Proteste gegen Kögida: AfD Bezirksvertreter will sich nicht instrumentalisieren lassen.

(Köln) Der AfD-Vertreter im Kölner Stadtteil Rodenkirchen Torsten Ilg, kritisiert das Kölner Bündnis „Köln stellt sich quer“, das heute zu einem Protestmarsch gegen eine Demonstration der islamkritischen Kögida-Bewegung aufgerufen hat. Der Aufruf wird von einem breiten Bündnis von Parteien, linken Gruppen und den beiden großen Amtskirchen unterstützt. „Ich finde es mehr als befremdlich“, so Ilg,“ dass CDU, SPD, GRÜNE und FDP zusammen mit extremistischen Gruppen wie der DKP ein Bündnis geschlossen haben“. Der AfD-Vertreter betont, dass die AfD in Köln sich an keinem Bündnis mit verfassungsfeindlichen Parteien beteiligen wird. „Kirche und DKP, das geht doch gar nicht“, schreibt Ilg auf seiner Facebook-Seite. Es sei fadenscheinig von den etablierten Parteien, wenn Sie den artikulierten Protest von Bürgern pauschal in die rechte Ecke stellen würden. „Ich lehne diese pauschale Einteilung in Gut und Böse ab, deshalb werde ich mich auch nicht an diesem Schaulauf beteiligen“. Die AfD hatte unlängst gefordert, man müsse die Proteste der Bürger ernster nehmen. (Quelle Facebook).