Reisebericht

Marbella, Costa del Sol - Mafia Paradies?

Für 250 Millionen Euro wurde Geld gewaschen. Costa del Sol mit höchster Verbrechensrate.
Polizei beschlagnahmte Villen, Flugzeuge, eine Yacht & 42 Luxus-Autos. Das Geld kam zum Teil aus Russland.

„Operation Weißer Wal“

Der spanischen Polizei ist der bislang größte Schlag gegen Geldwäscher in Europa gelungen. Eine Anwaltskanzlei im südspanischen Marbella soll in den letzten Jahren für internationale Verbrecherbanden mehr als 250 Millionen Euro Schwarzgeld reingewaschen haben. Die Gelder sollen vor allem aus dem Drogen- und Menschenhandel stammen.

Gleichzeitig ermitteln die Fahnder, ob die Anwaltskanzlei auch Schwarzgeld des russischen Ölkonzerns Yukos über eine holländische Firma und ihre spanische Filiale mit Immobiliengeschäften in Südspanien reingewaschen hat. Yukos-Sprecher Alexander Schadrin wies die Vorwürfe indessen als „absurd“ zurück. „Die Staatsanwaltschaft wird mindestens ein Jahr benötigen, um die Akten durchzugehen.“, so der Staatsanwalt vom Anti-Mafia-Dezernat in Málaga Juan Carlos López Caballero. Die Festnahmen und Beschlagnahmungen seien nur „ein Anfang“. „Das Schlimmste steht uns noch bevor. Wir haben erst die Spitze des Eisbergs gefunden.“ Die spanische Polizei hatte mit ihrer „Operation Weißer Wal“ seit fast zwei Jahren gegen die mutmaßlichen Geldwäscher ermittelt. An den Ermittlungen waren insgesamt mehr als 300 Beamte beteiligt.

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