Sri Lanka nach Tsunami - Wo sind die Spenden? Situationsbericht

Nach der Tsunami - Katastrophe haben wir (unsere Familie) den Beschluss gefasst: „Wir wollen direkt vor Ort helfen. Schnell waren via Internet erste Kontakte geknüpft, über das Projekt „Ruhuna“ des Studienrates Peter Kramer. Mit einer spontanen Hilfe von 3 x 100 Euro haben wir 3 Familien helfen können, die es sehr schlimm erwischt hatte.

Diese Hilfe haben wir danach in eine monatliche Unterstützung von 30 Euro umgewandelt, die über einen Treuhänder in Colombo monatlich an die Familien ausbezahlt wird.

Mit je 30 Euro können wir den Lebensunterhalt
für diese 3 Familien absichern. Diese Familien
wollten wir auf der Reise finden und sprechen,
um danach zu entscheiden, wie es weiter geht
(und es geht weiter). Im Januar konnten wir zu
einem Buddhistischen Mönch, Sumana Thero via
E-Mail Kontakt aufnehmen, der uns avisierte,
dass man für 10 Häuser ein Gelände
bereitgestellt habe (gegen kleine
Kostenerstattung an das Kloster) und man suche
jetzt großzügige Spender, die die Häuser
finanzieren. Spontan haben wir uns für die
Finanzierung des 1. Hauses der Siedlung
entschlossen und € 2.500 nach Sri Lanka
überwiesen. Hier MUSSTEN wir unsere Hilfe
zusagen.

Eine Option für ein 2. Haus wurde
ausgesprochen, dieses Haus sollte ein kleines
Waisenhaus werden. Ende Juli bekamen wir die
Einladung, an der Einweihung des neun Dorfes
„Mettagama = In Liebe hingestellt“
teilzunehmen. Am 5. September soll der große
Tag der Einweihung sein und wir haben unsere
Teilnahme zugesagt.

In der Zwischenzeit hatten Deutsche über 500
Mio. Euro gespendet, wovon ein Teil der Hilfe
nach Sri Lanka fließen sollte. Große Politiker,
wie der ehem. Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl,
der zum Tsunami direkt auf Sri Lanka war, die
Bundesregierung haben großzügige Hilfe
versprochen. Wir wollten sehen, was mit den
Geldern geschehen ist, wir wollten nachfragen.
Am 24. August der Hinflug und wir haben nach
der Ankunft einen Küstenstreifen von rund 250
Kilometern Länge, von Colombo bis
Hambantota genau unter die Lupe genommen
unter Maßgabe, was ist der Stand der Hilfe jetzt
– 8 Monate nach der Katastrophe und wie sehen
die internationalen Hilfsmaßnahmen vor Ort
aus. Von einheimischen, betroffenen
Küstenbewohnern haben wir uns dann alle
Informationen geben lassen.

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