Reisebericht

Griechenland: Inselhüpfen auf den Kykladen - Paros, Naxos, Santorini

Sonnenschirm als Regenschirm ? ... es herrscht angenehme
Vorsaisonruhe ... schöne einsame Buchten ... wir entdecken urgemütliche Tavernen ... Naoussa - ein idyllisches Fischerstädtchen ... Mountainbiken quer über die Insel ... mit dem Radl auf allen Vieren über einen Erdhaufen ... die Nachbarinsel Antiparos ... Claire und Niklaus aus der Schweiz ... stürmischer Wind

Paros

Auf Paros ist es angenehm ruhig. Man merkt deutlich, dass noch "Vorsaison" herrscht. Der Campingplatz neben unserer Unterkunft ist noch geschlossen. Unsere Anlage ist klein und gemütlich. Im Umkreis entdecken wir einige gemütliche sehr familiäre Tavernen.
Nächsten Tag als wir aufwachen - oh Schreck - es regnet in Strömen. Das haben wir in Griechenland wirklich nicht erwartet und noch dazu, wo wir ja eine "Radwoche" gebucht haben. Nach einem ausgiebigen, gemütlichen Frühstück erkunden wir die nähere Umgebung. Einer unserer bunten Sonnenschirme, der praktischerweise auch über einen Holzgriff verfügt, um auch als Regenschirm seinen Zweck zu erfüllen, wird gleich ausprobiert.

Wir erwarten eigentlich auch bald die Übergabe der Räder - aber keine Eile - es regnet ja eh! Kurz vor Mittag verzieht sich die Front und die Sonne kommt zum Vorschein - wir übernehmen unsere Bikes und radeln gleich nach Naoussa - ein gemütliches, aber natürlich auch touristisches Fischerstädtchen. Wir stellen bald fest, dass die Räder gerade nicht dem erwünschten Standard entsprechen - aber was soll's, ärgern verdirbt nur die Urlaubsstimmung ... Wir essen griechisch zu Mittag ... nachmittags radeln wir noch ein bisschen in der Gegend herum und entspannen uns dann am noch sehr ruhigen Strand. Am Abend gehen wir mit unserer Radlgruppe, die aus 4 Ehepaaren besteht, gemeinsam essen. Ein Schweizer Paar ist uns gleich auf Anhieb symphatisch.

Am Tag darauf nach dem Frühstück geht's dann mit unseren Touren los. Es sind zwar keine "Wahnsinnstouren" geplant, sondern wir gehen die Sache mal etwas gemütlicher an. Dafür kann man die schöne Insellandschaft mit den immer wieder zum Vorschein kommenden Buchten intensiv genießen. Auf der Rückfahrt müssen wir jedoch ein kleines Hindernis bewältigen - sprich auf allen Vieren über einen riesen Erdhaufen klettern - wo gerade ein Bagger im Einsatz ist, um die Straße zu erneuern. Die nächsten Tage radeln wir dann ziemlich die ganze Insel ab und einmal geht's auch auf die Nachbarinsel Antiparos, die noch etwas mehr Ruhe ausstrahlt und noch weitgehend vom Tourismus verschont geblieben ist.

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