PecuniaOlet

"Islamophobie" und gesunder Menschenverstand

Der Begriff "Islamophobie" ist ein neugeschöpftes Kompositum, auf das ich erstmals vor ca. 10-15 Jahren im "Spiegel" gestoßen bin. Da mich damals das "o" in der Mitte störte, wie auch der Begriff an sich, schlug ich im aktuellsten "Fremdwörter-Duden" nach - und siehe: Den Begriff gab es offiziell noch gar nicht. Dem griechischen Wort "Phobie" ( "Angst,Furcht") hängt in unserem Kulturkreis immer der Nimbus von etwas Kränklichem, Gestörtem und daher Negativem an (z.Bsp. "Klaustrophobie"etc.), weswegen es gerne ideologisch missbraucht wird, um Andersdenkende als geistig verschroben bzw. krank zu denunzieren.

"Angst" indes kommt von "Enge" (ahd: angust, lat. angustia) und "Bedrängnis" bzw. "angor"= "Würgen".

Droht unsere (idealerweise) Offene Gesellschaft von der Enge der geschlossenen "Consensus"- Gesellschaft des Islam "abgewürgt" zu werden? Wird unsere Art und Vorstellung von Freiheit von ihr erstickt? Ist der real existierende Islam ein die persönliche Freiheit einschränkender religiös-politischer Totalitarismus?

"Menschenrecht" im (real existierenden) Islam bedeutet einen Widerspruch in sich, da es sich dort ausschließlich um "Gottesrecht" handelt. Das Individuum hat sich "dem wahrhaften Glauben" zu unterwerfen:

Hier ein Vergleich der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (links) und ihres islamischen Pendants, der "Kairoer Erklärung der Menschenrechte":

(Art. 1): Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. […](Art. 1): Alle Menschen sind gleich an Würde, Pflichten und Verantwortung […]. Alle Menschen [… sind] durch die Unterwerfung unter Gott vereint […] Der wahrhafte Glaube ist die Garantie für das Erlangen solcher Würde […] Alle Menschen sind Untertanen Gottes.

Garantie für das Erlangen der Menschenwürde ist also der rechte Glaube. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass alle Ungläubigen dieser Würde entbehren. Und genau das entspricht auch dem Umgang mit Christen und anderen religiösen Minderheiten in fast allen islamischen Staaten.

Und wer ist nun aber über den aktuellen Willen Gottes am besten informiert, wenn Gott nicht selbst herabsteigt und ihn höchstpersönlich äußert?  Wer, wenn nicht die herrschende geistige Elite, die selbstverständlich, wie das in der Geschichte stets der Fall war, eigene Machtinteressen selbstlos hintanstellt.

Die Ausbreitung des Islams ist in erster Linie der Unterdrückung und Verfolgung Andersgläubiger und materiellen sowie beruflichen Vorteilen bei Konvertierung zum Islam zu verdanken sowie der strengen Bestrafung bis hin zur Todesstrafe bei Apostasie. Dieser Geist wird "kapillarisch" bis in die kleinsten Bereiche gesellschaftlichen Zusammenlebens übertragen und ist eben nicht Teil unserer westlichen Werte. Der Islam in Europa ist kein anderer. Es ist exakt derselbe. Islam strebt danach, "Staat" und "Recht" zu sein.

Dass Menschen sich dagegen wehren, hat mit "Phobie" absolut nichts zu tun, sondern ist Auswirkung des gesunden Menschenverstands.

Und es gibt nichts "Halbes": "Säkulare Muslime" sind keine eigentlichen Muslime mehr, und Aleviten werden vielerorts nicht mal als solche anerkannt.