Der Sandmann

"Experte für Ungleichheit"

Ist das ein produktiver Beruf? So produktiv wie ansonsten arbeitslose Anwälte, die sich auf "Abmahnungen" spezialisiert haben? Oder so produktiv und sinnvoll wie die Forderung der SPD nach einer "Mietpreisbremse"?

Ich weiß, ich bin naiv. Aber weshalb weist denn weder eine Partei noch ein "Ökonom" auf die Hauptursache der "Ungleichheit" hin, nämlich das Geldsystem?

Die erste Million solllte die "leichteste" sein -  dann muss Reichtum -oder besser: Das Ansammeln von Geld - exponentiell erschwert werden. 

Milliardäre und Billionäre (die es ja offiziell gar nicht gibt) können Revolutionen auslösen, gegen Währungen spekulieren, Kontinente "umvolken" - ja sogar Hungersnöte durch Nahrungsknappheit auslösen.

Geld, das nicht ausgegeben wird, fehlt und erfordert neue Verschuldung bei den Nicht-Reichen (Netto-Zinszahlern).

Und weshalb sollen westliche Weltpädagogen darüber entscheiden, wie wer wo zu leben hat?

Immerhin ca. 40 Prozent der Weltbevölkerung leben (noch) unter den Bedingungen einer unabhängigen Subsistenzwirtschaft (autarke Selbstversorgung mit geringen Überschüssen).

Und sie leben gut und unabhängig - und wollen, dass das so bleibt.

Die Weltbank, für  die u.a. auch "Ungleichheitsforscher" wie Branko Milanovic gearbeitet haben, sieht das nicht so, ignoriert diese gesunde und umweltschonende Wirtschaftsweise. "Wirtschaftsweise" im Auftrag der Banken bezeichnen diesen von Lohnsklaverei befreiten Teil der Menschheit deshalb gerne als "arm".

Von Kommunisten und Sozialisten wird sie in der Regel gänzlich ignoriert. Hier zählen primär Büro- und Fabrikarbeit.

Um diese Menschen "in Lohn und Brot" zu bringen, muss man ja lediglich deren Lebensgrundlage zerstören und "privatisieren". Zum "Privatisieren" oder Krieg führen, eignet sich das Schudgeldsystem ex nihilo ja wiederum ganz hervorragend.

http://www.mmnews.de/index.php/net-news/73344-%C3%...