Reisebericht

Marokko, Atlas Gebirge, Impressionen und Bilder

Mit dem Allradfahrzeug durch Marokko - bis hinab in den Grenzbereich zur Westsahara und in großem Bogen wieder nordwärts.

1. Kapitel

Es kann im Folgenden nur um einige wenige Hinweise gehen, um ein paar Anregungen vielleicht.

Volubilis und Moulay Idris

Die meisten Touristen wählen nach der Überfahrt (Ceuta oder Tanger) die westliche Küstenstraße über Larache nach Süden um in Souk-al-Arba-du-Rharb etwas östlich in Richtung Meknes abzubiegen.

Kurz vor dieser Königsstadt finden sich zwei sehr unterschiedliche Sehenswürdigkeiten, nämlich die alte römische Stadt Volubilis (Blütezeit im 2. Jahrh. damals etwa 10.000 Einwohnern, heute noch gut erhalten der Triumphbogen, Forum, Thermen und Mosaiken) und in Sichtweite davon die heilige Stadt Moulay Idris (terrassenförmige Stadt, die man als ‚Ungläubiger' nur am Tag besuchen kann, Moscheen, Mausoleum!).

Unser Weg führte uns vom Nationalpark (Djebel Tazzeka) etwa 60 km östlich von Fes in einem großen Bogen auf kleinen Pisten (Korkeichen!) nach Sefrou und zu den eindrucksvollen Zedernwäldern bei Azrou, der Stadt der Berber. Von dort geht es auf einer kleinen Piste weiter genau südlich, wo wir nach etwa 60 km zu dem pittoresken und abgelegenen Kratersee Aguelmame kommen.


Etwas später stehen wir bei Midelt an der P 21 am Fuße des hohen Atlas. In diesem Städtchen finden wir das Kloster der Franziskanerinnen mit einer Teppichweberei; wir lassen uns alles zeigen... und schließlich auch zum Kauf eines (sehr schönen) Teppichs überreden!

Wir verlassen die gute Straße P 32 bei Goulmima und fahren in einem (nördlichen) Bogen auf schmalen Pisten durch eine wilde Region des Hohen Atlas, passieren die winzigen Dörfer Amellago und Assoul und kommen schließlich zu dem Weiler Tamtattouche, sehen uns dort etwas um und folgen der Piste durch die gewaltige Thodra-Schlucht, um in Tinerhir die
P 32 wieder zu erreichen.

Unser Weg führt uns nun in Tinerhir von der P 32 in südlicher Richtung über oder durch den Djebel Sarhro mit Ziel Tazzarine.

Die Straße ist sehr schlecht, die Ausblicke und Pässe, die grandiose Wüsten-, Geröll- und Felslandschaft dafür um so eindrucksvoller:
eine lohnende Piste für Allradfahrzeuge!

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