Der Generalist

Bündnis gegen "Rassismus"

SPD, Linke und Grüne sowie Gewerkschaften, Religionsverbände und "Zivilgesellschaft" rufen laut einem Bericht der DWN zu einem breiten Bündnis gegen einen auch angeblich von der AfD ("rassistisch-neoliberales" Weltbild) vermittelten grassierenden Rassismus. Die AfD böte "völkische und rassistische" Antworten auf eine sich in der Globalisierung verändernde Welt.

So weit, so befangen.

Das Problem besteht in der Frage, was diese Leute unter "rassistisch" verstehen, und weshalb "völkisch", abgesehen vom vermeintlich schuldbelasteten Wortklang, denn so schlecht sein soll.

Der extrem inflationär gebrauchte Rassismusbegriff bezieht sich ja längst nicht mehr auf das äußere Erscheinungsbild und die Hautfarbe, sondern zwischenzeitlich primär auf das Misstrauen gegenüber anderen Religionen, kulturell vermittelten Weltbildern und der daraus vermittelten Sozialistaion primär junger Männer.

Der "Dschihad", den diese linken und kirchlichen Gruppen ausüben, der eine tiefe Wesensverwandtschaft mit dem "echten" Dschihad aufweist, spricht sich gegen jeden "Ethnopluralismus" und kulturelle Selbstbestimmung der vermeintlich "Ungläubigen" aus, die mittels dirigistischer und ideologischer Methoden auf das Schärfste zu bekämpfen sind.

In ihren Augen ist bereits Rassist, der die Immigration christlich geprägter Einwanderer jener der moslemischen bevorzugt.

Im Christentum schlummmert ein "matriarchales" Erbe, das - und davon bin ich fest überzeugt - entscheidend dazu beigetragen hatte, dass ausgerechnet in Europa die ersten Forderungen nach Menschenrechten während der Bauernkriege zu Beginn des 16.Jahrhunderts von einfachen Bauern (nicht Gelehrten!) formuliert wurden. Deshalb ist eine christliche Prägung (egal ob gläubig oder agnostisch) ein wesentlicher Faktor zur Selbstbestimmung eines Volkes und tatsächlicher Demokratie.

Ein zunehmender Einfluss des extrem patriarchal, "puritanisch", frauen- und sexualfeindlich geprägten Islam, gäbe uns "den Rest". Wir brauchen den Islam nicht, aber er will offensichtlich uns.

"Neoliberalismus" ist ein sehr unterschiedlich gebrauchter Begriff. Ich sehe die AfD jedenfalls weniger "neoliberalistisch" als die Bestrebungen der Globalisierung, die linke und kirchliche Kreise ja neuerdings so toll finden. Wenn der gesamte Erdball privatisiert wird, sind Nationen und Gruppen identitären Bewusstseins selbstverständlich im Wege und müssen beseitigt werden. Dabei hilft auch der Islam.

Denn er ist gleichen Geistes!