Die Tötung von Bin Laden ist eine grosse Lüge

Der investigative Journalist und Pulitzer-Preis-Träger Seymour Hersh, bekannt für die Aufdeckung des Massaker von My Lai während des Vietnamkrieges und des Folter-Skandal im irakischen Abu-Ghuraib-Gefängnis, hat gegenüber dem britischen Guardian gesagt, die Tötung von Osama Bin Laden 2011 durch die US Navy Seals wäre "eine grosse Lüge, nicht ein Wort davon ist wahr." Er sagt, amerikanische Journalisten würden generell nicht ihre Aufgabe erfüllen und nur noch unterwürfige Wasserträger der US-Regierung sein.


Damit bestätigt er was ich schon 2007 und 2011 recherchiert und berichtet habe, das Osama Bin Laden am 16. Dezember 2001 eines natürlichen Todes gestorben ist, alle Botschaften die man ihm danach zuschrieb sind Fälschungen und die angebliche Militäraktion der Navy Seals 2011 in Pakistan um ihn zu töten war eine inszenierte Show und hat gar nie so wie erzählt stattgefunden. Die Lügerei der Bush und Obama-Regime ist unglaublich!

Hersh sagt, um den Journalismus wieder in Ordnung zu bringen müssen die Nachrichtenredaktionen alle aufgelöst und 90 Prozent aller Chefredakteure entlassen werden. Der fundamentale Job eines Journalisten ist es nicht mit den Politikern und den Machthabern zu enge Beziehungen zu haben, sondern man muss ein Aussenstehender sein. Er ist wütend über die Feigheit der Journalisten in Amerika, die das Weisse Haus in keiner Weise in Frage stellen und nicht bereit sind die Wahrheit zu berichten.

Die New York Times verbringt "so viel Zeit um für Obama als Wasserträger zu fungieren, was ich nie für möglich gehalten habe." Dabei lügt das Obama-Regime systematisch über alles, sagt er, trotzdem haben die Grössen der amerikanischen Medien, der TV-Sender oder der Zeitungsverlage nicht den Mut etwas darüber zu bringen.

"Es ist armselig, sie sind mehr als unterwürfig, sie haben Angst sich mit ihm (Obama) anzulegen," sagt er im Interview mit dem Guardian.

Hersh beschreibt seine Beobachtung in den Redaktionen und sagt, "Ich sehe es werden die Leute befördert die dem Verleger gefügig sind und was die Chefredakteure wollen machen und die Unbequemen werden nicht befördert. Man müsste die besseren Leute befördern die einem in die Augen schauen und sagen, 'es ist mir egal was Sie sagen.'"

So gibt er das Beispiel, die Washington Post hätten Angst gehabt und erst über die NSA-Dokumente von Snowden berichtet, nach dem der Guardian sie veröffentlicht hatte. Hersh meint, es muss ein Tabula Rasa her und ein Neubeginn ist fällig. "Es muss was anderes geschehen, etwas was die Leute zornig macht, das sollten wir eigentlich tun," sagt Hersh.

Er kritisiert aufs schärfste seine Kollegen und fragt: "Wie das Töten von Menschen, wie kommt (Obama) mit seinem Drohnen-Programm davon, warum tun wir nicht mehr? Wie kann er es rechtfertigen? Wieso finden wir nicht heraus wie gut oder schlecht diese Politik ist? Wieso zitieren die Zeitungen immer nur die zwei oder drei Gruppen welche die Tötung durch Drohnen beobachten? Warum machen wir nicht unsere eigene Arbeit?"

Hersh sagt, über die Regierung von Präsident George W. Bush zu schreiben war einfacher. "Während der Bush-Ära meine ich war es einfacher kritisch zu sein als wie unter Obama. Es ist viel schwieriger." Damit spricht Hersh das wichtige Thema an, kein Präsident geht so brutal gegen Informanten oder Whistleblower vor wie Obama, obwohl er versprach, der Präsident mit der grössten Transparenz zu sein.

"Die Republik ist in Gefahr, wir lügen über alles, Lügen ist zur Normalität geworden." Hersh fleht die Journalisten an, etwas dagegen zu tun. Genau, denn wenn die bezahlte Journalie ihren Job richtig machen würde, dann bräuchte es uns als alternative Medien gar nicht. Nur wegen ihren völligen Mangel an Berufsehre, weil sie kein Rückgrat haben und sich prostituieren, haben wir uns die Aufgabe selbst auferlegt die Wahrheit zu berichten.

Die Medien gehen den Weg der Dinosaurier und werden aussterben wenn sie so weitermachen. Ihnen laufen doch ständig die Leser und Zuschauer davon, weil jeder der einigermassen kritisch ist die Lügerei durschaut und sich angeekelt abwendet. Es ist doch eine Schande, auf welches tiefe Niveau die Journalisten gesunken sind, als reine Propagandaverbreiter, Hofberichterstatter, Regierungsvertreter und Konzernsprecher.

Hersh macht eine Pause vom Journalismus und schreibt gerade ein Buch über die nationale Sicherheit und ein Kapitel beschäftigt sich mit der angeblichen Tötung von Bin Laden. Er sagt, alles was über dieses Ereignis von der US-Regierung behauptet wurde und die Medien kritiklos 1 zu 1 weiterverbreitet haben ist "Bullshit". Er deutet an, seine Enthüllungen werden Bush und Obama noch in Schwierigkeiten bringen.