BKA-Bericht zeigt Wahrheit über Kriminalität bei Flüchtlingen

Zugrunde lagen dabei die Daten aus 13 der 16 Bundesländer.

Demnach ist die Zahl der aufgeklärten Straftaten mit Zuwanderer-Beteiligung 2015 deutlich gestiegen. Sie lag Ende Dezember 2015 bei 208.344 Straftaten. Das sind rund 92.000 mehr als noch im Vorjahr und bedeutet einen Anstieg um 79 Prozent.

Das BKA hat auch Daten zur Art der Kriminalität. Diebstahl macht laut BKA mit 33 Prozent einen erheblichen Anteil der Zuwanderer-Kriminalität aus. Die Zahl von 85.035 Fällen hat sich im Vergleich zu 2014 fast verdoppelt (44.793).

Auf Platz zwei: Mit 32 Prozent hatten "Vermögens- und Fälschungsdelikte" (52.167 Fälle) und die "Beförderungserschleichung" (28.712 Fälle) ebenfalls einen großen Anteil an den Delikten. Bei Fälschungsdelikten geht es vor allem Erschleichen von Leistungen und Urkundenfälschungen, bei der Beförderungserschleichung um Schwarzfahren in öffentlichen Verkehrsmitteln.

Auf Platz drei folgen die so genannten "Rohheitsdelikte". Darunter versteht die Polizei Körperverletzung, Raub, räuberische Erpressung und Straftaten gegen die persönliche Freiheit (Nötigung). Diese machen 18 Prozent der durch Zuwanderer begangenen Straftaten aus. Die Zahl der Rohheitsdelikte hat sich mit 36.010 Fällen 2015 ebenfalls verdoppelt (2014: 18.678 Fälle).

Der Anteil von Sexualdelikten liegt laut BKA-Lagebild bei unter einem Prozent: 1688 Fälle von Verstößen gegen die sexuelle Selbstbestimmung (zum Beispiel sexueller Missbrauch von Kindern und Schutzbefohlenen), darunter 458 Vergewaltigungen oder sexuelle Nötigungshandlungen. Allerdings sind die Vorfälle aus der Silvesternacht 2015/2016 in Köln und anderen Städten nicht Teil des Lagebilds. Sie werden vom BKA in einem eigenen Lagebild separat ausgewertet.

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