Mit Indianern auf der Suche nach Dinosauriern

Expedition am Grand Canyon mit den Navajos, einem Indianerstamm in Arizona. Wir stossen auf die Spuren einer kaum bekannten Dinsaurier Art: Falcarius utahensis. Auch der Velociraptor lebte hier. Der größte und furchterregendeste Dinosaurier aller Zeiten, der Tyrannosaurus rex (T-Rex) verunsicherte ebenfalls die Gegend.

Bilder von Fussabdrücken, Sklett, Eier, Reste des riesigen Schwanzes als fossile Überbleibsel. Die riesigen Viecher hatten etwa 10km vor Tuba City (Arizona) eine Art Nest. Die Fossilien liegen abseits der Route 160 (diese Strasse führt zum Grand Canyon National Park)

Dinosaurier Informationen

Tyrannosaurus rex (lat. etwa "König der Tyrannenechsen") war eine fleischfressende Dinosaurierart und gehört zur Gattung der Echsenbeckensaurier (Saurischia). Er gilt immer noch als der furchterregendste Fleischfresser aller Zeiten (auch wenn schon andere Dinosaurier entdeckt wurden, die schrecklicher aussahen, als er).

T-Rex, so die mittlerweile weltweit verbreitete Abkürzung, lebte zwischen 75 und 65 Millionen Jahren vor unserer Zeit in der Kreide-Periode in großen Teilen Nordamerikas. Bis 2001 wurden lediglich 20 Fossilien gefunden, davon nur drei komplette Schädel. Zum ersten Mal wurde dieser Theropode von Barnum Brown im Jahre 1905 in Osborn (USA) gefunden.



Falcarius utahensis zählt zu den Ornithopoden (Vogelfußdinosaurier).

Der Velociraptor (von lat. velox, schnell, und raptor, Räuber) war ein in der Kreidezeit lebender, flinker und behänder Dinosaurier. Er zählt zur Gattung der Dromaeosauridae, der Rennechsen, und lief somit auf zwei Beinen. Er hatte eine Länge von etwa 1,8 m.

Der Velociraptor besaß einen Kiefer voller rasiermesserscharfer Zähne, sowie zwei sichelförmige Klauen an den Hinterbeinen, mit denen er sein Opfer ansprang und in Stücke riss. Der Raptor war wohl ein sehr soziales Tier und jagte vermutlich im Rudel. Der stromlinienförmige Körper und die sehr muskulösen Beine ermöglichten es ihm, mit Hilfe des ausbalancierenden Schwanzes, bis zu 90 km/h schnell zu rennen. Er besaß im Reich der Dinosaurier wohl eines der größten Gehirne, welches die Größe eines heutigen Hühnerhirns hatte. Im vorderen Teil des Schädels befand sich (nach einer in der Wissenschaft umstrittenen These) eine so genannte Resonanzkammer, mit der er Glucklaute von sich gab, die der Verständigung untereinander gedient haben könnten. Von seinem Verwandten Deinonychus sind Fossilien einer Rudeljagd erhalten, der ein Tenontosaurus, ein Verwandter des Iguanodon, zum Opfer fiel. Die Spuren sprechen für eine koordinierte Vorgehensweise der Jäger. Als Einzelgänger wäre es ihnen aufgrund ihrer Größe auch nicht möglich gewesen, zum Beispiel viel größere Hadrosaurier zu erlegen, an denen man Bissspuren der kleinen Jäger fand.

Die aktive Lebensweise, das koordinierte Rudelverhalten und auch die nachgewiesen Ausbildung von Federn bei vielen Raptorenarten deuten auf eine Warmblütigkeit dieses Tieres hin und sind ein weiteres Indiz dafür, dass das alte Bild vom trägen und plumpen Dinosaurier nicht mehr haltbar ist.





Das Zeitalter, das von den Dinosauriern beherrscht wurde, war das so genannte Mesozoikum - das Erdmittelalter - das vor 250 Millionen Jahren begann und vor 65 Millionen Jahren endete.

Vor ungefähr 225 Millionen Jahren - mitten in der Trias, der ersten Periode des Mesozoikum - tauchten die ersten Dinosaurier auf. Zu der Zeit bildeten alle heutigen Erdteile noch eine große zusammenhängende Landfläche - den Ur-Kontinent Pangäa (= "gesamte Erde"). So konnten die Dinosaurier sich über den ganzen Kontinent ausbreiten, was auch erklärt, warum man heute fossile Überreste der ersten Dinosaurier-Arten, wie den Prosauropden, auf allen fünf Kontinenten findet.

In der eigentlichen Blütezeit der Dinosaurier - dem Jura (vor 205 bis 135 Millionen Jahren) - veränderte sich das Bild der Erde gravierend. Der Ur-Kontinent Pangäa brach immer weiter auseinander, bis er am Ende des Jura gar nicht mehr existierte. So entstanden völlig neue Erdteile, zwischen denen sich warme Flachmeere ausbreiteten. Die späteren Kontinente Nordamerika, Grönland, Europa und Asien bildeten noch eine zusammenhängende Landfläche, die Laurasia genannt wurde. Und aus Gondwana - dem zweiten riesigen Kontinent - entstanden schließlich im Laufe von Millionen von Jahren die Antarktis, Afrika, Indien, Australien und Neuseeland.

Auch bei der Entwicklung der Dinosaurier tat sich einiges: Die Riesendinosaurier wurden immer seltener, die Stacheldinosaurier starben völlig aus, aber dafür entwickelten sich die Panzer- und Horndinosaurier. Gegen Ende der Kreidezeit tauchten riesige Flugsaurier auf - der Pteranodon mit einer Spannweite von bis zu sieben Metern und der Quetzalcoatlus mit einer Spannweite von wahrscheinlich bis zu zwölf Metern. Auch der "Star" unter den Dinosauriern - der Tyrannosaurus rex ("T-Rex") - lebte in der Kreidezeit. Er war der größte auf dem Land lebende Fleischfresser aller Zeiten (Länge: 15 Meter, Höhe: 6 Meter, Gewicht: 7 Tonnen).

Ungefähr zur gleichen Zeit wie die Dinosaurier - vor 200 Millionen Jahren - entstanden auch die ersten Säugetiere aus reptilienähnlichen Vorfahren. Wenig später tauchten die ersten echten Säuger auf der Erdoberfläche auf - kleine Insektenfresser von der Größe einer Spitzmaus.

Doch die klimatischen Bedingungen und das reichhaltige Nahrungsangebot waren für die Dinosaurier so optimal, dass sie sich unaufhaltsam ausbreiteten und den kleinen Säugetieren keine Chance ließen. Diese sicherten sich deshalb lange Zeit wenigstens die ökologischen Nischen, die die Dinosaurier noch nicht besetzt hatten. Sie führten deshalb drei Viertel des über 200 Millionen Jahre währenden Saurierzeitalters nur ein Schattendasein neben den Dinosauriern.


Erst mit dem gewaltigen Meteoriteneinschlag vor 65 Millionen Jahren, der die Dinosaurier vollkommen auslöschte, kam die große Stunde der Säugetiere. Auf einmal waren alle Lebensräume unbesetzt und es eröffneten sich für die Säugetiere völlig neue Lebensmöglichkeiten, die erobert werden wollten. In relativ kurzer Zeit lösten dann die Säugetiere die Dinosaurier als herrschende Tiergruppe auf dem Land ab.

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