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Razzia bei der ARD, Update: Die ARD als Hülle und Tarnkappe für Lokalfürsten

Nach den Anzeigen der freien Filmschaffenden konnte die Kartellbehörde in den Bavaria-Studios (mit denen auch WDR und MDR deutlich verflochten sind) Beweise sichern. Nun legt der Kartellrechtler Rupprecht Podszun von der Universität Bayreuth mit einem Gutachten nach. Ein fast kaiserliches Imperium wurde wohl von Bavaria Studios errichtet. Die neuzeitlichen Anpassungen an Wettbewerb und Transparent untergrub man durch Täuschung. Das Ausloten des Wettbewerbs diente nachweislich dem "unter-sich-bleibens", statt der Sicherung von Transparenz.

Stand 2015 sei die Bavaria Studios & Production Services GmbH (BSPS) der größte Anbieter von Produktionsdienstleistungen in Deutschland, inklusiver der Töchter Cine-Mobil GmbH und De facto Motion GmbH. Die Bavaria Studio & Production gehört zu 62,4 Prozent der Bavaria Film GmbH, die übrigen Anteile halten mit 24,1 Prozent das ZDF und mit 12,5 Prozent die LfA Förderbank Bayern. Die Bavaria wiederum ist hundertprozentige Tochter von BR, MDR, SWR, WDR und LfA Förderbank Bayern. Die Bavaria Film Group erwirtschaftete 2013/2014 einen Umsatz von 198 Millionen Euro.

Haben Sie verstanden, wer hier verdient und wer hier bestimmt? Zu sehen, wer hier in Gebührengelder verteilte, lohnt ein Blick unter 

http://www.bavaria-film.de/index.php?id=4070&no_cache=1&tx_dlasnews_pi1[news]=13265&tx_dlasnews_pi1[news_address]=11&cHash=8b0f798afd8e7688b4c5c8f182f15ed7

"Die Bavaria Film GmbH teilt mit, dass der bisherige Alleingeschäftsführer der Bavaria Studios & Production Services GmbH, Martin Moll, mit sofortiger Wirkung abberufen und das Arbeitsverhältnis mit ihm beendet wurde. Als neuer Geschäftsführer der Bavaria Studios & Production Services GmbH wurde Achim Rohnke, Geschäftsführer der Holding Bavaria Film GmbH, berufen."

Wem Herr Moll bisher die Gelder vermacht, bleibt sein Geheimnis. Und wird es auch, wie Möllemann und Barschel zu berichten wissen. Bei Bei Mölleman (und Wegener) spekulierte man über 9 Millionen EUR Schmiergeld. Was denken Sie, wieviel Schmiergeld bei 8,3 Milliarden EUR abfällt?

Kennen Sie Netflix? Netflix produziert eigene Spielfilme und Serien, publiziert weltweit mit Erfolg und gewann schon mehrere Preise. Netflix besitzt einen Jahresumsatz von 5.5 Milliarden Euro bei 1.7 Milliarden Gewinn. Die öffentliche rechtlichen in Deutschland schaufeln jährlich über 8 Milliarden ein, sind im Minus und klagen über steigende Kosten. Spätestens jetzt muss jedem auffallen, warum die Parteien die GEZ unterstützen und jedem Bürger als Pflicht auferlegen.

Cui bono? Wem nützt es?

Bleiben Sie am Sender. Wir bleiben es auch. Mehr Updates über den Schwarze-Kassen-Beschaffer GEZ 2.0 in Kürze.

Netflix-Kennwerte: http://www.finanzen.net/bilanz_guv/Netflix

DWDL: http://www.dwdl.de/nachrichten/52083/kartellamtsermittlung_bavaria_zieht_konsequenzen_/

FAZ: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/gutachten-wirft-tochterfirmen-von-ard-und-zdf-marktverzerrung-vor-13789986.html