Die unwahrscheinlichste Annahme


Die Bewohner der Erde handeln nicht aus freien Stücken. Ohne es zu ahnen, rackert der Homo sapiens auf Geheiß einer Kolonialmacht aus dem All.

Auf diesen Nenner sondergleichen bringt ein Buch die ganze irdische Betriebsamkeit. Titel: „Planet der Hausaffen“, Unterzeile „Die Erde ist ein kosmischer Viehstall“. Im Oktober kommt es heraus.

Demnach haben Herrschaften von anderen Sternen die kahle Zweibeiner gezüchtet, damit sie den dritten Begleiter der Sonne zu einem Stützpunkt an einer Raumstraße umbauen. Darum zünden die affenartigen Haustiere atomare Explosionen, deren ferne Auswirkungen fremden Raumfahrern zur Orientierung bei Reisen durch die Milchstraße dienen.

Die Menschen fronen zum eigenen Schaden, indem sie die Natur der Erde für fremde Zwecke zerstören. Ihr unerkannter Vormund aus dem Weltraum nimmt das billigend in Kauf. Auf diese Weise hat er schon den Mars verschlissen. Dessen verödeten Auen zeigen die Zukunft des heimischen Wandelsterns.

Begründet wird die unvergleichliche Deutung der Zivilisation mit neueren Ergebnissen der Raumforschung. Bis zum Juni 2015 haben Astronomen 1.932 Exoplaneten entdeckt. Das sind Himmelskörper nach Art der Erde, die jedoch ferne Sonnen umkreisen. Etliche der Gegenwelten umrunden ihren Heimatstern in dem Abstand, bei dem Wasser flüssig ist, also nicht zu nah, dass sie vertrocknen, und nicht zu weit weg, wo alles gefriert.

Wo Regen rinnt, können Geschöpfe gedeihen, wie wir sie kennen. Offenbar gibt es unzählige lebensfreundliche Plätze in der Milchstraße. Als nächste, bisher bekannte Wohnstätte für außerirdische Daseinsformen würde sich „Kapteyns Stern b“ eignen. Dieser Exoplanet umrundet eine Roten Zwerg in gerade mal dreizehn Lichtjahren Entfernung. Rote Zwerge sind sehr dauerhafte, gleichmäßig leuchtende Kleinsonnen. Hier könnte eine Zivilisation seit Millionen von Jahren walten, die weit genug fortgeschritten ist die Erde zu erreichen und zu kolonisieren.

Warum wissen die Menschen bislang nichts davon?

Scheuklappen ihrer Verantwortlichen gehören zum Plan der Anderen. Astrophysiker vertreten den wissenschaftlichen Konservatismus. Mark Allan, Leiter eines Forschungs-Unternehmens der NASA, hat den Standpunkt unlängst bekräftigt. „Er gebietet,“ so Allan, „dass eine biologische Erklärung stets die letzte Wahl bleiben sollte, bis alle anderen ausgeschöpft sind.“

Die Zahl nicht-biologischer Auslegungen ist jedoch unendlich groß und folglich unerschöpflich. In Wahrheit schließt der Wissenschaftler damit aus, jemals Lebewesen aus dem Weltraum in Betracht zu ziehen.

Wieso glaubt dann der Verfasser des neuen Buchs es besser zu wissen?

Er hatte eine sogenannte Begegnung dritter Art. Nach seinem Bekunden kam er als Kind mit der Besatzung eines gelandeten Ufos in Berührung. Das Erlebnis hat ihn nachhaltig angespornt den Ursprüngen der unbekannten Flugobjekte auf den Grund zu gehen. Zu den Kronzeugen von deren außerirdischen Herkunft zählen Astronauten der NASA wie Edgar Mitchell und Gordon Cooper. Ferner haben erfahrene Verkehrsflieger wie den frühere Chefpilot der Deutschen Lufthansa Werner Utter eigene Sichtungen von Ufos bestätigt.

Das Anliegen der Neuerscheinung lautet: Keine noch so unwahrscheinlich klingende Annahme sollte übersehen werden. Sie ist womöglich die einzig richtige.

Näheres unter:

http://www.amazon.de/Planet-Hausaffen-Erde-kosmischer-Viehstall/dp/3981566262/ref=pd_rhf_gw_p_img_1?ie=UTF8&refRID=1PY42JTRE5355N3HA80Q