EU will Gaspistolen und Spielzeugwaffen regristrieren lassen

Bürger der EU in Zukunft zukünftig komplett wehr- und rechtlos?

Eine EU-Kommission hat angeblich beschlossen, neben halbautomatischen Waffen und scharfen Waffen allgemein nun auch Gaspistolen und Spielzeugwaffen genehmigungspflichtig zu machen. Zu hören war eine entsprechende Kurzmeldung bereits in der letzten Woche im Radio. Begründet wird die geplante Maßnahme einmal wieder mit dem Kampf gegen den Terror, der für alles herhalten muss.

Was ist in Bezug auf Waffen genau geplant?

Eigentlich soll alles verboten werden, was nach Waffe aussieht. Wie bereits oben erwähnt, werden Bürger, die zuhause Spielzeugwaffen für die Kinder oder Gaspistolen aufbewahren und diese nicht melden, auf einen Schlag kriminalisiert. Auch Sportschützen betrifft diese Richtlinie, weil halbautomatische Waffen generell verboten werden sollen. Jedenfalls für den unbedarften Bürger. Eine halbautomatische Waffe lädt nach jedem Schuss aus einem Magazin heraus automatisch nach. Für Sportschützen wäre das Halbautomatenverbot natürlich fatal, weil diese Waffen auf Schießständen die Mehrzahl bilden. Denn in Schützenvereinen wird selten mit Trommelrevolvern oder Winchesters trainiert. Dass sogar Spielzeug- oder Dekowaffen verboten werden sollen, setzt dem ganzen noch die Krone auf.

Ebenso wird angeführt, dass Schreckschusswaffen ja scharfgemacht werden könnten. Was sicherlich zutrifft, aber....

Pistole

Gas- oder Schreckschusspistolen scharfmachen?

Das geht ohne weiteres. Den Lauf aufbohren, sämtliche Hindernisse auf dem Weg vom Magazin oder der Revolvertrommel zum Lauf beseitigen und scharfe Patronen laden. Das Projektil wird auf jeden Fall den Lauf verlassen. Jedoch werden Gaspistolen seit Jahrzehnten so konstruiert, dass das Material scharfer Munition nicht gewachsen ist. Die Waffe fliegt dann beim ersten oder mehreren Schüssen auseinander. Die Schusshand wahrscheinlich auch. Wer Glück hat, behält sein Augenlicht. Wahrscheinlich sind EU-Beamte technisch eher unbedarft, anderenfalls hätten sie so etwas gewusst. Technisch gesehen, ist die geplante Maßnahme also eher als blinder Aktionismus einzuordnen.

Was heißt das für den harmlosen Bürger?

Wenn er eine Gaspistole sein Eigen nennt oder die Kinder sogar eine Spielzeugwaffe besitzen und er diese nicht registrieren lässt, wird er zum Verbrecher. Setzt er eine Gaspistole sogar zur Verteidigung gegen Überfall oder Einbruch ein, ist er nun vollkommen geliefert, wenn er seine Gaspistole nicht regristriert hat. Horrende Bußgelder drohen. Seinen Verteidigungsmöglichkeiten wird somit ein weiterer Riegel vorgeschoben. Einem Einbrecher ist er dann so gut wie ausgeliefert und darf sich, zusätzlich zum materiellen Schaden, auch noch mit psychischen Problemen oder Verletzungen herumschlagen.

Aktuelle Situation bei Schusswaffenvergehen in Deutschland

99% der Straftaten, bei denen Schusswaffen zum Einsatz kommen, werden von Kriminellen gegangen. Mit illegalen Schusswaffen. Verbrecher haben über bestimmte Kanäle unbegrenzten Zugang zu diesen. Warum sich also die Mühe machen und an einer Gaspistole herumschrauben? Der normale Bürger begeht Tötungen meistens mit dem zufällig herumliegenden Küchenmesser. Situationsbedingt. Zusammenfassend kann man sagen, dass der Bürger einer gewissen Waffenungleichheit unterliegt, die sich in den letzten Jahren immer weiter zugunsten der Verbrecher verschoben hat. Auch für Sportschützen wird es immer enger, wie man anderen Artikeln entnehmen kann.

Die Angst vor dem Terror

Diese ist begründet, aber der Terror, auch im Kleinen, geht nicht vom Otto-Normalbürger aus, sondern von Organisationen, die über Gaspistolen nur lachen. Wenn morgen 500 IS-Schläfer mit Messern, Macheten oder kleinkalibrigen Handfeuerwaffen aktiv würden, gäbe es ein Blutbad. Siehe auch den von einem gebürtigen Afghanen verübten aktuellen Amoklauf in Orlando , bei dem fünfzig Menschen starben. Mittlerweile hat sich auch herausgestellt, dass er sich vom IS hat inspirieren lassen.

Fazit

Die EU hat Angst, dass ihre Schafe aufwachen und wehrhaft werden. Im Übrigen ist es mehr als lästig, sich im Jahre 2016 Gedanken über Gaspistolen oder Spielzeugwaffen machen zu müssen, weil sich fast jeder, der informiert ist, Gedanken über Selbstmordattentate in Deutschland macht. Denn die EM 2016 hat angefangen. Nebenher wird an der Bargeldabschaffung gearbeitet, um den Bürger noch mehr einzuschränken. Zusammen mit den geplanten Waffengesetzen ist das schon eine merkwürdige, wenn nicht bedrohliche, Gemengelage.

Quelle: kleinezeitung.at

Startseite

Mein Politikblog

Mein Blog über Lebenshaltungskosten