Weshalb ich gerne Christ wäre

Jesus zechte mit Huren und den ungeliebten Zöllnern. Er hatte "friends in low places". Er aß gerne und trank gern Wein. Er liebte das gesellige Beisammensein. Er war ein "Mann des Volkes". Nicht der Eliten oder Gelehrten. Er war ein Mensch, wie man nicht mehr Mensch sein kann. Und genau deshalb ist er "Gottes Sohn". Das verstehen aber leider nur wenige. Buddha und andere Religionsstifter in Ehren, aber wo gibt es eine beeindruckendere Synthese zwischen Sinnlichkeit und Göttlichkeit? Das ist Freiheit!

Mit den Worten "Macht meines Vaters Haus nicht zum Kaufhaus" trieb Jesus mit einer Geisel aus Stricken die Geldwechsler und Händler aus dem Vorhof des Jerusalemer Tempels.

"Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker‘? Ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht!“ 

Die sogenannte Tempelaristokratie verstand diese Tat Jesu vermutlich als direkten Angriff auf ihre Autorität und Einnahmequelle. Ein Grund, ihn zu töten! 

Die ganze Welt ist inzwischen eine einzige Räuberhöhle, ein einziges globales Kaufhaus - und einflussreiche Menschen, die das anprangern oder gar ändern wollen, werden auch heute noch getötet, bzw. "suizidiert oder "verunfallt" .

Jesus war ein Anarchist, denn sein Gesetz war der Mensch.

Er liebte die Menschen -  nicht das Gesetz!

Wahrscheinlich würde er von den verdammten Heuchlern des Staates heute als rechtspopulistischer Antisemit bezeichnet.

Wer wirft den ersten Stein, für wen ist der Sabbat gemacht? 

Wie gerne würde ich Euch mit einer Peitsche aus Euren Banken treiben!

Aber dazu bin ich wohl zu feige und verzagt. Was "des Kaisers" ist, beeinflusst mich leider mehr. Deshalb bin ich kein Christ und seiner nicht wert! Denn wahre Christen sind Helden! Und die gibt es nicht mehr in dieser Welt des "homo consumens" und "- öconomicus"!

Kirche und Christen sind angepasst! Eine so harmlose wie belanglose Sonntagskirche für Sonntagschristen. Staat und Kirche verstehen sich. Eine Hand wäscht die andere!