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Amoklauf in Orlando: die Rolle von CIA und FBI

Es gilt als das folgenschwerste Attentat in den USA seit 9/11: bisher 50 Tote bei Überfall und Geiselnahme im Schwulen-Club „Pulse“ in Orlando, Florida am 12.06.2016 um zwei Uhr morgens.

Als Täter wird Omar Mateen genannt, dessen Vater religiöse Motive des afghanischen Moslems in Frage stellt, vielmehr den Schwulenhass des Familienvaters als primären Beweggrund sieht.

Omar Mateen ruft im Bildgedächtnis physiognomisch den Hollywood-Schauspieler Mel Gibson auf. Er gestaltete mit der Hauptrolle als Jerry Fletcher eine der bekanntesten Figuren des Verschwörungstheoretikers im Mainstream-Kino. Hier die erste Szene (leider im gestauchten Bildformat), in der er seine konspiratologische Weltsicht zu erkennen gibt:

Das Aussehen des Täters stellt also diesen Kontext her. Wie bei anderen Taten dieser Art stellt sich die Frage, wer auf welche Weise Einfluss auf den Täter gehabt haben könnte. Eine Verschwörungstheorie würde im Sinne einer false flag operation die amerikanische Seite, Geheimdienste wie die CIA vermuten, von der die Filmfigur Fletcher derlei behauptet. Er erwähnt ebenso das FBI, von dem Mateen beobachtet wurde (s. u.), bevor der die Tat beging.

Wie in anderen Fällen ergeben sich aus den Einzelheiten der Tat auffällige mythologisch-okkulte Bezüge.

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