwingen!“
Großes Hauptquartier,den 5.1.1917 gez.Wilhelm,I.R.[8]
Am 6.4.1917 erklärten die USA dem Deutschen Reich den Krieg,[133]
http://en.wikisource.org/wiki/Formal_U.S._Declarat...

http://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Redl#Milit.C3....
Von Sternberg geht so weit, die Folgen des Falles Redl wie folgt zu analysieren:
„Hätten wir klargesehen, dann hätten unsere Generäle den Hofwürdenträger nicht zur Kriegserklärung getrieben.“[21]
Egon Erwin Kisch: Der Fall des Generalstabschefs Redl. Klett-Cotta, 1988, S. 59.
Spionagehistoriker wie CIA-Chef Allen Dulles http://de.wikipedia.org/wiki/Allen_Dulles und der sowjetische General Michail Milstein bezeichneten Redl übereinstimmend als „Erzverräter“, der zu österreichisch-ungarischen Niederlagen in den ersten Kriegsmonaten beigetragen habe, allerdings ohne genauere Ausführungen.[22]
http://www.nytimes.com/1985/10/13/movies/colonel-r...
http://www.nytimes.com/1985/10/13/movies/colonel-r...

http://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Nicolai_%28Geh...
Nicolai leitete den deutschen Geheimdienst von 1913 bis 1919.
In der NS-Zeit gehörte er zum Sachverständigenbeirat des Reichsinstituts für Geschichte des neuen Deutschland.[4] Seit dem 1.4. 1936 hatte er an diesem Institut einen Forschungsauftrag mit dem Titel „Politische Führung im Weltkrieg“. Dazu sollte er alles verfügbare Material zum 1.Weltkrieg zusammentragen und „systematische Befragungen bei den seinerzeit führenden Persönlichkeiten“ durchführen.[5]
Nach dem 2.Weltkrieg wurde Nicolai 1945 vom NKWD aus Deutschland verschleppt und in Moskau verhört. Er starb während der Haft am 4.5.1947 im Hospital der Moskauer Butyrka. Erst 1999 rehabilitierte die russische Militärstaatsanwaltschaft Walter Nicolai.[6]
Ernst Klee: Das Kulturlexikon zum 3.Reich. Wer war was vor und nach 1945. Fischer, Frankfurt 2007, S. 433.
Anne Christine Nagel (Hrsg.): Die Philipps-Universität Marburg im Nationalsozialismus. Dokumente zu ihrer Geschichte. Franz Steiner, Stuttgart 2000, S.398.
Jürgen Schmidt: Spionage: Mata Haris erfolgloser Chef, 7.10.2001
http://www.tagesspiegel.de/politik/spionage-mata-h...
Untersuchungsakte 21152
http://de.wikipedia.org/wiki/Iwan_Alexandrowitsch_...
Aleksandr Zdanovic
Zan Taratuta

http://de.wikipedia.org/wiki/Abteilung_III_b
http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Gempp#Gempp...
1928-1944 verfasste Gempp im Auftrag der Abwehrabteilung für deren internen Dienstgebrauch das Werk Geheimer Nachrichtendienst und Spionageabwehr des Heeres (Gempp-Bericht). In diesem berichtet er über die Arbeit des deutschen militärischen Geheimdienstes bis zum Ende des 1.Weltkriegs. Durch diesen 1945 in US Hände gelangten Bericht wurden noch nicht identifizierte Agenten bekannt. Der Bericht lagerte danach für die Öffentlichkeit nicht zugänglich bis zu seiner Rückgabe nach Deutschland Mitte der 1970er Jahre bei der NARA http://de.wikipedia.org/wiki/National_Archives_an... http://www.archives.gov/
in Washington und befindet sich heute im Freiburger Militärarchiv http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesarchiv-Milit%C...
http://www.bundesarchiv.de/bundesarchiv/dienstorte...
Bei der Mobilmachung zum Polenfeldzug 1939 wurde Gempp bis 5/1943 im Amt Ausland/Abwehr des Oberkommando der Wehrmacht eingesetzt. Gempp war am 10.8.1946 von dem Militärgeheimdienst Smersch in Rostock verhaftet worden. In das Moskauer Butyrka-Gefängnis wurde er am 3.1.1947 eingeliefert, in dessen Gefängniskrankenhaus er am 21.4.1947 an an Herzlähmung verstarb. Von R.F. Hauptmilitärstaatsanwalt am 10.9.2001 rehabilitiert
http://de.wikipedia.org/wiki/Marinenachrichtendien...
http://de.wikipedia.org/wiki/Ausw%C3%A4rtiges_Amt#...
http://de.wikipedia.org/wiki/Boris_Baschanow
Stalin. Der rote Diktator. Berlin: Aretz, 1931. (Autorisierte Übersetzung aus dem Französischen.)
Ich war Stalins Sekretär. Frankfurt/M: Ullstein, 1977
Als Mitte Juni 1941 der Krieg mit Sowjetrussland bevorstand, ließen Hitlers Minister Alfred Rosenberg http://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Rosenberg (bis heute ist nicht sicher, ob der glühende Antisemit Rosenberg möglicherweise selbst jüdische Vorfahren hatte) - http://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Rosenberg - und dessen Stellvertreter und Rockefeller-Stipendiat sowie Verbindungsmann der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) in Washington Georg Leibbrandt http://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Rosenberg - Ernst Piper: Alfred Rosenberg. Hitlers Chefideologe, München 2005, S. 290 und 535, ISBN 3-89667-148-0 -
Baschanow nach Berlin holen, um ihn zu fragen, ob er als russischer Staatsführer zur Verfügung stehe. Baschanow stellte den Nazis die Gegenfrage nach ihrem Kriegsplan; ob sie den Krieg gegen den Kommunismus (Stalinismus) oder gegen das russische Volk führen wollten; ersterenfalls würden sie den Krieg gewinnen, letzterenfalls verlieren. Rosenberg verwies darauf, dass solche Fragen von Hitler selbst entschieden würden, man würde ihn fragen; und der entschied, wie Baschanow zwei Monate später erfuhr: Russland würde eine deutsche Kolonie und von Deutschen verwaltet werden.[1] – Baschanow lebte die folgenden Jahrzehnte in Paris und starb 1982.

http://de.wikipedia.org/wiki/Moskauer_Prozesse
http://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Michailowit...
Er lief 1938 in die USA über und warnte Leo Trotzki vor einem bevorstehenden Attentat.
1956 schrieb Orlow im Life Magazine den Artikel The Sensational Secret Behind the Damnation of Stalin (Das sensationelle Geheimnis hinter der Verurteilung Stalins). Die Geschichte erzählt, dass NKWD-Agenten in zaristischen Archiven Unterlagen fanden, die bewiesen, dass Stalin früher Agent der Ochrana war. Auf Basis dieses Wissens hätte der NKWD den Sturz Stalins mit Hilfe von Führern der Roten Armee geplant. Stalins Entdeckung dieses Plans hätte dann zum Geheimprozess gegen Tuchatschewski und zur Liquidation vieler Offiziere der Roten Armee kurz vor Beginn des Zweiten Weltkrieges geführt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Michail_Nikolajewitsc...
http://de.wikipedia.org/wiki/Leningrader_Aff%C3%A4...

http://de.wikipedia.org/wiki/Curt_Riess
Total espionage Putnam, New York 1941
Er beschrieb darin das Wirken eines weltumspannenden Netzes nazistischer Geheimdienste. Generaloberst Serow ersah aus diesem Buch jedenfalls, dass Oberst a.D. Nicolai die "graue Eminenz" der Geheimdienste des Dritten Reiches gewesen sein musste.

http://de.wikipedia.org/wiki/Smersch
Die Organisation wurde am 19. April 1943 vom NKWD gegründet. Ihr voller Name lautete Главное управление контрразведки СМЕРШ Народного комиссариата обороны СССР (Hauptverwaltung für Spionageabwehr SMERSCH des Volkskommissariats für Verteidigung der UdSSR). SMERSCH-Abteilungen gab es in der sowjetischen Armee, der Flotte und dem NKWD selbst.
Vorsitzender war Wiktor Abakumow, der direkt Stalin unterstellt war. Im März 1946 wurde SMERSCH dem Volkskommissariat der Streitkräfte unterstellt, das später unter die Kontrolle des Verteidigungsministeriums kam und im Mai 1946 aufgelöst wurde.
http://de.wikipedia.org/wiki/Iwan_Alexandrowitsch_...
Als stellvertretender Volkskommissar für Inneres (1939–1941) organisierte er 1939 die Deportationen aus dem Baltikum nach Sibirien (Instruktion 001223 10.10.1939). 8/1941 war er an der Deportation der Wolgadeutschen beteiligt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Speziallager
http://de.wikipedia.org/wiki/Butyrka
http://www.ksta.de/politik/geheimlabor-entwickelt-...
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Helden_der_...
http://de.wikipedia.org/wiki/Ministerium_f%C3%BCr_...
Die sowjetischen Ministerien für Inneres und für Staatssicherheit (NKWD/NKGB bzw. MWD/MGB) installierten unter Lawrenti Beria eine Reihe von selbstständigen, umfangreichen nachrichtendienstlich und polizeilich aktiven Apparaten in der sowjetischen Besatzungszone. Ihr Leiter war zunächst der sowjetische Generaloberst Iwan A. Serow:

Serow trat 1926 in die KPdSU (B) ein. Er absolvierte 1939 die Frunse-Militärakademie des Generalstabs in Moskau. Noch im Februar des Jahres wurde er ins NKWD übernommen und Kommissar in der Ukrainischen SSR. Damit gehörte er zu den Nutznießern der Stalinschen Säuberungen, die nach 1938 rasch Karriere machten. Außerdem war er einer der wenigen ausgebildeten Militärs im NKWD. In der Ukraine lernte er Nikita Chruschtschow kennen – zu dieser Zeit Erster Sekretär der ukrainischen KP – was für seine weitere Karriere bedeutsam werden sollte. Nach seiner Rückkehr aus der Ukraine wurde Serow einer der Stellvertreter Lawrenti Berias.
Als stellvertretender Volkskommissar für Inneres (1939–1941) organisierte er 1939 die Deportationen aus dem Baltikum nach Sibirien (Instruktion 001223 vom 10. Oktober 1939). Im August 1941 war er an der Deportation der Wolgadeutschen beteiligt. In der Schlacht um Moskau im Herbst 1941 wurde Serow Befehlshaber der Verteidigungszone Moskau. Später war er im NKWD für die Überwachung der Partisanenbewegung zuständig.
An führender Stelle war er 1943/44 gemeinsam mit Beria an den Massendeportationen der Karatschaier, Kalmücken, Tschetschenen und Inguschen sowie Krimtataren beteiligt. Am Ende des Großen Vaterländischen Krieges war er Generaloberst und Träger des Ordens Held der Sowjetunion.
1945 leitete Serow die Unterdrückung und Eliminierung der polnischen Armija Krajowa, der bedeutendsten antisowjetischen Kraft des Landes. Anfang Mai 1945 wurde Serow, zu dieser Zeit Kommissar für Staatssicherheit 2. Ranges, einer der drei Stellvertreter für Fragen der Zivilverwaltung bei den Truppen in der SBZ.
Er leitete dort die NKWD-Sektion und war als Chef der gesamten Zivilverwaltung der SMAD auch für Sicherheitsfragen zuständig: Aufdeckung von – aus stalinistischer Sicht – „Spionen, Diversanten, Terroristen, Mitgliedern faschistischer Organisationen und aktiven feindlichen Elementen“. Dazu zählen auch Sowjetbürger, die während des Krieges nach Deutschland verschleppt worden waren oder mit den Deutschen kollaboriert hatten, gleichfalls alle Personen, die verdächtigt wurden, der neuen Gesellschaftsordnung im sowjetisch besetzten Teil Deutschlands kritisch gegenüberzustehen. Offiziell wurde Serow als Mitglied der SMAD geführt. Er baute zur Überwachung von Parteien, Kirchen und Gewerkschaften ein Agentennetz unter Generalmajor Melnikow auf. Serow trieb den Ausbau des Hauptquartiers der sowjetischen Truppen in Berlin-Karlshorst zur größten Operationsbasis der sowjetischen Agententätigkeit gegen den Westen außerhalb der Sowjetunion voran. Angeblich unterschlug er aus deutschem Raubgut die belgische Königskrone.
1947 bis 1953 übte er die Funktion des Ersten Stellvertretenden Innenministers der UdSSR aus. Nach Stalins Tod 1953 schloss er sich – nicht zuletzt aus Abneigung gegen die georgische Clique um Beria – der Verschwörung der neuen „kollektiven Führung“ gegen Beria an. Er wurde Stellvertretender Vorsitzender des MWD.
Nach der Ausgliederung des KGB aus dem Innenministerium wurde Serow 1954 dessen Vorsitzender. Er war Gefolgsmann Chruschtschows, der ihm vertraute und hatte zudem keine politischen Ambitionen. 1954 vernichtete er die Akten, die Chruschtschows Verwicklung in den „Großen Terror“ dokumentierten. Zwei Attentate auf den Überläufer Nikolai Chochlow scheiterten 1954, ein drittes misslang 1957 ebenfalls.
1956 leitete er die KGB-Operationen gegen den ungarischen Volksaufstand. Er besuchte das Land inkognito als sowjetischer Berater des ungarischen Innenministeriums.
Als Serow 1956 London besuchte, um Sicherheitsvorkehrungen für den Besuch Chruschtschows und Bulganins zu treffen, musste er wegen Angriffen der britischen Presse vorzeitig abreisen. Sein aufgrund der Beteiligung am stalinistischen Terror schlechter Ruf im Westen war mit ursächlich für seinen Niedergang.
1958 wurde Serow zunehmend von Alexander Nikolajewitsch Schelepin, dem Ersten Sekretär des Komsomol, und Nikolai Romanowitsch Mironow, dem Vorsitzenden des Leningrader KGB, kritisiert. Im Dezember ersetzte das Zentralkomitee der KPdSU Serow als Vorsitzenden des KGB durch Schelepin. Serow wurde auf die Position des Chefs der GRU abgeschoben.
Nach der Enttarnung des CIA-Agenten Oleg W. Penkowski, mit dem er persönlich befreundet war, wurde Serow als Leiter der GRU entlassen. Er wurde zum Generalmajor degradiert und 1965 „wegen Verletzung der Rechtsstaatlichkeit während seiner Tätigkeit in Deutschland“ aus der KPdSU ausgeschlossen.
Michael S. Voslensky: Sterbliche Götter. Die Lehrmeister der Nomenklatura. Frankfurt am Main, Berlin: Ullstein, 1991; ISBN 3-548-34807-6
Michael S. Voslensky: Das Geheime wird offenbar. München: Langen Müller, 1995; ISBN 3-7844-2536-4
Jan Foitzik: Serow, Iwan Alexandrowitsch. In: Wer war wer in der DDR? 5. Ausgabe. Band 2. Ch. Links, Berlin 2010, ISBN 978-3-86153-561-4.

ab 1946 folgt auf Serow - Nikolai K. Kowaltschuk.
http://de.wikipedia.org/wiki/Ministerium_f%C3%BCr_...
http://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Ulbricht
http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Pieck
http://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Grotewohl
http://de.wikipedia.org/wiki/Wiktor_Semjonowitsch_...
1934 wurde er Ermittlungsbevollmächtigter der Dritten Abteilung der GULAG.
http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Zaisser
http://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Mielke
http://de.wikipedia.org/wiki/Hauptverwaltung_Aufkl...

http://de.wikipedia.org/wiki/Ministerium_f%C3%BCr_...

http://de.wikipedia.org/wiki/Ian_Fleming#Spion
Ian Fleming nutzte SMERSCH in seinen James-Bond-Romanen (u. a. Leben und sterben lassen und Casino Royale) als Gegner des britischen Geheimagenten. In der auf den Romanen beruhenden Filmreihe wurde SMERSCH gegen die fiktive Verbrecherorganisation S.P.E.C.T.R.E. ausgetauscht.
Der Begriff spectre (Phantom, Schreckgespenst) steht im ersten Satz des Kommunistischen Manifests von Karl Marx: A spectre is haunting Europe—the spectre of Communism. (Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Kommunismus.)

http://de.wikipedia.org/wiki/Oleg_Wladimirowitsch_...

http://de.wikipedia.org/wiki/Rosenholz-Dateien

Nach langen Verhandlungen, bei denen auch das Bundesamt für Verfassungsschutz eine Rolle gespielt haben soll, wurden die Datenträger im Jahr 2003 der Bundesrepublik Deutschland übergeben. Wegen der deutschen Verfassungsschützer heißen die Dateien nun auch "Rosenholz" – dies war der Name des Vorganges, unter dem sie die CIA um Herausgabe der Datenträger baten. Warum die Rückgabe so lange dauerte, ist umstritten.
Bearden setzte sich als Chef der Bonner CIA-Station dafür ein, dass die Rosenholz-Dateien an die Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU) übergeben wurden, wofür er das Bundesverdienstkreuz erhielt.
Die Daten wurden von der BStU auf Übersetzungs- und andere Fehler überprüft und stehen seit März 2004 der Bevölkerung zur Verfügung. Jeder, der bei der BStU einen Antrag auf persönliche Akteneinsicht stellt, kann entsprechende Rosenholz-Daten einsehen.
Formal kann jeder bei der BStU einen genehmigungspflichtigen Antrag auf Einsicht in entsprechende Rosenholz-Dateien stellen. 350.000 Datensätze sind archiviert worden. Ungefähr 1000 bis jetzt nicht enttarnte in Westdeutschland arbeitende ehemalige IM des DDR-Nachrichtendienstes sind recherchierbar.
2006 wurde scharfe Kritik an der bisherigen Genehmigungspraxis geübt. Die Zeit berichtet in „Wer hat Angst vor Rosenholz?“[4], dass von einer angekündigten Öffnung der Rosenholz-Dateien für die Wissenschaft und Betroffene nicht die Rede sein kann, da in der Realität selbst Wissenschaftlern nur „sehr sehr restriktiv“ der Zugang gewährt wird, so bei Hubertus Knabe, Leiter der Stasi-Gedenkstätte in Berlin-Hohenschönhausen, dem von der BStU für 192 in einem Zeitraum von zwei Jahren gestellte Anträge auf Akteneinsicht lediglich 15 Genehmigungen erteilt wurden.
Eine wissenschaftliche Aufarbeitung der Daten in einem der Öffentlichkeit zugänglichen Bericht durch die BStU selber würde dienststellenintern verzögert, den damit befassten Mitarbeitern der BStU würden Maulkörbe verhängt. Über den Hintergrund dafür wird berichtet, dass die Rosenholz-Dateien zum Beispiel eine beachtliche Anzahl (42) von Angehörigen des Bundestags nennen, die als IM dem DDR-Nachrichtendienst zugearbeitet haben sollen. Auch andere Personen aus Wirtschaft und Wirtschaftsverbänden seien namentlich aufgeführt, ca. 39 Prozent der Objektquellen der Rosenholz-Dateien arbeiten in diesen Bereichen. Die BStU stellt dar, dass „Restzweifel“ über die IM-Tätigkeit der genannten Personen eine gerichtsfeste Entscheidung über den Zugang zu diesen Daten sehr schwierig machten.
Am 2. August 2006 gab die BStU bekannt, dass nun erste Unterlagen zu Abgeordneten des 6. Deutschen Bundestags (1969-1972) auf entsprechende Anträge an Medien und Wissenschaft herausgegeben werden. Sie betreffen zunächst 16 der Abgeordneten, die auf „Rosenholz“-Karteikarten mit einem so genannten IMA-Vermerk (IM-Akte A) erfasst sind.[5] Aus einer bei „Rosenholz“ nachgewiesenen IM-Akte kann nicht auf eine IM-Tätigkeit geschlossen werden, da sich die Dateien teilweise auf Kontaktpersonen beziehen, die keine IM waren und im Regelfall unbemerkt „abgeschöpft“ wurden.[6]































Schreiben Graf Berchtolds an Freiherrn von Giesl in Belgrad (Ultimatum an Serbien)
http://www.uibk.ac.at/zeitgeschichte/zis/library/r...
Österreich im Ersten Weltkrieg 1914-1918
Dokument 1
Schreiben Graf Berchtolds an Freiherrn von Giesl in Belgrad (Ultimatum an Serbien)
Dokument 2
Mantelnote und kaiserliche Genehmigung der österreichisch-ungarischen Kriegserklärung an Serbien, vom 27. und 28.Juli 1914
Dokument 3
Abschrift des Plakats der österreichisch-ungarischen Kriegserklärung an Serbien ("An meine Völker!")

Dokument 1
Graf Berchtold an Freiherrn von Giesl in Belgrad
Wien, am 22. Juli 1914
Euer Hochwohlgeboren wollen die nachfolgende Note am Donnerstag, den 23. Juli nachmittags, der königlichen Regierung überreichen:
"Am 31. März 1909 hat der kön. serbische Gesandte am Wiener Hofe im Auftrage seiner Regierung der k. und. k. Regierung folgende Erklärung abgegeben:
"Serbien anerkennt, daß es durch die in Bosnien geschaffene Tatsache in seinen Rechten nicht berührt wurde, und daß es sich demgemäß den Entschließungen anpassen wird, welche die Mächte in Bezug auf den Artikel 25 des Berliner Vertrages treffen werden. Indem Serbien den Ratschlägen der Großmächte Folge leistet, verpflichtet es sich, die Haltung des Protestes und des Widerstandes, die es hinsichtlich der Annexion seit dem vergangenen Oktober eingenommen hat, aufzugeben, und es verpflichtet sich ferner, die Richtung seiner gegenwärtigen Politik gegenüber Österreich-Ungarn zu ändern und künftighin mit diesem letzteren auf dem Fuße freundnachbarlicher Beziehungen zu leben."
Die Geschichte der letzten Jahre nun und insbesondere die schmerzlichen Ereignisse des 28. Juni haben das Vorhandensein einer subversiven Bewegung in Serbien erwiesen, deren Ziel es ist, von der österreichisch-ungarischen Monarchie gewisse Teile ihres Gebietes loszutrennen. Diese Bewegung, die unter den Augen der serbischen Regierung entstand, hat in der Folge jenseits des Gebietes des Königreiches durch Akte des Terrorismus, durch eine Reihe von Attentaten und durch Morde Ausdruck gefunden.
Weit entfernt, die in der Erklärung vom 31. März 1909 enthaltenen formellen Verpflichtungen zu erfüllen, hat die königlich serbische Regierung nichts getan, um diese Bewegung zu unterdrücken. Sie duldete das verbrecherische Treiben der verschiedenen, gegen die Monarchie gerichteten Vereine und Vereinigungen, die zügellose Sprache der Presse, die Verherrlichung der Urheber von Attentaten, die Teilnahme von Offizieren und Beamten an subversiven Umtrieben, sie duldete eine ungesunde Propaganda im öffentlichen Unterricht und duldete schließlich alle Manifestationen, welche die serbische Bevölkerung zum Hasse gegen die Monarchie und zur Verachtung ihrer Einrichtungen verleiten konnten.
Diese Duldung, der sich die königlich serbische Regierung schuldig machte, hat noch in jenem Moment angedauert, in dem die Ereignisse des 28. Juni der ganzen Welt die grauenhaften Folgen solcher Duldung zeigten.
Es erhellt aus den Aussagen und Geständnissen der verbrecherischen Urheber des Attentates vom 28. Juni, daß der Mord von Sarajevo in Belgrad ausgeheckt wurde, daß die Mörder die Waffen und Bomben, mit denen sie ausgestattet waren, von serbischen Offizieren und Beamten erhielten, die der "Narodna Odbrana" angehörten, und daß schließlich die Beförderung der Verbrecher und deren Waffen nach Bosnien von leitenden serbischen Grenzorganen veranstaltet und durchgeführt wurde.
Die angeführten Ergebnisse der Untersuchung gestatten es der k. und k. Regierung nicht, noch länger die Haltung zuwartenden Langmuts zu beobachten, die sie durch Jahre jenen Treibereien gegenüber eingenommen hatte, die ihren Mittelpunkt in Belgrad haben und von da auf die Gebiete der Monarchie übertragen werden. Diese Ergebnisse legen der k. und k. Regierung vielmehr die Pflicht auf, Umtrieben ein Ende zu bereiten, die eine ständige Bedrohung für die Ruhe der Monarchie bilden.
Um diesen Zweck zu erreichen, sieht sich die k. und k. Regierung gezwungen, von der serbischen Regierung eine offizielle Versicherung zu verlangen, daß sie die gegen Österreich-Ungarn gerichtete Propaganda verurteilt, das heißt die Gesamtheit der Bestrebungen, deren Endziel es ist, von der Monarchie Gebiete loszulösen, die ihr angehören, und daß sie sich verpflichtet, diese verbrecherische und terroristische Propaganda mit allen Mitteln zu unterdrücken.
Um diesen Verpflichtungen einen feierlichen Charakter zu geben, wird die königlich serbische Regierung auf der ersten Seite ihres offiziellen Organs vom 26./13. Juli nachfolgende Erklärung veröffentlichen:
"Die königlich serbische Regierung verurteilt die gegen Österreich-Ungarn gerichtete Propaganda, das heißt die Gesamtheit jener Bestrebungen, deren letztes Ziel es ist, von der österreichisch-ungarischen Monarchie loszutrennen, die ihr angehören, und sie bedauert aufrichtigst die grauenhaften Folgen dieser verbrecherischen Handlungen. Die königlich serbische Regierung bedauert, daß serbische Offiziere und Beamte an der vorgenannten Propaganda teilgenommen und damit die freundnachbarlichen Beziehungen gefährdet haben, die zu pflegen sich die königliche Regierung durch ihre Erklärung vom 31. März 1909 feierlichst verpflichtet hatte.
Die königliche Regierung, die jeden Gedanken oder jeden Versuch einer Einmischung in die Geschicke der Bewohner was immer für eines Teiles Österreich-Ungarns mißbilligt und zurückweist, erachtet es für ihre Pflicht, die Offiziere, Beamten und die gesamte Bevölkerung des Königreiches ganz ausdrücklich darauf aufmerksam zu machen, daß sie künftighin mit äußerster Strenge gegen jene Personen vorgehen wird, die sich derartiger Handlungen schuldig machen sollten, Handlungen, denen vorzubeugen und die zu unterdrücken sie alle Anstrengungen machen wird."
Diese Erklärung wird gleichzeitig zur Kenntnis der königlichen Armee durch einen Tagesbefehl Sr. Majestät des Königs gebracht und in dem offiziellen Organe der Armee veröffentlicht werden.
Die königlich serbische Regierung verpflichtet sich überdies:
1. Jede Publikation zu unterdrücken, die zum Haß und zur Verachtung der Monarchie aufreizt und deren allgemeine Tendenz gegen die territoriale Integrität der letzteren gerichtet ist,
2. sofort mit der Auflösung des Vereines "Narodna Odbrana" vorzugehen, dessen gesamte Propagandamittel zu konfiszieren und in der selben Weise gegen die anderen Vereine und Vereinigungen in Serbien einzuschreiten, die sich mit der Propaganda gegen Österreich-Ungarn beschäftigen; die königliche Regierung wird die nötigen Maßregeln treffen, damit die aufgelösten Vereine nicht etwa ihre Tätigkeit unter anderem Namen oder in anderer Form fortsetzen,
3. ohne Verzug aus dem öffentlichen Unterricht in Serbien, sowohl was den Lehrkörper als auch die Lehrmittel betrifft, alles zu beseitigen, was dazu dient oder dienen könnte, die Propaganda gegen Österreich-Ungarn zu nähren,
4. aus dem Militärdienst und der Verwaltung im allgemeinen alle Offiziere und Beamten zu entfernen, die der Propaganda gegen Österreich-Ungarn schuldig sind und deren Namen unter Mitteilung des gegen sie vorliegenden Materials der königlichen Regierung bekanntzugeben sich die k. und k. Regierung vorbehält,
5. einzuwilligen, daß in Serbien Organe der k. und k. Regierung bei der Unterdrückung der gegen die territoriale Integrität der Monarchie gerichteten subversiven Bewegung mitwirken,
6. eine gerichtliche Untersuchung gegen jene Teilnehmer des Komplotts vom 28. Juni einzuleiten, die sich auf serbischem Territorium befinden; von der k. und k. Regierung hiezu delegierte Organe werden an den bezüglichen Erhebungen teilnehmen,
7. mit aller Beschleunigung die Verhaftung des Majors Voija Tankosic und eines gewissen Milan Ciganovic, serbischen Staatsbeamten, vorzunehmen, welche durch die Ergebnisse der Untersuchung kompromittiert sind,
8. durch wirksame Maßnahmen die Teilnahme der serbischen Behörden an dem Einschmuggeln von Waffen und Explosivkörpern über die Grenze zu verhindern; jene Organe des Grenzdienstes von Schabatz und Loznica, die den Urhebern des Verbrechens von Sarajevo bei dem Übertritt über die Grenze behilflich waren, aus dem Dienste zu entlassen und strenge zu bestrafen,
9. der k. und k. Regierung Aufklärung zu geben über die nicht zu rechtfertigenden Äußerungen hoher serbischer Funktionäre in Serbien und im Auslande, die, ihrer offiziellen Stellung ungeachtet, nicht gezögert haben, sich nach dem Attentat vom 28. Juni in Interviews in feindlicher Weise gegen Österreich-Ungarn auszusprechen,
10. die k. und k. Regierung ohne Verzug von der Durchführung der in den vorigen Punkten zusammengefaßten Maßnahmen zu verständigen.
Die k. und k. Regierung erwartet die Antwort der königlichen Regierung spätestens bis Samstag, den 25. d. M. um 6 Uhr nachmittags.
Österreichisch-ungarisches Rotbuch. Diplomatische Aktenstücke zur Vorgeschichte des Krieges 1914. Volksausgabe, Wien 1915, S. 15-18.

Dokument 2
Mantelnote und kaiserliche Genehmigung der österreichisch-ungarischen Kriegserklärung an Serbien, vom 27. und 28. Juli 1914
Vortrag an den Kaiser, 27. Juli 1914.
Ich nehme mir die ehrerbietigste Freiheit, Euer Majestät in der Anlage den Entwurf eines Telegrammes an das serbische Ministerium des Äußern zu unterbreiten, welches die Kriegserklärung an Serbien enthält und erlaube mir alleruntertänigst anzuregen, Euer Majestät wollen geruhen mich zu ermächtigen, dieses Telegramm morgen Früh abzusenden und die amtliche Verlautbarung der Kriegserklärung in Wien und Budapest gleichzeitig zu veranlassen. Mit Rücksicht auf die dem k. und k. Gesandten Baron Giesl am 25. d. M. durch Herrn Pa`´si´c übergebene, sehr geschickt verfasste Antwortnote der serbischen Regierung, welche inhaltlich zwar ganz wertlos, der Form nach aber entgegenkommend ist, halte ich für nicht ausgeschlossen, daß die Tripelententemächte noch einen Versuch machen könnten, eine friedliche Beilegung des Konfliktes zu erreichen, wenn nicht durch die Kriegserklärung eine klare Situation geschaffen wird. Einer Meldung des 4. Korpskommandos zufolge haben serbische Truppen von Donaudampfern bei Temes-Kubin gestern unsere Truppen beschossen und es entwickelte sich auf die Erwiderung des Feuers hin ein größeres Geplänkel. Die Feindseligkeiten sind hiemit tatsächlich eröffnet worden und es erscheint daher umsomehr geboten, der Armee in völkerrechtlicher Hinsicht jene Bewegungsfreiheit zu sichern, welche sie nur bei Eintritt des Kriegszustandes besitzt. Die Notifikation des Kriegszustandes an die neutralen Mächte würde, vorbehaltlich der Allerhöchsten Genehmigung Euer Majestät, gleichzeitig mit der Kriegserklärung an deren hiesige Vertreter abgesendet werden. Ich erlaube mir zu erwähnen, daß Seine k. u. k. Hoheit der Oberkommandant der Balkanstreitkräfte, Erzherzog Friedrich, sowie der Chef des Generalstabes gegen die Absendung der Kriegserklärung morgen Vormittag nichts einzuwenden hätten.
Auf der Ausfertigung: Ich genehmige den beiliegenden Entwurf eines Telegrammes an das serbische Ministerium des Äußern, welches die Kriegserklärung an Serbien enthält, und erteile Ihnen die erbetene Ermächtigung. Bad Ischl, am 28. Juli 1914.
Franz Joseph
Österreich-Ungarns Außenpolitik von der bosnischen Krise 1908 bis zum Kriegsausbruch 1914, Bd. 8, Wien - Leipzig 1930, S. 811, Dokument Nr. 10855.

Dokument 3
An meine Völker!
Es war Mein sehnlichster Wunsch, die Jahre, die Mir durch Gottes Gnade noch beschieden sind, Werken des Friedens zu weihen und Meine Völker vor den schweren Opfern und Lasten des Krieges zu bewahren.
Im Rate der Vorsehung ward anders beschlossen.
Die Umtriebe eines haßerfüllten Gegners zwingen mich, zur Wahrung der Ehre Meiner Monarchie, zum Schutze ihres Ansehens und ihrer Machtstellung zur Sicherung ihres Berufstandes nach langen Jahren des Friedens zum Schwerte zu greifen.
Mit rasch vergessendem Undank hat das Königreich Serbien, das von den ersten Anfängen seiner staatlichen Selbständigkeit bis in die neueste Zeit von Meinen Vorfahren und Mir gestützt und gefördert worden war, schon vor Jahren den Weg offener Feindseligkeiten gegen Österreich-Ungarn betreten.
Als Ich nach drei Jahrzehnten segensvoller Friedensarbeit in Bosnien und der Hercegovina Meine Herrscherrechte auf diese Länder erstreckte, hat diese Meine Verfügung im Königreiche Serbien, dessen Rechte in keiner Weise verletzt wurden, Ausbrüche zügelloser Leidenschaft und erbitterten Hasses hervorgerufen. Meine Regierung hat damals von dem schönen Vorrechte des Stärkeren Gebrauch gemacht und in äußerster Nachsicht und Milde von Serbien nur die Herabsetzung seines Heeres auf den Friedenstand und das Versprechen verlangt, in Hinkunft die Bahn des Friedens und der Freundschaft zu gehen.
Von demselben Geiste der Mäßigung geleitet, hat sich Meine Regierung, als Serbien vor zwei Jahren im Kampfe mit dem türkischen Reiche begriffen war, auf die Wahrung der wichtigsten Lebensbedingungen der Monarchie beschränkt. Diese Haltung hatte Serbien in erster Linie die Erreichung des Kriegszweckes zu verdanken.
Die Hoffnung, daß das serbische Königreich die Langmut und Friedensliebe Meiner Regierung würdigen und sein Wort einlösen werde, hat sich nicht erfüllt.
Immer höher lodert der Haß gegen Mich und Mein Haus empor, immer unverhüllter tritt das Streben zutage, untrennbare Gebiete Österreich-Ungarns gewaltsam loszureißen.
Ein verbrecherisches Treiben greift über die Grenze, um im Südosten der Monarchie die Grundlagen staatlicher Ordnung zu untergraben, das Volk, dem Ich in landesväterlicher Liebe Meine volle Fürsorge zuwende, in seiner Treue zum Herrscherhaus und zum Vaterlande wankend zu machen, die heranwachsende Jugend irrezuleiten und zu frevelhaften Taten des Wahnwitzes und des Hochverrates aufzureizen. Eine Reihe von Mordanschl��gen, eine planmäßig vorbereitete und durchgeführte Verschwörung, deren furchtbares Gelingen Mich und Meine treuen Völker ins Herz getroffen hat, bildet die weithin sichtbare blutige Spur jener geheimen Machenschaften, die von Serbien aus ins Werk gesetzt und geleitet wurden.
Diesem unerträglichen Treiben muß Einhalt geboten, den unaufhörlichen Herausforderungen Serbiens ein Ende bereitet werden, soll die Ehre und Würde Meiner Monarchie unverletzt erhalten und ihre staatliche, wirtschaftliche und militärische Entwicklung vor beständigen Erschütterungen bewahrt bleiben.
Vergebens hat Meine Regierung noch einen letzten Versuch unternommen, dieses Ziel mit friedlichen Mitteln zu erreichen, Serbien durch eine ernste Mahnung zur Umkehr zu bewegen.
Serbien hat die maßvollen und gerechten Forderungen Meiner Regierung zurückgewiesen und es abgelehnt, jenen Pflichten nachzukommen, deren Erfüllung im Leben der Völker und Staaten die natürliche und notwendige Grundlage des Friedens bildet.
So muß Ich denn daran schreiten, mit Waffengewalt die unterläßlichen Bürgschaften zu schaffen, die Meinen Staaten die Ruhe im Inneren und den dauernden Frieden nach außen sichern sollen.
In dieser ernsten Stunde bin Ich Mir der ganzen Tragweite Meines Entschlusses und Meiner Verantwortung vor dem Allmächtigen voll bewußt.
Ich habe alles geprüft und erwogen.
Mit ruhigem Gewissen betrete ich den Weg, den die Pflicht Mir weist.
Ich vertraue auf meine Völker, die sich in allen Stürmen stets in Einigkeit und Treue um Meinen Thron geschart haben und für die Ehre, Größe und Macht des Vaterlandes zu schwersten Opfern immer bereit waren.
Ich vertraue auf Österreich-Ungarns tapfere und von hingebungsvoller Begeisterung erfüllte Wehrmacht.
Und ich vertraue auf den Allmächtigen, daß er Meinen Waffen den Sieg verleihen werde.
Franz Joseph m. p.
Abschrift des Plakats der österreichisch-ungarischen Kriegserklärung an Serbien. (Die auf dem Plakat aufscheinenden Vermerke der kaiserlichen Genehmigung vom 28. Juli 1914 sowie andere Kanzleivermerke wurden nicht übernommen.)
http://www.uibk.ac.at/zeitgeschichte/zis/library/r...
http://www.uibk.ac.at/zeitgeschichte/zis/library/r...

East European History 0200
University of Pittsburgh
Fall Semester 1998-99
Prof. Irina Livezeanu
Topic Six - Reading Two
Selection from:
"THE SARAJEVO TRIAL"W.A. Dolph Owings, ed. pages i-xvi
THE SARAJEVO TRIAL - INTRODUCTION
The morning of Sunday, 28 June 1914, dawned bright and sunny, as if to welcome the Archduke Franz Ferdinand and his wife Sofie Chotek, on their long-planned state visit to the Bosnian provincial capital of Sarajevo (pronounced Sarayevo). The heir to the throne of the once great Austro-Hungarian Empire and his wife rode in an open limousine along a riverside promenade toward the city hall where a formal reception awaited them. The Archduke's automobile moved carefully through the throngs of curious townspeople. Suddenly a sharp crack-sounding like a pistol shot - startled the royal entourage, and their chauffeur glimpsed an object hurtling towards the car.
He stepped on the accelerator and the car lunged ahead. His quick reflexes forstalled a disaster. A bomb bounced off the canvas top which was folded down at the back of the car, and exploded in the street behind, wounding two security officers as well as several bystanders.
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The royal party, shaken but unharmed, continued hastily toward city hall where, in spite of near tragedy, the mayor began his formal welcoming speech: "Our hearts are full of happiness on the occasion of the most gracious visit with which your Highnesses have deigned to honor the capital of our land . . ."(1) Archduke Franz Ferdinand interrupted him, acidly noting that he did not consider a bomb a suitable token of welcome. An awkward silence was broken only when the Duchess leaned over and whispered something into her husband's ear. The Archduke, apparently calmed by his wife's words, seemed to relax and the welcoming ceremonies were completed as smoothly as possible.
Accounts of the events immediately following the official ceremonies are conflicting. It seems most likely that the provincial governor of Bosnia, General Oskar Potiorek, who was primarily responsible for the safety of the royal family, assured the Archduke that he would be safe in leaving the city, provided that the pre-planned route was changed. Apparently he took it upon himself to alter the motor route by which the Archduke and his wife would leave the capital. The rationale for the new route was a proposed visit by the Archduke to the hospital bed of one of the security officers wounded in the earlier bomb attack. Within moments the official party set out. Unfortunately the driver had not been informed of the change and unwittingly turned onto the old route. General Potiorek, standing on the running board of the Archduke's vehicle, immediately realized the mistake and angrily ordered the driver to stop. He did so and the car came to an abrupt halt in the midst of a crowd of onlookers. At that moment a slightly built young man stepped to the front of the crowd, raised a pistol and fired two shots at point-blank range at the occupants of the open automobile.
One bullet each struck Franz Ferdinand and Sofie. Their bodies momentarily remained frozen in their seats; then Sofie's body fell against her husband's. Blood had already appeared on Franz Ferdinand's mouth. He was heard to whisper, "Soferl, Soferl, don't die. Live for my children."(2)
The car sped them to the governor's residence nearby, but both were dead by the time they arrived, or very shortly thereafter.
The immediate consequence of the assassination was to
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precipitate the greatest military disaster in history: World War I. Hundreds of scholarly volumes have been devoted to the underlying causes of World War I. This book is concerned only with the spark that set off that war, and with the trial of the men who set off that spark.
Austria-Hungary had long viewed with apprehension the growing influence of the minor Balkan state, Serbia. Sarajevo is a provincial capital of Bosnia, a province of Serbia, which was, in turn, a minor yet growing thorn in the side of the decaying Austro-Hungarian Empire. There was a strong element in the Hapsburg court which urged that Serbia be brought to heel while there was still time.
At one time the empire controlled vast regions of Eastern and Central Europe. By 1914 its power and authority were on the decline. Political and military leaders of the empire, however, clung to dreams of past glory, seeking everywhere to forestall any further erosion of the empire's power. Many feared the growing influence of Serbia. A militant faction had been seeking a pretext for bringing this minor Balkan state to heel. The assassination of the Archduke furnished just such a pretext.
No sooner had the assassination at Sarajevo become known in Vienna--the capital of the Austro-Hungarian Empire-than officials there charged the government of Serbia with responsibility for the assassination. Acting upon only the flimsiest evidence, they alleged that the Serbians had either actively participated in the assassination or, at the least, permitted the conditions to exist which encouraged the assassination. The Austro-Hungarian government quickly imposed an ultimatum on Serbia which would have hopelessly compromised her independence and sovereignty.
The Serbs rejected some of the points of the ultimatum, as some members of the Imperial court had hoped they would, and the Austro-Hungarian empire took the occasion to declare war on Serbia and begin an invasion.
This called into play the complex network of diplomatic and military alliances that had developed in Europe over several generations. One European nation after the other took sides. France, England and Russia joined the Serbs; Germany and Turkey allied themselves with the Austro-Hungarian Empire. Armies mobilized, diplomats closed embassies and Europe
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prepared for battle. By the first of August most of Europe was aflame with war. The Sarajevo assassination therefore precipitated the cycle of wars which consumed the first half of the twentieth century, occasioned the deaths of over fifty million people, and ended only with the crushing defeat of Germany in 1945.
The assassination of an heir apparent is of course a serious matter, but Franz Ferdinand and Sofie were far from the first victims of assassination even in the Austro-Hungarian monarchy. The consequences of the killings were so grossly disproportionate to the provocation that the guns had hardly started firing before a great debate began over the underlying causes of the Great War. Here we are concerned with only two related questions: Why did the murderers perform the assassination? and Why did the imperial authorities knowingly act in such a way as to precipitate a major war?
The Assassination Plot
The young man who actually shot the Archduke and his wife was Gavrilo Princip (Printsip), a gymnasium (high school) student not quite twenty years old--a fact that was to save his life. He had attended the gymnasium first in Sarajevo and then in Belgrade, where he learned of the impending visit of the royal couple to Sarajevo. In Belgrade he had been joined by Triflko Grabez (Grabezh), a nineteen year old classmate, and Nedeljko Cabrinovic (Chabrinovich), also nineteen, a would-be intellectual. Cabrinovic, unable financially to attend the gymnasium, had had to earn a living as a journeyman typographer. These three had resolved to kill the Archduke, and turned for help in their plans to members of a Serbian nationalist organization called the "Narodna odbrana" (National Defense). Some of the officials of the "Narodna odbrana" were also officials in the Serbian government, and as this trial transcript depicts, able to call on the assistance of still other government officials to obtain the contraband bombs and pistols and facilitate their crossing the border.
The three Bosnians in Belgrade, led by Princip, had therefore resolved on the assassination and taken the initiative to obtain arms and smuggle them into Bosnia in time for the
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Archduke's ceremonial visit. Princip communicated his intentions to a friend in Sarajevo, Danilo Ilic (Ilich), a failed schoolteacher and journalist who at that time was living with his mother. Ilic recruited a second troika in Sarajevo. That consisted of Cvjetko Popovic (Popovich), a student of eighteen; Vaso Cubrilovic (Chubrilovich), a student of seventeen; and Mehmed Mehmedbasic (Mehmedbashich), aged twenty-six. Neither troika knew of the existence of the other.
How did one go about recruiting accomplices for an assassination? Among the Bosnian students in the spring of 1914, that was easy: simply ask. As this trial transcript reveals, an invitation from one schoolboy to another to join in killing the Archduke was likely to be instantly and unquestionably accepted. Time and again in both Belgrade and Sarajevo the same transaction occurs. One student approaches another and says, "Do you know the Archduke is coming to Sarajevo?" and the ominous reply is "Mi moramo ga ocekati!" ("We must lie in wait for him!")
The translators of this document, Professors Elizabeth Pribic and W.A. (Dolph) Owings, both have grown sons. As we worked our way through the manuscript we tried to imagine our sons at the ages of sixteen to nineteen giving and receiving such an invitation. Finally we came to the questioning of Cvjetko Popovic where he relates how, while strolling in the city park one evening, he instantly agreed to a friend's invitation to join in the killing. Elizabeth and I leaned back in our chairs and stared at each other in disbelief. Returning to the manuscript, we discovered that the court was equally incredulous. The chief judge asked Popovic: "Do you mean that one had only to invite you to the assassination, and you would agree?" to which Popovic replied, "Yes."
The judge at the trial did not ask Popovic for an explanation, but sixty years later I was able to do so. Popovic and Vaso Cubrilovic were still alive in 1976.
I interviewed both of them at that time. Cubrilovic, although he became one of the most distinguished Yugoslav historians of his day, refused on principle ever to discuss the assassination. He felt that a cause, holy to him, had been degraded
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to the level of a "kriminalisticki roman," a mere adventure story, by an irresponsible press. Popovic, who became a distinguished ethnologist, freely discussed the affair and published two books of memoirs of the event (unfortunately, only as late as 1969 when his memory had been flawed by the passage of time).
I met Popovic in the coffee-shop, the "kafana," of the Hotel Central in Sarajevo. (Yugoslavs live in their "kafanas"). He was a rather heavy-set man of medium height, still sprightly in spite of his eighty years, alert and forceful in his speech, punctuating his statements with rapid glances from his penetrating blue eyes. He himself reminded me of the transaction with the judge at his hearing. "Yes," he said, "they asked me and I instantly agreed. Look, you have to realize what it was like to live under foreigners. There we were, in our own country, and these fellows were telling us what to do. We students led the demonstrations against the Austrians. I had been in jail already for agitation (the Pjanic-Ljubibratic affair). Right down the street here in front of the cathedral we had burned the Hungarian flag. We were steeped in the literature of the Russian Social Revolutionaries (who practiced assassination). When we met, when we walked in the evenings in the park, we would ask each other, 'Have you read this or that book?', and if our "kolege" (buddy) hadn't, we would pass the book from hand to hand. We didn't have to spell things out. We knew instantly what each other had in mind."
"Look," he said, "there is no way of telling you what it is like to live under foreigners. You have to have experienced it yourself. We hated them with a burning hatred. Our ideal was Yugoslavia. Yes, I agreed instantly, and under the same circumstances I would do it again!" The passage of more than sixty years had done nothing to dull the intensity of his convictions. The gleam in his eye convinced me that there was still a man willing to kill and be killed for his ideal, a free Yugoslavia. What of the leader of the affair, Gavrilo Princip? It was he who had formed the Belgrade troika, saw to it that weapons were obtained and smuggled into Bosnia, and arranged the connection with Ilic. His determination alone was unwavering.
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When he arrived in Sarajevo to await the fatal day, he roomed with Ilic. On the eve of the assassination Ilic got cold feet and wanted to call the affair off. It was Princip who steeled his resolution. What kind of youth was he?
Princip does not do much to help us understand him. He was a very closed person, who left almost nothing behind to reveal the person behind the events. He came from a family of considerable local reputation in the hill country of Hercegovina, one of the most impoverished parts of the mountain province. Like many others of his generation, he made his way to the gymnasium in Sarajevo and then Belgrade, hoping to improve his position through education. Such students often had to live in grinding poverty, sometimes literally on the edge of starvation. Ill-health was the natural consequence of such poverty. At the time of the Balkan wars (1912, when he was eighteen) he tried to enlist for service in the guerrilla bands fighting the Turks, but was rejected for physical reasons. Cocktail-party psychoanalysts may speculate that the rejection, by questioning his manhood, might have made him feel the need to prove himself. Yet his committment to a free Yugoslavia was uncompromising. Later, while in prison in 1913, Princip was interviewed by a psychiatrist, Dr. Martin Pappenheim of the University of Vienna.(3) He reiterated his determination to achieve a free Yugoslavia at any cost to himself.
To Pappenheim, and in his letters that have been published, Princip revealed almost nothing of himself. He cuts off the interviews whenever they begin to touch on sensitive matters. The published text of the interviews suggests that they lasted at most some three or four hours, certainly not long enough for any kind of insight to appear if the subject were resistant. As to unpublished documents, there is in the possession of the estate of Professor Bogicevic a file of letters to a sweetheart. That was a wholly platonic romance, light-years removed from the direct sexuality of our day, couched in the tender romanticism of first love, flowers pressed between the pages. These letters tell us only that a Victorian romantic lived behind the facade of the assassin. Perhaps it was another manifestation of this romanticism that made Princip willing to sacrifice himself in the cause of freedom for his people.
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But why the assassination became the occasion for starting such a disastrous war remains to be explained.
The Ideal of a Free Yugoslavia
The reaction of the Imperial authorities is of course rooted in the historical circumstances leading up to the assassination, and those circumstances involved the tangled question of Balkan nationalism. The Balkan peninsula throughout the nineteenth century had been a theater of conflict among the great European powers, principally the Ottoman empire, the Austro- Hungarian empire, and the Russian empire. The Balkans had been overrun by the Ottoman Turks in the fifteenth century. In 1458-61 they conquered the mountain district of Bosnia and Herzegovina, where they had established a military headquarters, a "seraj" (literally a military encampment), whence "Sarajevo." At the peak of their power the Turks twice laid siege to Vienna itself (1529 and 1683). Toward the end of the seventeenth century the Ottoman empire began to recede, and during the eighteenth century the Hapsburg empire established a military frontier along the Sava and Danube rivers.
The district immediately to the south of the confluence of the Sava and Danube rivers, with the ancient fortress city of Belgrade as its capital, was inhabited by an ethnic group known as the Serbs.
Serbia had enjoyed a brief period of power as a medieval kingdom before being overwhelmed by the Turks (1389), and the Serbs had never forgotten their days of glory. They were always restless subjects, and the Turkish administration was always more or less subject to harrassment by Serbian equivalents of Robin Hood, who were "bandits" to the governing Turks but who were heroes to the subject Serbian peoples. The exploits of the "hajduks" (pronounced "highduk") gave rise to one of the world's great body of folk epics, and the Serbs saw them as bearing the burden of resistance to foreign oppressors. This tradition is so deeply embedded in the consciousness of the Serbs and the other South Slav peoples that to this day their automatic response to any suggestion of foreign invasion is that "We will fight!" completely without regard to political ideology. That tradition has had a good deal to do with the acceptance of the Tito regime in our own time, Tito being able
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to present himself (after 1948) as the leader of the liberation from Nazi and Fascist tyranny and of a successful resistance to an attempt at domination by the Soviet Union under the Stalin regime.
As the Ottoman empire weakened during the course of the nineteenth century, particularly in connection with the Napoleonic wars, the local Serbian leaders were able to raise the first successful resistance movement against the Ottoman empire, establishing an autonomous principality of Serbia by 1817. The two principal leaders were successively George Petrovic (Petrovich), known as "Black" (Kara) George, and Milos Obrenovic (Milosh Obrenovich). Bitter personal enemies, they were the founders of rival dynasties which contended for power in Serbia throughout the nineteenth century. During that time Serbia was preoccupied with two principal problems: the dynastic struggle, and the fact that most of the ethnic Serbs still lived outside the boundaries of the principality (from 1882, the kingdom) of Serbia. Fanatical nationalism was part of the heritage of the French revolution and Napoleonic period. As the power of nationalism increased, it became increasingly intolerable that fellow Serbs should be subject to the rule of others. Then as now, nationalistic drives could unify the Serbian people even when they bitterly opposed each other domestically because of dynastic or class rivalries. Likewise, ethnic Serbs who still lived under foreign domination longed for union with their brothers in Serbia. Irredentism, the drive to unify ethnic groups which live under alien regimes, became a primary political force. The two principal groups of Serbs under foreign domination that concern us in the context of the Sarajevo assassination comprised the Serbs living across the Danube river from Belgrade in Hapsburg territory, and the ethnic Serbs living in the adjoining mountain region of Bosnia, still under Turkish domination. The Bosnian Serbs were particularly restless. Their rulers belonged to an alien religion, Islam, and in the Balkans, religion had come to be equated with nationalism. The Turkish conquerors had in the fifteenth century established a feudal system with themselves as lords and the Serbs as serfs, initiating a social conflict. Many Serb landowners had converted to Islam. These converted Serbian Moslems were likely to be the staunchest
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oppressors of the predominantly Serbian serfs. Under these conditions, revolution became endemic. There were numerous major rebellions in Bosnia in the early 1800's, and by mid-century the decaying Ottoman empire had acquired the reputation of being the "sick man of Europe." Russia and the Austro-Hungarian empire both wanted to take possession of, or at least exercise hegemony over, the Balkan lands where Turkish power was weakening. Britain and France also wanted to protect their interests in the Near East. The great powers had already fought a major war in the Crimea (1854-6) over Near Eastern affairs. Any further serious weakening of the Ottoman empire in the Balkans therefore presented serious likelihood of engaging the great powers in another major war.
In 1875 another rebellion broke out in Bosnia, which drew support from Serbia and by 1877 drew Russia into a war with Turkey. The crisis was ended by the Congress of Berlin which settled Near Eastern affairs to the satisfaction of the great powers, but without consulting the Balkan peoples directly involved. The ambassadors of the great powers in Berlin did not even extend the courtesy of a hearing to the Serbian delegation. The settlement provided that the Austro-Hungarian empire be given the right to administer Bosnia and Herzegovina, although the suzerainty of the Sultan was to be respected--a hybrid arrangement which was to be important to the trial of the Sarajevo assassins. The Bosnians, placed under Hapsburg rule, had no more use for the Austrian empire than the Turkish one. The Austrian army had to impose order by force in 1878, and again in 1881. Thereafter the people of Bosnia settled down more or less passively to an acceptance of Austrian imperium.
By 1881 the Austrians had also imposed a de facto control over Serbian affairs, so that from 1881 to 1903 the Balkans were relatively quiet so far as Austria was concerned. In 1903, however, the increasingly restless natives began to reassert themselves. The initial sign was a palace coup in which the king of Serbia, Alexander Obrenovic (Obrenovich), and his queen, were murdered by a group of army officers. The officers installed on the throne the pretender from the rival dynasty, Petar Karadjeordjevic (Karageorgevich). King Petar was a cultivated Euro-
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pean who had participated as an ordinary citizen in the Bosnian insurrection of 1875. His main claim to fame before 1903 had been to translate J.S. Mill's "Essay on Liberty" into the Serbian language. He was aided by a gifted minister, Nikola Pasic (Pashich). One of their primary concerns for the next decade was to diminish the influence of the cabal of officers which had brought King Petar to power.
One of those officers was Major Dmitrije Dmitrijevic (Dmitrijevich), a giant of a man, known to his school companions as "Apis" because of a supposed resemblance to the Egyptian god. He had been deeply implicated in the plot to kill Alexander Obrenovich, and there were suspicions that he might resort to regicide again if he feared that his influence with the Karageorgevich dynasty was waning. During the Balkan wars (1912) Apis, as a military intelligence officer, was involved with raising and deploying in Turkish territory bands of guerrilla warriors who played a significant role in the struggles with the Turks. Many Bosnian Serbs volunteered for the bands. By 1914 Dmitrijevic-Apis, by then a colonel, was chief of Serbian military intelligence and a leading figure in an underground organization known as "Ujedinjenje ili smrt" (uyedinyenye ili smrt), "Unification or Death," commonly known as the Black Hand. The purpose of the organization was the unification of all ethnic Serbs under Serbian rule, and uncompromising hostility to all, whether foreign or Serb, who would stand in the way of unification.
While the first world war was in progress Apis was accused of plotting the assassination of the Serbian Prince Regent (later king) Alexander. He was tried by court-martial at the Serbian army headquarters in Salonika, convicted, and shot. The Salonika trial remains one of the most mysterious episodes in Balkan history. It was easy, however, to suppose that a man like Apis, who had plotted and helped to carry out the assassination of one king and allegedly plotted the assassination of another, might also have plotted the assassination of the Archduke Franz Ferdinand. The trial of the Sarajevo assassins was intended in large part to expose and prove the complicity of agents of the Serbian government such as Apis in the killing of the royal couple.
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The Austrian government confused the roles of the "Narodna odbrana" and the Black Hand, and at the Sarajevo Trial tried to make a case for the proposition that it was the "Narodna odbrana" that had plotted the killing. In fact, the "Narodna odbrana" was an overt, legitimate organization primarily engaged in "cultural" activities. "Cultural" activities in the context of the national liberation struggles of the Balkan peoples at that time largely involved national consciousness-raising through propaganda. It is now nearly certain that the "Narodna odbrana" as such had nothing to do with the assassination, but it is equally certain that some of the individuals in it supplied the arms and aid that the Belgrade troika required. Direct complicity of the Black Hand even to that extent had never been proved, but some of the members of the "Narodna odbrana" who helped the boys were also members of the Black Hand. After all, Serbia was a small country, and people engaged in similar activities were likely to know each other.
By 1903 the Bosnian Serbs were stirring again. Although pathetically impoverished and backward by the standards of the rest of Europe, education and culture had begun to develop, beginning with the establishment of the rudiments of a system of education. Gymnasia, schools whose graduates had about the equivalent of a junior-college education, had been established in Sarajevo and elsewhere. The formal curriculum was similar to that in the other schools of the Austro-Hungarian empire, but besides the formal curriculum, the students in the schools were also deeply steeped in the ideals of nationalism and national liberation. These students became the cutting edge of the revolutionary nationalism that developed after 1903. As we have seen, revolutionary nationalism was nothing new for the Bosnians. What was novel was that the standard-bearers of revolution were the youth rather than established leaders of the community.
These youth were deeply steeped in the revolutionary literature of the Russian Social Revolutionaries, or "SR's," from which the Bosnian youth coined the word "eseri." The SR's were the heirs of the tradition of the Russian student revolutionaries of the 1870s and 1880s who had carried out a number of assassinations, including that of Tsar Alexander II in
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1881. The goal of the revolutionary youth was national liberation; their chosen tactic, assassination; their teachers, the "eseri. "
The practice of assassination began as early as 1910, when one Bogdan Zerajic (Zherayich) unsuccessfully attempted to kill the then-governor of Bosnia and Hercegovina. Zerajic committed suicide on the spot. He was considered a hero by the radical Bosnian youth. His grave became an object of pilgrimage, and his example an inspiration to others. Some of the youth acquired practical experience in the Balkan wars, joining the guerrilla bands raised by the Serbian government and participating in the wars against the Turks. One of those was Vladimir Gacinovic (Gatsinovich) who, although not directly involved in the plot for the Sarajevo assassination, was to a great extent considered by the radical youth to be their spiritual leader. Zerajic was twenty-four when he killed himself in 1910, and Gacinovic was twenty-four in 1914. We might speculate that their age enabled them to stand in the relation of elder brothers to the students still in the gymnasium in 1914 and therefore serve as models whom the boys would hold in esteem. The nationalistic radicalism of the Bosnian youth was of a distinctive type. They said of themselves that they did not merely seek a unification of Bosnian Serbs with their ethnic brothers in Serbia. That would not suit conditions in Bosnia. Bosnia may once have been primarily Serbian, but that was before the Turkish invasion (1458-61). Since then many Turks had settled in Bosnia and had made their home there. Many more ethnic Serbs had converted to Islam, and, while of the Moslem faith, had roots as old as any Serb. Furthermore, Bosnia contained many Croats. Croats are also Slavs, and speak a language which is for all practical purposes the same as the Serbian. The common language is called Serbo-Croatian, and the dialectical differences are no greater (although of a different kind) than between British English and American English. The principal cultural difference is that the Croats are Roman Catholic in religion, while the Serbs are Eastern Orthodox (and, in the case of Bosnia, sometimes Moslem). These peoples are inextricably intermingled. It is often the case in Bosnia that a village contains both a Christian church and a mosque, their
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steeples and minarets respectively dominating the village. Whatever Bosnian Serbs might gain by union with Serbia would certainly be lost by their Moslem and Catholic neighbors. The Bosnian youth were sensible enough to recognize that. Furthermore, they were well aware of the nature of the Serbian government, and saw it as being badly in need of reform as any. Rather than seek a simple union with Serbia, the most idealistic element of the Bosnian youth adhered to the ideal of "Yugoslavism."
Yugoslavism was an outgrowth of the peculiar conditions of the Austro-Hungarian empire. The Hapsburgs in medieval times had patched the empire together out of a grab-bag of peoples, mainly using the device of dynastic marriage to cement the medieval states into a personal union with the Hapsburg crown. Joseph II (1780-1790) attempted to create a unified, culturally Germanic state, but failed. The principal result of his attempt was to strengthen the national consciousness of the non-Germanic peoples of the empire. The problem was that no single ethnic group was in the majority. The two most numerous groups were the Austro-Germans and the Magyars (Hungarians). The attempt to Germanize the Magyars merely made them fanatically nationalistic Magyars. The result was rebellion in 1848, which was repressed; but by 1867 the Magyars forced the division of the Empire into Austrian and Hungarian kingdoms, theoretically joined only in personal loyalty to the Hapsburg monarch.
That, however, merely whetted the appetite for autonomy of the third major element of the Empire, the Slavs. The Slavs were neither geographically nor culturally homogenous. In the north of the Empire were the Czechs and Slovaks; in the southern part, the Slovenes, Croats, and considerable numbers of ethnic Serbs. What they really wanted was impossible to determine, since almost up to the outbreak of the first world war the press was under censorship, and nationalistic agitators were subject to trial and punishment for high treason. The demand most frequently heard was for "Trialism," that is, a division of the Empire into three parts, one of them Slav. Geography would at best have made that an awkward arrangement. From about 1890, particularly in Slovenia, and later among the Bosnian
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students, an adherence to the idea of Yugoslavism, the creation of an autonomous state for the South Slavs (Slovenes, Croats, and Serbs) developed. By 1914 the ideal of Yugoslavism had become almost a crusade among the most idealistic of the youth.
The position of Serbia in a "Yugoslavia" was of course a problem. The Serbs of Serbia were also South Slavs, but Serbia would most certainly not consent to entering the Austro-Hungarian empire. What was much more serious for the Hapsburg monarchy was the possibility of the alternative solution--a "Yugoslavia" built about Serbia as the core, but including the Slavic peoples and lands of the southern part of the Empire, a "Greater Serbia." Should such a "Yugoslavia" evolve itwould mean the dissolution of the Hapsburg empire.
This consideration was the crux of the political crisis that came from the Sarajevo assassination. The youthful assassins were committed to the ideal of Yugoslavism, seeking the formation of a state comprised of South Slavs, which would inevitably have to be carved largely out of the Hapsburg empire, which in turn meant the dissolution of the Empire. The existence of Yugoslavism in general, and of Serbia as the magnet drawing the other South Slavs into a common state, therefore represented a clear and present danger to the existence of the Hapsburg empire. Not because Serbia could ever hope to destroy the Empire by direct attack--no one ever dreamed of that in the predictable future, but because by presenting the ever-present example of one South Slav people freely managing its own affairs, it encouraged the others to make demands which, if granted, would dissolve the empire.
This situation had led the Hapsburg monarchy to take control of Bosnia in 1878. In 1903, when the Empire lost control of Serbia in the aftermath of the assassination of Alexander Obrenovich the Empire began to fear the corrosive effect of the mere existence of Serbia on her southern frontiers. The danger had increased so much that by 1908 the Empire risked general European war by formally annexing Bosnia, thereby hoping to put an end to the aspiration of the Bosnians for unification with the other South Slavs. Some elements of the Hapsburg court, notably the military chief of staff, Conrad von Hotzendorff, urged still stronger action--a preemptive war on Serbia which
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would end the menace of dissolution of the Empire once and for all. With the successes of the Serbian army in the war with Turkey in 1912, her corresponding growth in prestige, and the evident sympathy with Serbia on the part of many of the Bosnians, a preemptive move against Serbia grew even more attractive. Hence the harsh reaction of the imperial government to the assassination of the heir apparent in Sarajevo. To those who favored dealing with Serbia while there was still time, the assassination was a welcome event. To them it was clear that the Serbian government had at least permitted, if not planned, the assassination. A government which harbored a regicide such as Colonel Dmitrijevic-Apis and continued him in such an important post as chief of military intelligence was indeed vulnerable to such charges.
In fact, the degree of complicity of the Serbian government, if any, has never been determined. There is no question that some of the officials of the Serbian government helped the high-school boys to obtain and transport arms from Belgrade to Sarajevo in order to carry out the assassination. This trial transcript affords proof of that. It is also known that Colonel Dmitrijevic-Apis knew of the boys' intentions, and at least permitted their activities to progress, and that he sent an agent to Sarajevo who made a feeble attempt to stop the assassination before it was carried out. It would, however, have been an act of the greatest folly for the Serbian government (the crown and ministry) to have planned such an assassination. A Serbia small in size and exhausted by the Balkan wars was in no position to provoke her powerful neighbor, and her prime minister, Nikola Pasic, was one of the ablest statesmen of his day. Unless some convincing evidence to the contrary is someday discovered, the idea that the Serbian government planned the killing of the Archduke Franz Ferdinand can safely be dismissed.
That did not mean that the Austro-Hungarian government, having decided to engage in war with Serbia, would not try to prove that the killing was Serbia's fault. A good way to begin was to conduct a show trial of the killers (five of whom were in the hands of the Austrian police) and their accomplices.
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