Wer sagt denn, dass Gott nicht auch grausam sein kann?

Und nur der "liebende Vater"?

Sind unsere vielgepriesenen angeblichen "Werte" nicht auch extrem grausam?

Wie viele Menschenleben werden unseren Ersatzgöttern denn täglich geopfert? Nicht nur auf den Schlachtfeldern.

Weshalb verlangte Jahwe unter anderem seine "Brandopfer"? Weshalb befahl er alles auszulöschen, "was Odem hat"?

Hat sich ein Mann wie Martin Luther etwa darüber gewundert oder gar empört? 

Weshalb lehnte Mutter Theresa denn schmerzlindernde Medikamente für die ihr anvertrauten Kranken und Sterbenden ab? Weil sie dann Gott näher kämen, war ihr Argument.

Weshalb opferte Gott seinen Sohn? Hätte er aufgrund seiner Allmacht nicht darauf verzichten können, und die Sünden auch so vergeben?

Untersteht Gott etwa einem Gesetz, das noch über ihm steht?

Weshalb werden denn Sterbende, die sich vor Schmerzen winden, nicht erlöst - mit dem Argument, sie könnten ja süchtig nach dem Morphin werden oder daran sterben? Ich war dabei, und konnte es nicht mi ansehen. Es war zutiefst grausam und hatte mit Würde gar nichts zu tun. Angehörige von Naturvölkern verfügen sicherlich über humanere Methoden.

Verleiht der Schmerz denn eine Würde?

Ich jedenfalls fühlte mich Gott keinen Nanometer näher, als mir ein entzündeter Weisheitszahn ohne Betäubung gezogen wurde.