So entsteht der Mangel an Ingenieuren in Deutschland

Will man den angeblichen Mangel an Ingenieuren in Deutschland beziffern, so bedient man sich sehr merkwürdigen Berechnungsmethoden:

Zunächst melden die betreffenden Unternehmen völlig unverbindlich ihre erwartete Nachfrage nach Ingenieuren.  Da die Unternehmen natürlich gern viele Bewerber pro Stelle hätten, gibt man also die Zahl des Bedarfs sehr großzügig an. Schließlich verpflichtet man sich ja zu nichts.

Um den weiteren zukünftigen Bedarf zu berücksichtigen, wird die so eben beschriebene Angabe noch mal willkürlich mit 7,14 multipliziert. Von diesem Ergebnis werden dann noch die als arbeitslos gemeldeten Ingenieure abgezogen.

Als Ergebnis erhält man somit den erwähnten Mangel an Ingenieuren, zumindest auf dem Papier. Die Lügenpresse verbreitet dann diesen Unsinn und die Leute, einschließlich der Politiker und der Schüler, glauben das auch noch. So werden immer mehr junge Leute in ein Studium getrieben und ihnen blühende Landschaften vorgelogen. Zu allem Überfluss versucht die Politik dann ausländische Ingenieure zu importieren. Durch Staatsbesuche in China ermöglicht unsere Kanzlerin auch, dass deutsche Unternehmen Arbeitsplätze besser nach China auslagern können. Zurück bleiben in Deutschland wenige Jobs und viele arbeitssuchende Ingenieure.

In der Realität herrscht eine dermaßige Ingenieurschwemme, dass ein abgeschlossenes Studium nicht mehr ausreicht um einen Job als Berufseinsteiger zu bekommen. Neben den Kenntnissen aus dem Studium, guten Noten und kurzer Studiendauer, werden auch noch sehr gute Beziehungen und Berufserfahrung erwartet. Wobei man sich fragen darf wo ein Anfänger die Berufserfahrung her haben soll. Die Praktika während des Studiums reichen dazu nicht. Man erwartet also, dass die Studenten schon während des Studiums in ihrem Fachgebiet arbeiten. Nur wer kann das neben einem schweren Ingenieurstudium bewältigen und welche Firma stellt solche Anfänger ohne Studienabschluss ein? Immer weniger Absolventen können diesen Anforderungen gerecht werden und machen deshalb nach ihrem Studienabschluss notwendigerweise Jobs wofür sie kein Studium gebraucht hätten. Diese als fachfremd arbeitenden Billiglöhner tauchen natürlich nicht in der Arbeitslosenstatistik der Ingenieure auf, obwohl sie eigentlich dazu gehören. Sie machen diese Jobs ja nur, um nicht nach Hartz IV abzurutschen.