PecuniaOlet

Mainstream-Lama?

Ich bin zutiefst erschüttert und absolut schockiert: Dalai Lama: In Europa würde ich die Grünen wählen

Ich kenne nicht die Grünen anderer europäischer Länder und wahrscheinlich hat der Dalai Lama noch jene Grünen in Erinnerung, die in ursprünglicher Aufbruchstimmung ihrer "Gründerjahre" wirklich noch echte und engagierte "Grüne" waren, denn ich wage es nicht, an der Weisheit des Dalai Lama zu zweifeln. Die längst systemangepassten und -treuen Grünen, die mit bestenfalls aufgeplusterter Belanglosigkeit Müll trennender Anwälte, Lehrer und Sozialpädagogen heutzutage oftmals ihre primäre Aufgabe darin zu sehen scheinen, denselben meist undifferenziert wieder abzusondern, kann er nicht gemeint haben, ansonsten bräche mein Weltbild zusammen.

Bei allem Respekt erwarte ich von "Weisen", dass sie entweder schweigen oder Tacheles reden. Zu einem jener Weisen zähle ich ihn:

Carl Friedrich von Weizsäcker (1912-2007), Physiker, Philosoph, Friedensforscher und Bruder des im Januar verstorbenen ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker, wurde im Jahre 1969 anlässlich einer Indienreise im Ashram des (damals bereits verstorbenen) Sri Ramana Maharshi ein spirituelles Erlebnis zuteil, das er wie folgt beschreibt: "Als ich die Schuhe ausgezogen hatte und im Ashram vor das Grab des Maharshi trat, wusste ich im Blitz: 'Ja, das ist es.' Eigentlich waren schon alle Fragen beantwortet. ... Das Wissen war da, und in einer halben Stunde war alles geschehen. Ich nahm die Umwelt noch wahr, den harten Sitz, die surrenden Moskitos, das Licht auf den Steinen. Aber im Flug waren die Schichten, die Zwiebelschalen durchstoßen, die durch Worte nur anzudeuten sind: 'Du'-'Ich'-'Ja'. Tränen der Seligkeit. Seligkeit ohne Tränen.Ganz behutsam ließ die Erfahrung mich zur Erde zurück. Ich wusste nun, welche Liebe der Sinn der irdischen Liebe ist. Ich wusste alle Gefahren, alle Schrecken, aber in dieser Erfahrung waren sie keine Schrecken. ... Ich war jetzt ein völlig anderer geworden: der, der ich immer gewesen war. … mein (indischer) Freund begleitete mich am (nächsten) Morgen bei einem Gang zu einer Höhle im Berg unter großen Bäumen, wo der Maharshi Jahre gewohnt und manchmal die Kriege der Affenkönige oben im Laub geschlichtet hatte. Dann reisten wir weiter. Mit unendlicher Sanftheit verließ mich langsam die Erfahrung in den kommenden Tagen und Wochen. Ihre Substanz ist immer bei mir." (aus Weizsäcker, "Der Garten des Menschlichen", Hanser 1977; darin "Selbstdarstellung", S. 594ff). War dieses Erlebnis die Grundlage einer "prophetischen Gabe"?

In seinem Buch "Der bedrohte Friede heute" (1994), sagte er unter anderem angeblich ("angeblich" deshalb, weil ich das Buch nicht selbst gelesen habe), folgendes Szenario ca. 20 Jahre nach dem Niedergang des Kommunismus voraus: (Die Zitate sind zwischenzeitlich allgemein bekannt)

Die Arbeitslosenzahlen werden weltweit ungeahnte Dimensionen erreichen.

Die Löhne werden auf ein noch nie da gewesenes Minimum sinken.

Alle Sozialsysteme werden mit dem Bankrott des Staates zusammenbrechen. Rentenzahlungen zuerst. Auslöser ist eine globale Wirtschaftskrise ungeheurer Dimension, die von Spekulanten ausgelöst wird.

Die Gefahr von Bürgerkriegen steigt weltweit dramatisch.

Um ihre Herrschaft zu sichern werden diese Eliten frühzeitig den totalen Überwachungsstaat schaffen, eine weltweite Diktatur einführen.

Zum Zweck der Machterhaltung wird man die Weltbevölkerung auf ein Minimum reduzieren. Dies geschieht mittels künstlich erzeugter Krankheiten. Hierbei werden Bio-Waffen als Seuchen deklariert, aber auch mittels gezielten Hungersnöten und Kriegen. Als Grund dient die Erkenntnis, dass die meisten Menschen ihre eigene Ernährung nicht mehr finanzieren können, jetzt wären die Reichen zu Hilfsmaßnahmen gezwungen, andernfalls entsteht für sie ein riesiges, gefährliches Konfliktpotential.

Hauptursache jener Verwerfungen wäre angeblich der unkontrollierte und ungezügelte Kapitalismus.

"Papa" hat schon angefangen: Religiöse Führer dieser Welt: Tut es ihm nach! Weisheit erfordert manchmal auch Mut und Überwindung. Ansonsten ist sie für den Teufel, und findet irgendwann womöglich auch noch die Bargeldabschaffung toll. Wie der eine und andere sogenannte Wirtschafts-"Weise".