Reisebericht

Hiddensee - Tagesausflug auf die Trauminsel

Die Insel ist irgendwie etwas ganz Besonderes und strahlt auf mich so eine Art Magie aus. Ist ja auch - wie ich finde - Deutschlands schönste Insel, gell!?

Früh um halb acht machten wir uns auf den Weg nach Schaprode. Die Zehn Uhr Fähre wollten wir unbedingt schaffen, um möglichst viel von diesem sonnigen Tag zu haben. Die Fährtickets in der Hand sicherten wir uns einen angenehmen Fensterplatz. Nach einer reichlichen Stunde Fahrt stiegen wir in Vitte von Bord. Die große Menschentraube am Hafen zerstreute sich in Windeseile.

Per Fahrrad ist Hiddensee sicher ein Traum. Nur ist dabei zu bedenken, dass man die Räder lieber vor Ort leiht. Da die Fahrradausleihen meist billiger sind als die Überfahrt bzw. das Ticket für das eigene Rad!

Der Fußweg von Vitte an der Strandpromenade entlang zum Dornbusch ist einfach traumhaft. Vorbei geht’s an hübsch leuchtenden Sanddünen und Rosensträuchern. Pferdekremser machen ihr Geschäft und sammeln Fußlahme ein. Die umherfahrenden Fahrräder machen zusehends Amsterdam Konkurrenz. Ständig bimmelt es von der Seite. Eine Weile darauf legt sich der „Fahrradlärm“. Eine herrliche Stille folgt. Willkommen im Naturparadies Hiddensee! Kurz vor dem Dornbusch tut sich noch ein gigantischer Blick in Nord-Süd-Richtung auf. Die komplette Insel liegt zu unseren Füßen und ist von hier aus gut zu überschauen. Sogar die Volkswerft und die Marienkirche in Stralsund sind gut zu erkennen

Die Gegend um den Dornbusch auf Hiddensee ist mein persönlicher Favorit. Die landschaftliche Schönheit ist kaum in Worte zu fassen. Und das in Deutschland!!! Wie in den Vorjahren auch schon kann ich mit dem Zoomobjektiv meiner Kamera die Dänische Halbinsel Mön ausmachen, die sich über 50 km Luftlinie entfernt befindet. Die Kreidefelsen sind gut zu erkennen (bei Interesse: siehe hierzu meinen Dänemark-Bericht).

Krönender Abschluss ist ein frisches Zapfbier im Klausner. Diese recht einladende Lokalität befindet sich nur einen Katzensprung vom Leuchtturm entfernt. Der Strandzugang (Holztreppe) vom „Klausner“ und der feinsandige Sandstrand haben etwas von Südseefeeling. Unterm Strich kann man sagen: Hiddensee lohnt einen Tagesbesuch. Jedoch ist die Ruhe an den Hauptattraktionen selbst im September noch durch Tagestouristenmassen eingeschränkt, zu denen wir ja leider auch gehörten. Wenn dann alle wieder weg sind, muss die Ruhe und das Gefühl von Isolation absolut genial sein. Naja, vielleicht verschlägt es uns ja mal eine komplette Woche hierher. Schon alleine um mal den Wetterfrosch mit Zwelch einmal live am Leuchtturm zu sehen. Naja mal sehen…

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