Reisebericht

Bretagne

Zerklüftete Felsklippen, übereinandergetürmte Felsblöcke, eindrucksvolle Kaps, die von der starken Brandung des Atlantiks umspült werden...

Erfahrungen: Mit dem Zug in die Bretagne

Auch in diesem Jahr war ich wieder als Betreuer eines deutsch-französischen Jugendaustausches in Kervignac/Bretagne. Da ich aber auch noch an einer meeresbiologischen Exkursion der FH Aachen, Abt. Jülich, teilgenommen habe, musste ich mit dem Zug nachreisen.

Meine Reise begann am 08.08. um 9:00 auf dem Bahnhof in Lippstadt von wo aus ich eigentlich um 9:13 Uhr eine Regionalbahn Richtung Hamm nehmen wollte. Diese kam dann mit 10 Minuten Verspätung an und fuhr fast im Schritttempo weiter bis Hamm, so daß ich dort mit 40min Verspätung ankam. Da ich nun alle meine Anschlußzüge verpasst hatte führte mein Weg in's Reisezentrum der DB wo man mir ohn Probleme auch den Thalys von Köln nach Paris und den TGV von Paris nach Lorient umbuchte.

So gings dann nach ner halben Stunde weiter nach Köln wo ich nach einer weiteren Stunde warten in den Thalys nach Paris steigen konnte. Dank eines deutschen Architekten, der in Paris arbeitet konnte ich mir das Anstellen am Fahrkartenschalter der Metro ersparen. Er verkaufte mir eine seiner Fahrkarten, so daß ich nach der pünktlichen Ankunft im Gare du Nord direkt in die Metrolinie 4 Richtung Porte d'Orleans steigen konnte. Nach knapp 25min Fahrzeit konnte ich dann an der Haltestelle Montparnasse Bienvenue aussteigen und machte mich durch das Tunnelsystem der Metro auf den Weg Richtung Gare de Montparnasse.

Dort angekommen mischte ich mich unter die vielen anderen Fahrgäste die wie gebannt auf die Anzeigetafel starrten und darauf warteten, dass der Bahnsteig für die Abfahrt ihres Zuges bekanntgegeben wird. Bis dahin war ich der Meinung, dass nur die DB Probleme mit Verspätungen hat... Mit 50min !!! Verspätung fuhr mein TGV dann Richtung Lorient. Doch ein Lob an unseren Zugbegleiter! Er hat für alle, die noch Anschlußzüge brauchten, eine Möglichkeit gefunden ihr Ziel zu erreichen. So kam ich dann drei Stunden später als geplant in Lorient an.

Billiger, besonders für Kinder und Jugendliche, wird es wenn man die Karten vom letzten größerem Bahnhof in Deutschland, z.B. Köln, bis zum Ziel in Frankreich direkt über die Homepage der SNCF, die franz. Bahngesellschaft, bucht. Wenn man früh genug bucht werden einem die Karten dann kostenlos per Post zugestellt. Für die Bestellung bzw. die Bezahlung ist eine Kreditkarte erforderlich !!!

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