Wirtschaftsverbände fordern Privatisierung Gottes

Der Glaube an Gott darf laut den Präsidenten der wichtigsten Wirtschaftsverbände nicht länger Gemeingut sein. Nach dem viel zu frühen Renteneintrittsalter soll als nächstes unseliger Gottessozialismus schnellstens aufgehoben werden, und wer glaubt - und zwar ganz unabhängig davon, ob er einer Kirche angehört oder nicht - zahlt in Bälde eine monatliche Leasingrate (ähnlich GEZ) für die zuvor ineffiziente weil kostenlose Teilhabe am Heiligen Geist.

Präsident Uli Grilleau: "Gott  und die Allgemeinheit müssen zukünftig von der Tragik der Allmende bewahrt werden. Ansonsten findet ein zu sorgloser und verschwenderischer Umgang mit den Ressourcen des Heiligen Geistes statt, der dabei Gefahr läuft, sich vorzeitig zu verbrauchen. Wir haben aus dem Klimawandel die Konsequenzen gezogen. Ein amerikanisch-jüdischer Geldgeber hat bereits Anteile am Heiligen Geist erworben"

Kontrolliert werden soll das Ganze mittels stichprobenartiger Messungen der Gehirnströme der Bevölkerung. Wer sich dafür eigens einen Chip einsetzen lässt, erhält für die folgenden 5 Jahre einen Nachlass von 10 Prozent der monatlichen Gebühr. Das gilt allerdings nicht für Muslime. Hier wird ein entsprechender Risikozuschlag diskutiert.

Auch der Bundesfinanzminister hat zwischenzeitlich den Braten gerochen:"Da das Erhören von Gebeten eine Dienstleistung wie jede andere ist, wird zukünftig eine entsprechende Mehrwertsteuer erörtert."

Wer nicht zahlt kommt - um Gottes willen - in Erzwingungshaft.