Reisebericht

Neuseeland: Der Süden

Hinter uns 42 herrliche Tage mit vielen einmaligen Erlebnissen. Eine fantastische Reise, nicht anstrengend. Überall freundlich und aufmerksam empfangen. Wir sind begeistert und rundum zufrieden.

Zwei Nächte in einer B+B (Bed`nd Breakfast) Unterkunft. Das gepflegte Haus an der Armagh Street lag sehr zentral und doch ruhig. Zu Fuss die schöne Gartenstadt erkundet.

„Punting“ auf dem AVON. (Gondelfahrt) Ein Muss! „Gondolieri“ sind Studenten.
Bier und Snack im obligaten Dux de Lux“. Nachtessen in der hist. Strassenbahn während einer gemütlichen Rundfahrt. Ein lustiges, nettes Erlebnis.
Am zweiten Tag Lyttelton – den Hafen von Christchurch besucht. Die Gondelbahn-Fahrt auf den Mt. Cavendish lohnt sich bei schönem Wetter unbedingt. Tolle Rundsicht. Da wir noch einmal nach CHC zurückkommen, keine weiteren Ausflüge mehr.
Samstag, 8. März Zugfahrt mit dem TranzAlpine Express. (Bahnhof in CHC etwas ausserhalb, in Addington!) Eine eindrucksvolle 4 ½ stündige bequeme Scenic-Tour mit Halt auf der Arthur`s Passhöhe und einem Fotostop am Lake Brunner. Ankunft 13.30 Uhr in Greymouth.


Problemlose Übernahme des vorbestellten Mietwagens Budget Rent a Car. Und auf geht's der West Coast entlang Richtung Franz Josef Glacier. Die ersten 55 km bis Ruatapu führen direkt der fantastischen Küste entlang, dann etwas ins Landesinnere, z.T. durch Regenwälder. Viele Möglichkeiten für Kurzwanderungen bzw. Fotostops. In Fanz Josef Glacier gab's zum erstenmal kein Bett. Schönstes Wetter in der sonst regenreichster Gegend Neuseelands, dazu Wochenende.

Also weiter bis Fox Glacier. Am ersten Motel – mitten im Dorf – „Vacancy“! Glück.

200 km gut zu fahren mit Stops in 4 ½ Std.

Das Dorf selbst uninteressant. Der Strasse entlang Verkaufsbüros für Rundflüge. Es lohnt sich Offerten einzuholen. Bei dem strahlenden Wetter buchte auch ich einen Heli-Flug für den nächsten Tag. Meine Gattin wollte lieber im Regenwald wandern gehen.


10.00 Uhr Abflug zum Fox Gletscher, rund um den Mt. Coock und den Mt. Tasman.

Um 11.00 Uhr wieder zurück im Dorf. Flugdauer 35 Min. Kosten 195.—NZD.

Bei dem Wetter, der Sicht – ein Wahnsinns-Erlebnis. Preis mehr wie gerechtfertigt.

Noch einen kurzen Abstecher zum Lake Matheson wo uns ein einmaliges Spiegelbild empfing. Zurück auf die Nr. 6 Richtung Haast.


Auch auf der Strecke immer wieder eindrucksvolle Wälder und Küstenabschnitte. Gut in der Zeit, strahlendes Wetter, also weiter. Über den Haastpass ohne Probleme, dem Lake Wanaka entlang, Wechsel zu Lake Hawea bis wir ca. 16.30 in Wanaka ankamen.

265 km durch eine der eindruckvollsten Gegenden. Diesmal sofort Unterkunft gefunden. Spaziergang zum See. Am frühen Abend zum wunderschön gelegenen und hervorragenden Restaurant Ambrosio.

Auf der Crown Range Road über Cardrona Richtung Queenstown. Eine durchgehend geteerte Strasse und ca. 50 km gespart. Super Ausblicke auf das Wakatipu-Tal und den Lake Hayes.

Bei dieser „Sehenswürdigkeit“ stellt sich die Frage: Wer hat damit angefangen?
Arrowtown lohnt keinen Extra-Besuch. Original ist hier gar nichts mehr. Nur Souvenir- Läden und Boutiquen für Touristen.


65 km auf guter Strasse mit wenig Verkehr bis Queenstown.

Eine quirlige Stadt für junge Leute. „Bungee Jumping“ und oder mit dem Jetboat wildwasserfahren ist nichts für unser Semester. Dafür eine Fahrt mit dem Dampfer von 1912 „T.S.S. Earnslaw“ verbunden mit dem Besuch und „Dinner“ (sehr gepflegt) auf der Walter Peak Country Sheep&Cattle Station. Karten an der Schiff-Station erhältlich.


Ein unbedingtes Muss ab hier – oder Te Anau – ist eine Excursion in den Milford Sound.

Eine Tages-Tour per Bus (2x 310 km./Ab Te Anau 2x 130 km) ist anstrengend.

Empfehlung: „Overnight-Cruise“ auf dem Milford Mariner (ca. 220.-- NZD) (Diese Tour 2-3 Wo. vorbestellen. Realjourney 03 249 7419) Bequeme Busfahrt, für 310 km 8 Std. Zeit. Viele Stops, Kurzwanderungen/Begehungen, gute Erklärungen.

Boarding 17.00 Uhr, Fahrt in den Milford Sound, hervorragendes Nachtessen, gepflegte Zweier-Kabine.

Unbedingt gutes Mückenspray mitnehmen – Sandflies!!

Am 2. Tag gegen 17.00 Uhr – nach 4 stündiger Busfahrt – wieder in Queenstown.


Ebenfalls empfehlenswert: „Skyline Condula“ zum Bob`s Peak, Ein gutes Nachtessen, verbunden mit einer Traum-Aussicht auf das nächtliche Queenstown.


Do. 13. März. Auf dem Otago Goldfields Heritage Highway, nach Dunedin, entlang dem Clutha River .

Wagemutige versuchen es mit Riverrafting oder sogar schwimmend.

Wo einst nach Gold gesucht wurde, sind heute Obstplantagen und Weingüter. Eine wunderschöne Gegend, doch unter den Wunden des Goldrausches litt und leidet die Natur noch heute, an manchen Stellen wurde rücksichtsloser Tagebau betrieben.

Eine frühere Gold-Mine als interessante Touristen-Attraktion ist auf der Strecke zu besichtigen. Lohnt sich! Habe sogar drei Goldstäubchen selbst ausgewaschen!!


Die 290 km Queenstown-Dunedin sind zum fahren ein Vergnügen.


Zeitig in Dunedin reichte es noch zur unbedingten Besichtigung des Bahnhofes.

Auch die Kathedrale mit schönen Glasmalereien lohnt ein Besuch.


Ein lustiger Markt auf dem Octagon, dem achteckigen Hauptplatz.


Der zweite Tag trübte etwas ein – also mit dem „Taieri Gorge Train“ – auf altem Goldgräberzug-Geleise – nach Middlemarch. Die Strecke führte mal weiter über Ranfurly, Alexandria nach Glyde und diente der Versorgung der Goldgräber-Camps. Eine eindrucksvolle Eisenbahnfahrt.



Mindestens zwei Tage sollte man für eine Erkundung und Begehung der Otago Penisula einrechnen.

(Guter Beschrieb in den Führern Marco Polo und Dumont)



Aus Zeitgründen direkte Fahrt nach Christchurch.

Die 340 km bieten wenig Interessantes. Nur die Moeraki Boulders lohnen einen Besuch. Wer allerdings

Zeit hat, sollte in Oamaru eine Übernachtung einplanen. (Pinguin Colony. Beschrieb Dumont)


Einen Ausflug nach Akaroa über die Summit Road. Mit dem Boot Delphine angetroffen. Eine schöne Abwechslung. Mit unseren Freunden einen Besuch im Antarctic Centre. Sehr gute Präsentation von Captain Scott`s Antarktis-Expedition und den NZ Forschungs-Stationen. Unbedingt eine Fahrt mit dem Traktor machen!


Weiterfahrt nach Hanmer Springs. Dieser Abstecher lohnt allemal. Sehr schönes Thermalbad.

Sehr gut dinniert im Restaurant zur alten Post.

Kaikoura und Wale Wachting wegen ungünstigen Bedingungen gestrichen. Direkt nach Picton.

300 km auf guten Strasse. Mit Stops bei einer Seal-Colony, Zwischen Blenheim und Picton Weingüter besichtigt.


Eine Tagestour mit dem Postboot im Perlorus Sound (Muschelfarmen: Greenlips). Vielleicht nicht ganz korrekt, aber nach all den vielen Eindrücken der Nord- + Südinsel hätten wir uns diese Fahrt sparen können. Möglicherweise eine gewisse Sättigung.


Mit der Fähre zurück nach Wellington. Nach 2 Tagen Abschied von unserem Sohn und von NZ.

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