Reisebericht

Nepal - Trekking unter dem Annapurna

Ich habe nicht sehr gut geschlafen, ohne Schlafsack war es kalt. Nachts holte ich mir eine zweite Decke vom Bett nebenan. Gegen 5:30 merkte ich, daß es sehr hell und klar ist. Um 6 Uhr stehe ich auf und gehe im Hemd auf den Balkon: Sonnenaufgang, klare Sicht. Ich laufe auf die andere Seite des Hauses (umlaufender Balkon): DAAAH sind die Berge !! Aber was da für Klopper in der Morgensonne liegen!! Am auffälligsten ist der Machhapuchhare (6997). Er sieht aus wie das Matterhorn, nur daß hier die Steilwand nach Süden zeigt – direkt zu uns, Luftlinie von Pokhara 30 Kilometer.

Ausführlicher Bericht bei: www.storyal.de

...noch mal umdrehen...

Ich lege mich noch einmal hin, aber es hält mich nur noch eine halbe Stunde im Bett. Um 6:30 stehe ich auf, Rasieren und Duschen und um 7 Uhr bin ich unten im Frühstücksraum. Wir sind erst um 8 Uhr verabredet, jetzt ist hier noch niemand zu sehen. Ich gehe die Straße nach rechts und direkt runter an den Phewa-See. Ein uralter Einbaum liegt neben Ausflugs- und Ruderkähnen für Touristen. Wäsche wird im See gewaschen, Morgentoilette von Männern und Frauen. Am grasbewachsenen, flachen Ufer stehen kleine Häuschen: Es sind Pumpenhäuser. Von hier wird das Wasser in die 200 Meter hinter dem Strand stehenden 'Restaurants' und 'Hotels' gepumpt. Keiner weiß, ob und welche Filter dazwischen sind.

Gegen 7:30 bin ich zurück. Der Guide und der Porter warten schon auf mich. Wir frühstücken zusammen. Gegen 8:30 ist die gecharterte Taxe da, wir fahren zum Busbahnhof. 'Bahnhof' ist sehr geschmeichelt, nur wenige Busse fahren hier ab. Der Guide organisiert alles, der Porter verstaut mein Gepäck auf dem Dach des Busses. Ich gebe ihm noch einen Riemen, damit er den Rucksack auch richtig festzurren kann. Der Porter ist gutmütig, schweigsam und willig, aber nicht sehr geschickt. Bald ist der Bus so voll wie in Sumatra und weil er voll ist, fährt er los. Es ist genau 9 Uhr. Ich sitze rechts am Fenster, direkt über dem Auspuff. Krach, Dreck, ungefedert, uralt – aber er fährt. Eine interessante Fahrt, immer nach oben. Die Straße ist sehr gut, hervorragender Wasserbau ist hier realisiert. Sicher wäre sonst die Straße im Frühling und im Herbst, wenn der große Regen kommt, nicht mehr befahrbar. Serpentinen nach oben. Wir erreichen gegen 10:30 einen Paß, rechts immer noch manchmal der Machhapuchhare, schon in den Wolken, aber noch zu sehen. Dann fahren wir ähnliche Serpentinen wieder nach unten. Der Busfahrer scheint noch nie was von Motorbremse gehört zu haben. Der Motor wird geschont, die Bremsen nicht. Erstaunlich, daß das geht. Abhänge, hunderte Meter tief. Natürlich keine Leitplanken, aber hoffentlich ein Zweikreis-Bremssystem.

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