Reisebericht Weltreisender

Gambia

Gambia gehört zu den schlimmsten Schurkenstaaten in Afrika. Anarachie, Chaos, Wahnsinn - wo man hinschaut. Schon der Grenzübertritt ist ein Abenteuer...

Bitterarm...

Wir fahren von Senegal aus nach Gambia rein. Unser Ziel: Barra und Banjul. An der Grenze wurde ich beinahe verhaftet, weil ich Fotos machte. Dabei kann man die Grenzstation kaum erkennen. Eine alte Bruchhütte, für Uniformen fehlt das Geld, irgendein x - Beliebiger scharzer Typ kommt auf dich zu und fragt nach dem Pass.

Besonders Leute, die auf der Durchreise sind, werden mit ihren Autos zum Teil furchtbar durchsucht. Sieht aus, als wenn die "Beamten" auf etwas Trinkgeld warten, damit sie mit ihrer Suche aufhören.

In der Hütte hängt ein riesiges Foto des Staatslenkers mit dem Untertitel: "The health of the nation is his highest priority" - äußerst witzig: es zeigt einen fetten, selbsternannten monarchenähnlichen scharzen Typen mit Zepter in der Hand. - Willkommen in Gambia, einem der ärmsten Länder Afrikas.

Angeblich eine "Präsidial - Republik" - diesen Eindruck vermittelt das Foto allerdings nicht.
Und auch nicht das Land. Weite Teile entziehen sich total der staatlichen Kontrolle - was bei einem solchen Präsidenten ja kein Nachteil sein muss. Die Strassen sind extrem schlecht und die Nahrungsaufnahme gestaltet sich auch schwierig.
Die Menschen sind allerdings recht freundlich - auch wenn man manchmal den Eindruck hat, dass irgendwas "passieren" könnte. Unser Taxi Fahrer zum Beispiel hielt einfach irgendwo an und hat ein paar Freunde mit eingeladen. Scheint wohl so üblich zu sein. Ganz wohl war uns bei der Angelegenheit jedenfalls nicht...

Anders als in den offiziellen Reiseprospekten und Reisführeren ist Gambia extrem dreckig. Überall Müll. Ist wirklich schrecklich, besonders in den wenigen Städten... Eine touristische Infrastruktur gibt es praktisch nicht. Das ist auch nicht schlimm. Strände und Strand - Regionen sind einsam und ursprünglich. Auf dem Land ist Improvisation gefragt.

Das Land
Gambia zieht sich als schmaler Streifen beiderseits des Flusses Gambia 320 km landeinwärts. Es hat eine flachwellige Oberflächenform, die zumeist von Savanne, Sumpfland und einigen Wäldern bedeckt ist, und gehört dem wechselfeuchten Klimabereich der randlichen Tropen an.Bild Nr. 8890 - 226 mal gesehenBild Nr. 8891 - 232 mal gesehenBild Nr. 8887 - 198 mal gesehenBild Nr. 8889 - 238 mal gesehenBild Nr. 8888 - 230 mal gesehenBild Nr. 8868 - 304 mal gesehenBild Nr. 8886 - 227 mal gesehenBild Nr. 8885 - 221 mal gesehenBild Nr. 8884 - 257 mal gesehenBild Nr. 8883 - 224 mal gesehenBild Nr. 8882 - 205 mal gesehenBild Nr. 8881 - 239 mal gesehenBild Nr. 8880 - 245 mal gesehenBild Nr. 8879 - 233 mal gesehenBild Nr. 8878 - 212 mal gesehenBild Nr. 8877 - 232 mal gesehenBild Nr. 8876 - 210 mal gesehenBild Nr. 8875 - 241 mal gesehenBild Nr. 8874 - 243 mal gesehenBild Nr. 8873 - 247 mal gesehenBild Nr. 8872 - 322 mal gesehenBild Nr. 8871 - 276 mal gesehenBild Nr. 8870 - 275 mal gesehenBild Nr. 8869 - 285 mal gesehenBild Nr. 8867 - 358 mal gesehen