Eine unverfängliche Erkenntnis

Das Elixier des Lebens,
suchte ich vergebens ...
Was ich fand ...
ein dunkles Land,
mit weißem Sand ...
und jedes zarte bleiche Korn ...
erzählte mir von seinem Zorn ...
dass, wenn die Flut,
es mit sich reist ...
und blaue Wellen damit speist ...
die Frage sich neu formuliert:
Was ist es, was uns hier passiert?

Wir sind gefangen,
sind verbogen,
sind allesamt Kanonenfutter ...
Statt rote Liebe zu erlangen,
sind wir zum Darben hin erzogen ...
und denken: alles ist in Butter ...

So scheint der Schleier
immer mehr verwirrter ...
und auweier,
was weiß der Geier ...
bin ich letztlich ein Verirrter?

Nein, so soll´n die Tage nicht vergehen ...
Noch ehe ich die Urne fülle,
so schwöre ich, will ich erkennen ...
worin der Sinn sich nur versteckt ...

Das All ist unser aller Hort ...
und spült mich auch die Welle fort ...
dann treff`ich DICH in deinem Traum ...
wir tanzen dort im gleichen Raum ...
und irgendwann, dass wird gesch´en ...
Könn´wir der Wellen Quelle seh´n ...

So sei gewarnt, DU müder Geist ...
dem seine Seele noch vereist ...
Die Wahrheit sucht das Anbeginn ...
Nur hier versteckt sich jeder Sinn ...

Folge nicht der leichten Spur ...
Lügen stiftet diese nur ...
Der Ware Strom will nicht verraten,
warum wir in der Hölle braten ...
Es ist die Macht der Ungleich-Bösen ...
die jede Blume aus uns lösen ...

Sandkorn, dort am endlos`Strand,
du bist selbst die größte Macht!
Hast du erstmal das erkannt ...
hältst du jeder Brandung stand ...

Kein Strand, ohne Körnchen ...
Kein Meer ohne Tropfen ...

Wenn das kleinste nicht will,
kann das Mächtigste nicht sein!

© roro alphanostrum