Reisebericht Weltreisender

Malediven, Kuredu

Bereits beim Anflug auf die Flughafeninsel Hulue kann man die Atolle der Malediven, den weißen Sand und das türkisfarbene Wasser erkennen.

TRAUMSTRÄNDE

Die meisten Hotelinseln befinden sich in den Atollen Nord-Male, Süd-Male und Ari. Vom Flughafen wird man mit einem kleinen Boot (bei geringer Entfernung), mit dem Speedboot oder einem Wasserflugzeug (bei größerer Entfernung) zur Insel gebracht.

Die Bootsfahrt zur Insel Kuredu im Lhaviyani-Atoll dauert vier bis fünf Stunden, der Flug mit dem Wasserflugzeug etwa eine Stunde. Das Boot kann bei starkem Wellengang recht viel schaukeln, daher sollte man vor und während der Fahrt nichts essen.

Die Insel Kuredu ist die einzige Hotelinsel im Lhaviyani-Atoll. Aufgrund der Größe der Insel (zur Umrundung benötigt man etwa eine Stunde) ist sie trotz der 300 Bungalows niemals überlaufen. Die Bungalows liegen direkt beim Strand und das Wasser hat 28 - 30 Grad Celsius.

An der Westspitze der Insel erscheint bei Ebbe eine Sandbank, die bis zu 1000 m lang ist und man kann fast endlos lange durch den weißen Sand wandern.
Auf der Insel gibt es eine Tauchschule und es werden Tauch- sowie Schnorchelausflüge angeboten. Man kann aber auch bereits in der Lagune bei den Wellenbrechern viele Fische wie Doktorfische, Papageien- und Drückerfische und auch Riffhaie, allerdings recht kleine, beim Schnorcheln beobachten.
SonnenuntergangDas Hausriff ist über den Bootssteg (300 Meter lang) zu erreichen. Das Außenriff ist zu Fuß leicht zu erreichen, es liegt in etwa 100 Meter Entfernung.

Die Papageienfische knabbern an den Korallen und das erzeugt laute Geräusche, die man beim Schnorcheln wahrnehmen kann. Die Korallen der Malediven wurden leider durch die Erhöhung der Meerestemperaturen im Jahr 1998 großteils zerstört, daher sind nur die Fische farbenprächtig, die Korallengärten jedoch weiß bzw. farblos.
Besonders faszinierend fand ich, dass kleine Riffhaie im seichten Wasser direkt beim Strand geschwommen sind. Die Haie sind allerdings recht scheu und ungefährlich, da sie genügend Fische vorfinden.
Auf der Insel gibt es noch ein paar weitere Bewohner, mit welchen man nicht unbedingt rechnet: in der Dämmerung lassen sich einige kleine Kaninchen blicken. Zu dieser Zeit sieht man auch oft Flughunde herumfliegen.

Da auf den Malediven alles importiert werden muss, sind die Getränke und Süßigkeiten oder Knabberzeug, das man auf den Inseln kaufen kann, sehr teuer. Man bezahlt allerdings nicht sofort, sondern man unterzeichnet nur Belege und bezahlt dann die gesamte Rechnung kurz vor der Abreise.
In regelmäßigen Abständen gibt es am Strand kleine, mit Stroh überdachte, Bars, an denen man ebenso wie im Haupthaus Erfrischungen bekommt. Das ist sehr praktisch, da man nie weit gehen muss und außerdem lassen die Strandbars ein gewisses karibisches Flair aufkommen.

Gleich neben dem Haupthaus, in dem sich eine Bar ebenso wie der große überdachte Essensraum befinden, gibt es auf der Insel Kuredu einen Swimmingpool. Von dort aus hat man direkten Blick aufs Meer und die Liegen sind auch immer recht gut besetzt. Etwas unverständlich jedoch, da das Meerwasser mit 28 Grad Celsius wunderbar warm und in Strandnähe auch recht seicht ist.

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