Bundesregierung stellt Hunderte neue Agenten ein



Die Bundesregierung stellt Hunderte zusätzliche Agenten ein. Nach Informationen der "Bild am Sonntag" beschloss das Vertrauensgremium, ein geheim tagender Ausschuss des Bundestags für die Haushalte der Geheimdienste, am Donnerstag eine deutliche Aufstockung des Personals. Der Auslandsgeheimdienst BND bekommt demnach 225 Stellen mehr. Das kostet 22,3 Millionen Euro pro Jahr. 125 Agenten werden für die Terrorismusaufklärung eingestellt. Der Verfassungsschutz erhält einen zweiten Vizepräsidenten und 250 zusätzliche Stellen. 150 der zusätzlichen Mitarbeiter werden für die Bekämpfung des Rechtsextremismus eingestellt, davon 43 für die Observation. Für die Bekämpfung des Islamismus werden 200 Stellen entsperrt. Ein Mitglied der Großen Koalition sagte BamS: "Es ist absolut notwendig, dass wir angesichts der Terrorgefahr durch Islamisten und Rechtsradikale unsere Geheimdienste personell verstärken."