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Zukunft Waffengeschäft

Zukunft Waffengeschäft

Zurzeit gibt es in Deutschland ca. 900 Waffenfachgeschäfte, vom kleinen Büchsenmacher, ohne Ladengeschäft, bis hin zu großen, mittelständischen Filialunternehmen. In den letzten Jahren konnte man beobachten, wie lange etablierte Geschäfte aufgegeben wurden.

Die Wenigsten jedoch aus Altersgründen, sondern aus fehlender Rentabilität, obwohl ein ausreichender Kundenstamm vorhanden war und es in der Umgebung keine Konkurrenz gab.
Die Gründe hierfür sind vielschichtig und in ihrer Mischung ein Garant für das zwangsweise beenden einer Unternehmung. Die Verantwortung für dieses Scheitern trägt aber alleine der Unternehmer.
Das Fundament für eine Betriebsschließung bildet das mangelnde Interesse am Kunden. Bis vor etwa 10 Jahren konnte es sich der Unternehmer in seinem Laden gemütlich machen und einfach auf einen Kunden warten, dem er die Ware ohne größeren Aufwand verkaufen konnte, auch mit langen Lieferzeiten. Der Kunde war Bittsteller und der Geschäftsinhaber die Herrlichkeit, welche dem Käufer gerne präsentiert wurde oder noch wird.

Mit der Verbreitung des Internet und die damit verbundene Verfügbarkeit einer Preisleistungs-relation für den Endverbraucher, steigender Kaufkraftminderung durch Inflation und selbstverständlich wegen der Erinnerung an das Kauferlebnis beim ansässigen Händler, kauft der Kunde die umsatz- und gewinnträchtigen Waren woanders. Der Kleinkram wird aber weiterhin beim Alten gekauft.
Ein weiterer Baustein zur Unternehmensschließung ist die Verschuldung. Sie kann beispielsweise durch die irrige Annahme entstehen, dass man ein teures Auto finanzieren müsse, um Steuern zu sparen (Das gleiche gilt für ein Leasingfahzeug.) oder es wird zu viel Ware, die zu selten umgeschlagen wird gelagert, für die ein Kredit abzuzahlen ist.

Ist der laden so groß, das ein oder mehrere Verkäufer beschäftigt werden müssen, ist es für die meisten Geschäftsinhaber von größter Wichtigkeit, Mitarbeiter zu beschäftigen, die in ihrer Arbeitsleistung ihm unterlegen sind, um ein gesundes Selbstbewusstsein zu pflegen. Wie würde denn der Chef da stehen, wenn ein Mitarbeiter erfolgreicher verkaufen könnte als der Chef selbst.
So werden an Mitarbeiter, Gehälter und Löhne gezahlt, die durch ihre Arbeitsleistung diese Kosten in der Regel nicht decken können.
Auch unpassende Ladenöffnungszeiten und mangelnde Bereitschaft Neukunden zu werben um Diese für das Sortiment zu begeistern, sind ebenfalls mit ein Grund für den Niedergang eines Unternehmens.


Die allgemeine Wirtschaftssituation wird nicht besser werden, ganz im Gegenteil. Viele Produkte, die heute noch über einen Konsumentenkredit verkauft werden, werden sich in Zukunft nur noch die leisten können, die über entsprechende Barschaft verfügen. Aber wollen sich solvente Kunden, übertriebenen Konsum überhaupt leisten? Nein, wohl kaum. Wer in Zukunft noch über die nötige Liquidität verfügen wird, weiß den Wert des Geldes zu schätzen und wird den Kauf von Konsumgütern genauestens abwägen.

Ausgehend von der Tatsache, dass in Zukunft die Kaufkraft der Bevölkerung weiter schwindet und die Kriminalität steigt, steigt ebenso das Schutzbedürfnis derer, die ihr Hab und Gut gegen Wegnahme sichern wollen. Dieses Bedürfnis nach Schutz, erstreckt sich bis zur eigenen Unversehrtheit und Leben. Der Staat mit seinen Blockparteien, Medien und Beamten wird immer weniger in der Lage sein diesem Bedürfnis nach Schutz der eigenen Bevölkerung Rechnung zu tragen. Und genau hier an dieser Stelle beginnt die Notwendigkeit der Existenz eines Waffengeschäfts, welches die Bevölkerung durch den Verkauf von Waffen zum Selbstschutz in die Lage versetzt, dieses vom Staat vernachlässigte Bedürfnis, in Eigenverantwortung selber zu befriedigen.
Die Kernaufgabe solch einer Unternehmung, ist der Verkauf von Waffen. Alles andere, wie Jagdbekleidung oder Hundeartikel können nur Beiwerk sein, da man sich bei so etwas in Konkurrenz mit spezialisierten und weniger spezialisierten Unternehmen begibt.


Hau raus das Zeug, noch gibts Kredit

Schnelles und gewinnorientiertes Abverkaufen von Markenware, die sich in Zukunft keiner mehr leisten kann oder will.

Immer öfter versuchen Unternehmen ihre Markenware unter der UVP anzubieten um den Umsatz anzuschieben. Auf der Strecke bleibt dabei das Kauferlebnis für den Kunden, da er diesen niedrigeren Angebotspreis bereits mit dem normalen Verkaufspreis gleich setzt und erwartet an der Kasse einen Rabatt zu bekommen, der nicht mehr gewährt werden kann. Diese Angebotspolitik ist nicht nur für den Kunden frustrierend, weil er gegenüber anderen Käufern und dem Laden nicht mehr das Gefühl bekommt, ein gutes Geschäft gemacht zu haben, sondern auch für den Handel, welcher sich untereinander einen Preiskampf liefern muss. Die Verlierer sind Kunde und Unternehmen.
Einen Ausweg aus dieser Zwickmühle bietet ein einfaches und gut strukturiertes Verkaufskonzept, das für alle Verkäufe anwendbar ist.
Hat man einen potenziellen Kunden im Ladengeschäft, wird der Bedarf festgestellt, aus dem was der Kunde haben möchte und dem was er noch außerdem braucht und überhaupt nicht die Absicht hatte zu kaufen, weil er es bis zur Bedarfsanalyse nicht wusste.
Nun ist die Liquidität des Kunden zu prüfen und zwar mit der Frage: "Möchten Sie Ihre Ware auf einmal zahlen oder wie die meisten unserer Kunden eine Aufteilung mit uns vereinbaren?"
Je nachdem, wie der Kunde Antwortet fragt man weiter beim Barzahler: "Wieviel haben Sie für Ihren Einkauf eingeplant?"
Beim Ratenzahler: "Wieviel möchten Sie im Monat zahlen? Möchten Sie eine Anzahlung leisten?"
Jetzt hat der Verkäufer die Möglichkeit die Kundenwünsche und den Bedarf mit dem vorhandenen Kundengeld in Einklang zu bringen, in dem er passende Produkte und oder Kreditmodalitäten darauf abstimmt.
Dem Kunden kann es jetzt nicht mehr zu teuer sein. Dieser verkaufshemmende Einwand kann nicht mehr vom Kunden vorgetragen werden. Dem Verkauf steht nichts mehr im Weg.
Und zu allerletzt, wenn der Kunde an der Kasse nach einem Rabatt fragt, kann der Verkäufer ihm Den, vielleicht gewähren und dem Kunden das gute Gefühl geben, ein gutes Geschäft gemacht zu haben.

Gerhard Kehr

jagdblut.de