Michael Winkler - Erkenntnisse 2014

Putin

Im Lauf dieses Jahres bin ich im Rahmen der Pranger und der Tageskommentare zu einigen Einsichten gelangt, die ich hier gesammelt aufführen möchte. Ich habe nichts dagegen einzuwenden, wenn diese Erkenntnisse anderweitig benutzt und verwertet werden, ich gebe aber zu, daß ich eitel genug bin, um hier meine geistige Urheberschaft zu dokumentieren.

Silbern statt Riestern

Dieses Begriffspaar habe ich schon 2013 benutzt, es ist jedoch aktueller denn je. Aktuell werden auf Spareinlagen, Tagesgelder und andere Geldanlagen fast keine Zinsen bezahlt. Gleichzeitig sind die Preise für Edelmetalle gefallen, insbesondere Silber ist deutlich billiger geworden. Es bietet sich damit an, auf Silber als Geldanlage und Altersvorsorge zu setzen. Die Zinsen dürften, ja müssen auf absehbare Zeit niedrig bleiben, da steigende Zinsen angesichts der horrenden Staatsverschuldung reihenweise Staaten zusammenbrechen ließen. Wie lange die Silberpreise noch niedrig sein werden, kann keiner voraussagen. Es läßt sich auch nicht absehen, wie lange Silber noch verfügbar bleibt.

"Riestern" steht für alle geförderten Geldanlagen. Sie bekommen zwar einen Zuschuß, doch Sie unterliegen Auflagen, das heißt, Sie sind nicht frei in der Verwertung Ihrer eigenen Ersparnisse. Zudem ist alles, woran der Staat in irgendeiner Form beteiligt ist, der staatlichen Willkür unterworfen. Bei Lebensversicherungen wurde das frühere Steuerprivileg einfach gestrichen, bei Versicherungen gegen Gehaltsumwandlung wurden plötzlich Krankenkassenbeiträge erhoben. Mit den Riester-Verträgen kann jederzeit alles geschehen, beispielsweise die Verfügung, Teile der Anlagesumme in eine Zwangsanleihe umzuschichten. Ganz davon abgesehen bieten solche Geldanlagen in Zeiten, in denen wie heute die Geldmenge radikal erhöht wird, keinerlei Inflationsschutz. Die Bundesbank war noch dem Geldwert verpflichtet, also darauf, die Inflation zu bekämpfen. Die Europäische Zentralbank hingegen hat als Ziel verkündet, aktiv die Inflation zu erhöhen. Sollte sie dabei übersteuern, haben wir sehr schnell Inflationsraten von fünf, zehn oder noch mehr Prozent.

Im Gegensatz zu Geld kann Silber nicht gedruckt werden. Silber wird außerdem verbraucht, im Gegensatz zu Gold. Abgesehen von goldüberzogenen Kontakten im Elektronikschrott, der Verwendung in der Weltraumfahrt und dem Abschliff durch Zahnarztbohrer geht Gold nirgendwo wirklich verloren, während Silber als Industriemetall oft genug nicht mehr zurückgewonnen wird. In der Photochemie wird dank der Digitalisierung immer weniger Silber benötigt, in der Vergangenheit war dies einer der Hauptverbraucher. Silber verdirbt nicht und läßt sich kompakt in Verstecken lagern. Silber ist zwar mit Mehrwertsteuer belastet, doch nach dem es ein Jahr im Besitz gewesen ist, sind Kursgewinne steuerfrei. Silber ist vor Inflation und Währungsreformen sicher. Zudem ist Silber billig, es kann gewissermaßen zum Taschengeldpreis erworben werden. Silber ist allerdings nur als physische Anlage sinnvoll, Zertifikate oder Minenaktien sind unsicher. In schlechten Zeiten läßt sich mit ein paar Silbermünzen auf dem Schwarzmarkt einkaufen, wozu Zertifikate und Aktien nicht taugen. Der Nachteil ist jedoch, daß Silber physisch erworben werden muß, das geht nicht per Dauerauftrag oder Bankeinzug.

Wir erleben keine Einwanderung, sondern eine Invasion

Einwanderer sind Menschen, die in ein Land kommen, um sich dort eine Existenz aufzubauen. Einwanderer nehmen menschenleere Gebiete unter den Pflug, kultivieren unerschlossenes Land. In küstenfernen Teilen Frankreichs, in abgelegenen Teilen Spaniens, aber auch in Mecklenburg-Vorpommern oder Brandenburg gibt es aufgegebene Dörfer, die Einwanderer tatsächlich wieder besiedeln könnten. Um 1900 benötigten Bergbau und Schwerindustrie im Ruhrgebiet mehr Arbeitskräfte als sie bekommen konnten, auch das war ein Magnet für Einwanderer. Heute jedoch sind die Arbeitsmärkte in Deutschland gesättigt. Die angeblich so dringend benötigten Fachkräfte sind eine Zeitungsente, denn würden die Betriebe tatsächlich Ausländer benötigen, hätten sie längst entsprechende Anwerbestellen eingerichtet, damit qualifizierte Leute bereits bei der Einreise einen Arbeitsvertrag in der Tasche haben.

Von John F. Kennedy stammt der Satz: Ask not what your country can do for you, ask what you can do for your country. Der Eindringling, der Invasor, fragt immer nur danach, was ihm das neue Land bietet. Flüchtlinge, Vertriebene sind Frauen und Kinder, doch was zu uns vordringt, sind junge Männer, Männer die sehr viel für ihr eigenes Land hätten tun können. Diese Männer sind jedoch zu feige gewesen, zu untüchtig oder zu faul, ihre Aufgaben in ihrer Heimat zu erfüllen. Ihnen war nicht genug, was ihr Heimatland für sie getan hat, jetzt wollen sie hier an dem teilhaben, was sich die Deutschen für ihr eigenes Land erarbeitet haben.

Betrachtet man die Unterstützer dieser Invasoren, so sind das linke Umverteiler, grüne Besserverdiener, Schwafologen, Künstler, Beamte und andere Leute, die in irgendeiner Form staatlich alimentiert werden, also ihrerseits ein Schmarotzerleben führen, auf Kosten der arbeitenden, der schaffenden Bevölkerung. Die Sozialmafia geht davon aus, daß aus Töpfen, die immer besser gefüllt werden, noch mehr für sie selbst abfällt. Die "Flüchtlinge" sind für sie nur das Mittel zum Zweck, dienen dem eigenen Machtaufbau.

Feiges Davonlaufen ändert keine Verhältnisse, verhindert keine Ungerechtigkeiten, im Gegenteil, es zementiert sie. Wer in Syrien, wer im Irak vor dem Islamischen Staat davonläuft, unterstützt diese korantreuen Muslime in ihrer Terrorarbeit. Nur wer aktiv gegen diese Mordbanden ankämpft, tut wirklich etwas gegen diese Gewalt. Wir verbessern die Verhältnisse in Afrika nicht, indem wir möglichst viele Neger nach Deutschland lassen. Diese Herrschaften werden in Deutschland nämlich Neger bleiben, Fremde, Exoten, im schlimmsten Fall Kriminelle. In Afrika sind sie keine Neger, sondern die Mehrheitsbevölkerung, der Normalfall.

Was bei uns derzeit abläuft, ist eine Invasion. Kaufmann, Morgenthau, Kalerghi - all die netten Juden haben nette Dinge mit Deutschland geplant, die jetzt so zufällig passieren. Kein Wunder, daß unser Land besetzt wird, haben wir doch noch immer keinen Friedensvertrag. Wenn eine fremde Armee ein Land besetzt, so haben die Bewohner dieses Landes die Invasoren unterzubringen, wie es derzeit geschieht. Die Bewohner müssen die Invasoren unentgeltlich beköstigen und versorgen, wie es derzeit geschieht. Und jeder Einheimische ist vor Gericht eine Person minderen Rechts, wenn die Gegenpartei zu den Invasoren gehört - auch das passiert gerade. Stirbt ein Eindringling, wird die Bevölkerung zu Buß- und Trauergängen zusammengetrieben, wie kürzlich im Fall Tugce geschehen. Stirbt ein Einheimischer, ist das nur eine Randnotiz, siehe den 61jährigen Gutachter im Jobcenter Rothenburg. Die Sitten und Gebräuche der Invasoren werden als überlegen herausgestellt, die Sitten und Gebräuche der Besetzten abgewertet und mißachtet. Deshalb werden arbeitslose Ziegenhirten aus Hinteranatolien zu kulturellen Botschaftern und Bereicherern erklärt, von den wir Deutsche so viel lernen können.

Massenmedien dienen der Verbreitung von Volksverhetzung und Propagandalügen

Es gibt so ein schönes Photo, wo ein SA-Mann im Eingang eines offenbar jüdischen Krämerladens steht, neben einem Schild "Deutsche, kauft nicht bei Juden!" Sie haben es bestimmt schon gesehen, es wird immer wieder gezeigt, um zu dokumentieren, welchen Repressalien doch die Juden in Deutschland ausgesetzt gewesen waren. Es sollte viele tausende solcher Photos geben, wo doch alles derart schrecklich war. Aber trotzdem wird nur dieses eine Photo gezeigt, wieder und immer wieder. Diese ständige Wiederholung des immer gleichen fällt schließlich auf, und man fragt sich, wieso diese ganzen Erzählungen nur mit diesem einen Bildbeweis verbunden sind.

Wenn irgendwo "rechte" Demonstranten gezeigt werden, erscheint gerne danach der NRW-Innenminister Ralf Jäger auf dem Bildschirm, als Stimme der Solidarität gegen das Böse. Der Herr hat Abitur und eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann vorzuweisen, danach wurde er Fachreferent im Gesundheitswesen, hat also dank Parteibuch einen zumindest beamtenähnlichen Staatsjob bekommen. Dieser hat ihn derart beansprucht, daß er nebenbei Pädagogik studieren konnte, wobei er den Abschluß leider nicht geschafft hat. Dank einer lupenreinen Parteibuchkarriere wurde der Herr schließlich Innenminister. Weltfremd, hat außerhalb der Partei keinerlei Leistung gezeigt, darf er nun seine hochqualifizierte Meinung über Bürger aufsagen, denen er seit 1985 permanent auf der Tasche liegt.

Solche "Stimmen der Vernunft", noch besser "Stimmen aus dem Volk" präsentieren unsere Lügenmedien bereitwillig. Da wird etwas berichtet und anschließend sieht man zwei bis drei "Männer von der Straße", die natürlich auch Frauen sein können, die mehr oder weniger unbeholfen die Tendenz der Sender wiederholen. Das ist dank der Auswahl der "Stimmen" kein Problem, da wirft man eben die 97 unpassenden Äußerungen weg, schon spiegelt sich die gewünschte Stimmung wider. Man kann auch eine "zufällig ausgewählte" Kneipenrunde befragen, die einhellig verkündet, Bundeskanzlerin Merkel sei das Beste, was Deutschland passieren konnte. Daß diese "zufällige" Runde ein CDU-Stammtisch aus Merkels Wahlkreis ist, braucht man ja nicht zu erwähnen.

Mit Bildern wird immer schamloser gelogen. Bei dem Hogesa-Protest in Köln (Hooligans gegen Salafisten) haben Antifantile aus der Deckung eines Polizei-Mannschaftstransporters Steine und Flaschen auf friedliche Demonstranten geworfen. Diese haben in einem Akt der Selbstverteidigung und Notwehr das deckende Fahrzeug umgeworfen und die geistigen Nachfolger eines "Joschka" Fischer vertrieben. In den Lügenmedien wird ständig das auf der Seite liegende Fahrzeug gezeigt und anschließend von "Krawallen" gesprochen. Ach so, und dann kommentiert noch Ralf Jäger...

Bei den Römern gab es den Rechtsgrundsatz: etiam audiatur alterna pars. Wenn also immer nur die eine Seite dargestellt und die andere nicht gehört wird, ist das ein klares Zeichen der Manipulation. Die Russen sind ja so böse, sagt man uns. Putin ist eine Gefahr für den Weltfrieden, sagt man uns. Und warum sind die Russen böse und ist Putin eine Gefahr für den Weltfrieden? Weil in der Ukraine ein Putsch gegen den rechtmäßig gewählten Präsidenten stattgefunden hat. Nicht einfach so, sondern weil... Nun, weil unsere amerikanischen Freunde in Kiew diesen Putsch inszeniert haben. Sie haben dort Söldner aufgeboten, Demonstranten bezahlt und mit großer Wahrscheinlichkeit Scharfschützen in die Menge feuern lassen, um die Stimmung anzuheizen. Schließlich hatte der gewählte Präsident genug und sein Amt aufgegeben. Und rein zufällig gab es einen Juden, der die Regierung übernommen hat. Die Menschen im Ostteil der Ukraine wollten nicht von Putschisten regiert werden und haben sich für unabhängig erklärt. Auf der Krim ging das sogar noch weiter: da gab es eine Volksabstimmung, daß die Krim Rußland beitreten wolle. Putin hat den Willen und das Selbstbestimmungsrecht der Krimbewohner akzeptiert und die Krim in die Russische Föderation aufgenommen. Aber wo kämen wir hin, wenn wir den Willen des Volkes akzeptieren würden! Das... das wäre ja Demokratie! Wie Volkes Wille zu handhaben ist, wurde uns in Irland vorgeführt: Da hat man die Abstimmung solange wiederholt, bis das Ergebnis gepaßt hat.

Weil die Restukraine, sprich der Westen, präziser die USA, sich mit diesem Ergebnis nicht abgefunden haben, hat... Nein, nicht Rußland - die Kiewer Putschregierung hat das Militär eingesetzt, einen Krieg vom Zaun gebrochen. Dann ist noch ein Passagierflugzeug vom Himmel geholt worden. "Der Westen" hat sofort gewußt, daß dies die Freiheitskämpfer gewesen sein müssen. Die Flugschreiber wurden gefunden, doch was darauf gespeichert war, wurde nicht veröffentlicht. Frühestens in einem Jahr seien die Ermittlungen abgeschlossen, sagt man uns. Nur den Schuldigen haben uns die Lügenmedien sofort präsentiert: Putin. Und die Titanic hat er auch versenkt, BILD und SPIEGEL waren dabei gewesen.

Laut den Lügenmedien steht ganz Deutschland im Endkampf gegen die NSDAP, die ihrerseits kurz vor der Machtübernahme in Merkeldeutschland steht. Sie ist in allen Bundes- und Landtagen vertreten und nur ein entschlossenes Allparteien-Bündnis verhindert aufopferungsvoll die Regierungsübernahme. Asylbewerber werden an den Grenzen abgefangen und direkt nach Dachau deportiert. Auf den Straßen patrouilliert die SS in ganzen Hundertschaften... Ach nein? Doch nicht? Wenn man die Lügenmedien verfolgt, gewinnt man genau diesen Eindruck. Tatsächlich sind ausschließlich die "Rechten" in Deutschland Repressalien ausgesetzt. Toleranz wird gegen alles und jeden geübt, solange dieses "alles" und dieser "jeder" nicht "Rechts" ist. Sollte dies der Fall sein, darf in jeder Form verleumdet und verunglimpft werden. Und Rechts ist im Zweifelsfall alles, was deutsch ist.

Der Islam selbst ist das Problem

Die drei Wüstenreligionen sind in ihrem Alleinvertretungsanspruch allesamt aggressiv und auf die Verdrängung Andersgläubiger ausgerichtet. Das Christentum ist heute die friedlichste dieser Religionen, da es seinen Anspruch "gehet hin und lehret alle Völker" nicht mehr mit Feuer und Schwert durchsetzen will. Früher war das ein wenig anders gewesen, da wurden im Namen der christlichen Nächstenliebe Ströme von Blut vergossen. Das Judentum missioniert zwar nicht, ist seinem Wesen und vor allem seinen heiligen Schriften nach hochaggressiv. Der Anspruch, das auserwählte Volk zu sein, verleiht einem das Recht auf Völkermord. So steht es oft genug in der Bibel. Der Islam setzt da noch eines darauf: die Religion hat den Anspruch auf Welteroberung in ihrer heiligen Schrift notiert. Jeder Gläubige ist verpflichtet, den Islam zu verbreiten, in jeder denkbaren Form, auch mit Gewalt.

Terroristen, Salafisten, Dschihadisten tun genau das, was ihnen der Koran vorschreibt: sie bekämpfen die Ungläubigen. Was im Koran darauf hinausläuft, den Ungläubigen den Kopf abzuschlagen oder wenigstens eine Hand und einen Fuß. Der Moslem darf sich in jeder Art verstellen, er darf lügen und betrügen, solange dies dem Islam dient und den Ungläubigen schadet. Das steht alles im Koran. Und jeder, der sich mit einem Moslem unterhält, kann nicht sicher sein, ob er ehrliche Ansichten hört oder bewußt getäuscht wird.

Was ist Ihnen heute wichtig? Was war vor zehn Jahren wichtig? Was wird in zehn Jahren wichtig sein? Menschen verändern sich, sie entwickeln sich, sie reagieren auf ihr Umfeld und auf Schicksalsschläge. Es gibt den freundlichen Moslem von nebenan, es gibt den netten Mitmenschen, den Freund. Doch dieser Moslem hängt einer Religion an, die ihn jederzeit in eine Zeitbombe verwandeln kann. Ich habe einen guten, inzwischen verstorbenen Freund gehabt, bei dessen 50. und 75. Geburtstag ich dabeisein durfte. Es war jedes Mal ein volles Haus, doch ich war der Einzige außerhalb seiner Familie, der bei beiden Festen dabei gewesen war. Der Freundeskreis war komplett ausgewechselt worden. Ursache war tatsächlich die Religion, mein Freund hatte zum katholischen Glauben gefunden.

Hätte er zum Islam gefunden, hätte er mich als Kuffar behandeln müssen. Wenn heute Muslime in Deutschland behaupten, das sei nicht der Islam, so ist das eine bewußte Täuschung. Genau das steht wortwörtlich im Koran, und jeder Moslem, der im Lauf seines Lebens eine Krise durchmacht, findet diese Stellen, wenn er Halt im Glauben sucht. Jeder Jugendliche, der seine "Kultur" entdecken will, liest das im Koran. Wenn dann noch Haßprediger hinzukommen, die diese Stellen herausstreichen und den jungen Mann auffordern, sich dem Islam hinzugeben, droht Gewalt gegen Andersgläubige.

Ich behaupte nicht, daß Moslems allesamt Verbrecher sind. Aber jeder Moslem kann sich jederzeit einer korantreuen Bewegung anschließen, kann jederzeit den "heiligen Krieg" eröffnen. Das ist nicht anders als bei Juden. Jeder Jude hat die Wahl, wie viel er aus dem Alten Testament und dem Talmud ausleben möchte. Es steht alles in den Schriften, jeder kann diese nachlesen. Und ehe die Christen sich darüber erheben: Zwar stehen solche Aufforderungen nicht im Neuen Testament, sie stehen auch nicht im Katechismus. Doch christliche Priester haben zu allen Zeiten Waffen gesegnet und Kriegern gepredigt, daß es Gottes Wille sei, die Feinde mit ihren Händen zu vernichten.

Es gibt keinen Gott außer Allah. Es gibt nur einen Gott: Jahwe. Gott ist die heilige Dreifaltigkeit: Gott der Vater, Gott der Sohn und Gott der Heilige Geist. Gott hat das Universum geschaffen, ist allmächtig und allwissend. Und weil es nur diesen einen, alleinigen Gott gibt, ist jeder, der nicht an diesen Gott glaubt, ein Leugner. Wer die Frohe Botschaft nicht kennt, ist ein Heide, doch wer sie erhalten hat und ihr nicht folgt, ist ein Ungläubiger. Dies ist allen Wüstenreligionen gemeinsam. Die Verschwörungstheorien sprechen von den Jesuiten als die üblen Drahtzieher des Weltbösen, aber auch die Juden sind Weltverschwörer. Ganz konkret zum Mörder aus Glaubensgründen werden jedoch vor allem Moslems.

"Einwanderer" bereichern unsere Kultur

Ja, es hat einmal eine islamische Kultur gegeben, vor über tausend Jahren, unter den Abbasiden-Kalifen. Da hatte der Islam das Neupersische Reich erobert, sich mit oströmischem Gebiet das Erbe der Antike angeeignet. Danach aber hat der Islam kaum noch etwas zur Weltkultur beigetragen. Zugegeben, auch bei uns sind die Schillers und die Beethovens, die Bachs und die Goethes rar geworden. Halbverrückte Künstler, die Schweine an Kreuze nageln, sind keine Kultur, sondern Dekadenz. Solche Herrschaften lassen mich vom Mittelalter träumen, wo nicht die Werke, sondern die Künstler aufgehängt worden wären.

Was aber bringen uns diese "Leute mit ihrer vielfältigen Kultur" wirklich? Ein paar neue Kochrezepte? Nun, Spaghetti Bolognaise ist heute schon ein deutsches Gericht geworden, und was hier im Land als Pizza serviert wird, unterscheidet sich von jenem, was in Italien diesen Namen trägt. Da haben wir bestimmt noch Platz für Hammel-Pilaw und Coucous, für Bulgur und Baklava. Aber ist das schon Kultur? Da wäre jedes China-Restaurant eine Bildungsstätte, die wir mit Ehrfurcht zu betreten haben... Andererseits haben die chinesischen Köche nie behauptet, uns Kultur zu liefern, sie haben immer nur Essen serviert.

Ohne Besteck mit den Fingern der rechten Hand essen? Kann ich durchaus, vor allem bei Kartoffelchips und Erdnüssen. Mir mit der linken Hand den Hintern abwischen? Hm... Da bin ich lieber Kulturbanause und bleibe beim Klopapier. Meine Mutter möchte ich auch nicht verprügeln, damit sie in Zukunft das Haus nur noch mit Kopftuch verläßt, bei "Damen" wie Claudia Roth, Andrea Nahles und Angela Merkel empfände ich eine Burka hingegen als durchaus kleidsam. Aber ist das schon Kultur? Das kennen wir doch alles schon aus Karl May. Da bereichert uns gar nichts. Da erklären wir doch lieber Hamburger und Pommes als kulturelle Bereicherung, die uns die amerikanischen Freunde gebracht haben, ohne dies als "Bereicherung" zu deklarieren. Das bekannteste türkische Gericht, der Döner, wurde übrigens in Deutschland erfunden, wie die Currywurst. So gesehen, haben eher wir die Türken kulturell bereichert.

In Washington sitzt kein Präsident, sondern ein oberster Kriegsherr

Inzwischen hören wir Kriegsrhetorik in den deutschen Massenmedien. Vorläufig ist es "nur" ein neuer kalter Krieg, den wir, den der Westen mit Rußland angefangen hat. Die Drahtzieher sitzen offiziell in Washington, dort wird ganz klar erkennbar der nächste Weltkrieg vorbereitet. Aber in Washington sitzen nur die Marionetten, die am Tropf der Wall Street hängen. Die USA sind eine Plutokratie, in der nur an die Macht gelangt, wer die entsprechenden Finanzmittel hinter sich hat, um den Wahlkampf zu bezahlen. Ein US-Präsident benötigt mindestens eine Milliarde Dollar, um ins Weiße Haus zu kommen. Dort hat er im Sinne seiner Wahlkampf-Finanzierer zu agieren.

Was interessiert die Wall Street? Rußland soll als Rohstofflager ausgebeutet werden, und die Chinesen sollen als Arbeitssklaven bis zum Umfallen schuften. Ansonsten haben die beiden Länder Ruhe zu bewahren und die Geschäfte nicht zu stören. Die Geostrategen sehen in diesen Ländern zudem letzte Hindernisse vor der völligen Weltherrschaft. Beide Gruppen wissen eines: Krieg ist gut fürs Geschäft. Amerika ist jedoch schon zu bankrott, um noch einen kleineren Krieg zu führen. "Klein" ist die Größenordnung Vietnam, Libyen, Irak oder Syrien. Rußland und China sind zudem gut beraten, den Amerikanern bei einem "kleinen" Krieg entgegenzuwirken, also den Gegner aufzurüsten und so die Kosten in die Höhe zu treiben.

Amerika kann sich nur noch durch einen richtig großen Krieg sanieren, durch einen Weltkrieg. Für diesen Weltkrieg benötigt man einen Strohmann auf dem Präsidententhron, einen oberen Kriegsherrn, der verläßlich Durchhalte- und Siegesparolen unters Volk bringt. Eine andere Rolle hat der Präsident der USA nicht mehr.

© Michael Winkler