Reisebericht

St. Petersburg, Russland

Viele Besucher kommen in St. Petersburg mit dem Flugzeug am internationalen Flughafen Pulkowo 2 an. Sehr beliebt und relativ günstig ist die Anreise mit der Bahn von Finnland oder Moskau aus. Von und nach Moskau gibt es täglich zehn Züge. Die Fahrt dauert 8 - 10 Stunden und ist nachts im Schlafwagen (Zwei- oder Vier-Personen-Abteil) am angenehmsten.

Einreise und Sehenswürdigkeiten

Für die Einreise ist ein Visum erforderlich. Bei Pauschalreisen wird das Visum durch das Reisebüro besorgt. Individualreisende können das Visum bei der Russischen Botschaft beantragen. Für die Ausstellung des Visums sind eine Einladung und die Bestätigung über eine gebuchte Unterkunft für die Dauer des Aufenthalts sowie eine Reiseversicherung notwendig. Der Ost-West-Kontaktservice kann eine Einladung per Fax zusenden.

Unterkunft:
Nur wenige Hotels in St. Petersburg liegen im Zentrum. Es gibt nur eine begrenzte Anzahl von Hotelzimmern in der unteren Preiskategorie. Teilweise sind die Zimmerpreise wegen mangelnder Konkurrenz relativ hoch. Hotels kann man über Agenturen im Internet buchen z.B. Saint-Petersburg-Hotels oder direkt auf der Homepage des Hotels reservieren z.B. Sovetskaya

Sehenswertes:


Eremitage:
Die Eremitage, eines der berühmtesten Museen der Welt, beherbergt eine beeindruckende Gemäldesammlung. Neben prähistorischer Kunst werden orientalische, antike und russische Kunst gezeigt. Besonders prunkvoll sind die Thronsäle im Winterpalast.


Erlöserkirche:
Die Kirche wurde an der Stelle erbaut, an welcher der Zar Alexander II. ermordet wurde. Die Erlöserkirche besticht vor allem durch die Farbenpracht der verschiedenen Baumaterialien. Auch das Innere der Kirche ist prunkvoll und sehenswert. Es gibt unterschiedliche Eintrittspreise, geringe für Russen und relativ hohe für Ausländer. Für eine Erlaubnis zum Fotografieren zahlt man extra.

Bei den Sehenswürdigkeiten sind die unterschiedlichen Eintrittspreise in Russland üblich. Für den Gang in Kirchen tragen die Frauen ein Kopftuch bzw. setzen es auf, kurz bevor sie hineingehen. Für Touristen ist dies bei den stärker frequentierten Kathedralen nicht notwendig, in kleineren Kirchen aber jedenfalls erwünscht.

Isaakskathedrale:
Die Kathedrale ist eine der größten der Welt und ist heute offiziell noch immer ein Museum. Die Kuppel bietet einen Panoramablick auf die Stadt.

Peter-Paul-Festung:
In der Festung sind die ehemaligen Zellen der Gefangenen ebenso wie einige Museen und die im Inneren gelegene Peter-Paul-Kathedrale zu besichtigen.
Hinter der Peter-Paul-Festung gibt es einen schönen Strand, womit man in St. Petersburg nicht unbedingt rechnen würde.
An den Wochenenden im Sommer starten an der Peter-Paul-Festung Helikopterflüge über St. Petersburg.

Admiralität :
Die Admiralität wurde als befestigte Werft gebaut. Der Schiffbau wurde später stromabwärts verlegt und heute ist sie eine Marineingenieursschule.

Peterhof:
Ein Ausflug zum Peterhof, welcher ca. eine Stunde von St. Petersburg entfernt liegt, sollte bei einem Besuch der Stadt nicht fehlen. Der Park ist herrlich und beinhaltet einen Französischen und einen Englischen Garten. Das Wasser der Kaskade fließt von den Terrassen zum Meereskanal und dann direkt in die Ostsee. Am Ende des Kanals legen die Tragflügelboote an, welche Touristen von und nach St. Petersburg bringen. Man kommt auch mit dem Nahverkehrszug, der vom Baltischen Bahnhof abfährt, zum Peterhof. Die Station heißt Nowy Petergof und man fährt mit dem Bus 351, 352, 354 oder 355 weiter zum Palast. Diese Variante ist wesentlich preisgünstiger.
Es werden auch Helikopterflüge über den Peterhof angeboten.

Zarskoje Selo:
Der Zarenpalast in Zarskoje Selo in der Umgebung von St. Petersburg ist ebenfalls einen Ausflug wert. Der Park sowie die Prunkräume können besichtigt werden. Besonders schön ist das Bernsteinzimmer, welches rekonstruiert wurde.

Den jungen Bären haben wir auf der Wassiljewski-Insel angetroffen. Er war recht lieb aber wohl wenig begeistert davon, dass ihn seine Besitzer zum Betteln "for honey" benutzten.

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