PecuniaOlet

"Petit"-ion ist eine Kleinigkeit,

eine Bittschrift, ein Gesuch, eine "Adresse",die keinen Politiker stört, bzw.ihn von seinem Vorhaben abhält.

„Jedermann hat das Recht, sich einzeln oder in Gemeinschaft mit anderen schriftlich mit Bitten oder Beschwerden an die zuständigen Stellen und an die Volksvertretung zu wenden.“

– Art. 17 GG

Ja, und dann?

Ab 50 000 Unterschriften wird sie im Petitionsausschuss öffentlich beraten ("ausgeschossen"), der Petent wird dazu eingeladen und erhält ein Rederecht.

Und dann?

Dann sagt die Regierung: Oh Gott, wir handeln gegen das Interesse von mindestens 50 000 Personen. Lasset uns unbedingt Ein- und Umkehr halten.

Politiker brauchen eine "direkte Demokratie". Einen implantierten Chip zum Beispiel, der mit "Joy-Sticks" von Bürgern verbunden ist. Bei einer Entscheidung gegen die Bürger drücken diese einen Knopf. Je mehr Bürger den Knopf drücken, desto stärker wird der Stromschlag, dem sie damit ausgesetzt werden. Das wäre die einzige Möglichkeit einer wirkungsvollen "Petition". Die Politiker indes wünschen sich den Chip bei den Bürgern. Das ist realistischer. Damit wehren die Bürger sich dann wahrscheinlich wiederum mit Nettigkeiten wie Petitionen. 

Wenn Petitionen etwas ändern könnten, wären sie sicherlich verboten. Der Bürger indes hat das Gefühl, etwas "getan" zu haben, und aktiv geworden zu sein. Nützliche Sache - für die Politik.