AfD Parteitag: Lucke beklagt Medienhatz und stellt sich hinter Homosexuelle

Auf ihrem Bundesparteitag in Erfurt wehrte sich der Chef der eurokritischen Alternative für Deutschland (AfD) Bernd Lucke gegen Medienberichte, die ihm und seiner Partei eine feindliche Haltung gegenüber Homosexuellen und Andersgläubigen unterstellen. Dies seien gezielte gesteuerte Kampagnen gewisser Medien um die AfD in die rechte Ecke zu stellen: "Die AfD lehnt jede Form von Diskriminierung strikt ab. Wir diskriminieren nicht nach Rasse und wir diskriminieren nicht nach Religion und wir diskriminieren nicht nach sexueller Orientierung. Deshalb möchte ich klarstellen, was manche Medien derzeit in ein schiefes Licht rücken: Die AfD lehnt jede Zurücksetzung oder Verächtlichungmachung Homosexueller oder Andersgläubiger strikt ab", so Lucke in seiner Rede. Ein Delegierter ergriff daraufhin spontan das Wort und bekannte sichtlich berührt, dass er bereits darüber nachgedacht habe, wegen dem Vorwurf der Homofeindlichkeit aus der Partei wieder auszutreten. Diese Überlegungen habe er jetzt aber wieder verworfen. Lucke betonte in seiner Rede weiter, dass jeder Mensch mit Anstand und Respekt zu behandeln sei, auch wenn er in der einen oder anderen Hinsicht anders sei als Andere.

Quelle: AfD https://www.alternativefuer.de/2014/03/22/rede-ber...