Reisebericht

Galapagos Bilder

Überall eine phantastische Tierwelt mit nie gesehenen Exoten. Da sind die riesigen Leguane mit dem urweltlichen Kamm auf dem Kopf, Blaufußtölpel bewachen ihr Gelege, ein Albatros zieht seine Kreise am Himmel während Fregattvögel zum Fischfang wie Bomben in das Wasser schießen. Eine Riesenschildkröte schiebt sich langsam durch das Unterholz. Knallrote und gelbe Felsenkrabben flüchten über pechschwarze Lava ins Meer. Ein einmaliges Paradies!

Von Insel zu Insel...

Wenn das Flugzeug auf der Insel Baltra gelandet ist und vor dem winzigen Empfangsgebäude zum Stehen kommt, sind wir tatsächlich und wahrhaftig auf Galapagos angekommen. Ein langer Wunschtraum aus der Schulzeit hat sich damit endlich doch noch erfüllt!

Aber richtig da sind wir erst, wenn die Tür der Boeing aufgemacht wird und uns die heiß-feuchte Luft der
Tropeninseln entgegenschlägt. Wir spüren: unsere lange Südamerika-Reise wird mit einer besonders eindrucksvollen Woche zu Ende gehen!

Die Organisation der erst wenige Tage vorher gebuchten 7-Tage-Rundreise klappt vorzüglich. Das Gepäck wird von freundlichen Helfern auf einem Kleinlaster verstaut und wir werden nach Entrichtung des
“Eintrittsgeldes” von immerhin 100 $ pro Person zu einem Bus gebeten, der uns rasch zu unserem Schiff
befördert, das in dem wenige Kilometer entfernten Hafen vor Anker liegt.

Die “Tropic Sun” ist ein toller Kahn. Wir werden ihn in allen Einzelheiten kennenlernen. Schon auf den ersten Blick fällt seine etwas ungewöhnliche Form auf. Dies liegt daran, daß es sich um einen 32 Jahre alten in England gebauten Frachter handelt, der erst vor wenigen Jahren zu einem kleinen “First-Class- Kreuzfahrer” umgebaut worden ist, wie man uns später erzählt, und der zunächst in der Karibik kreuzte und nun eben auf Galapagos seinen Kurs steuert.

Es können 38 Passagiere aufgenommen werden. Die Mannschaft besteht aus etwa 20 Leuten und ist
überaus nett und freundlich. Unsere Kabine hat ein riesiges Fenster (und nicht die sonst gewohnten und
üblichen winzigen Bullaugen!). Dann verfügt der Raum über eine Toilette und eine Dusche und vor allem hat er eine Klimaanlage. Die hat (neben dem natürlich herrlich kühlen Raumklima) den besonders praktischen und in den kommenden Tagen immer wieder genutzten Nebeneffekt, daß alle nassen Badeanzüge, Handtücher und Kleider in wenigen Stunden wieder trocken sind.

Ich komme gleich zu den wirklich wichtigen Dingen der Inseln!
Aber diese technischen Details müssen eben auch erwähnt werden. Denn wir merken, daß es durchaus ein angenehmer Luxus ist, wenn man sich nach den anstrengenden (wirklich anstrengenden!) Touren im Auto nun in aller Ruhe auf sein kühles Bett legen, ein ebenso herrlich kühles Bier trinken oder einfach ausruhen kann....

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