PecuniaOlet

Koholet: "Bitterer als der Tod....."

"..ist das Weib". Dieses faszinierende Buch (Prediger) des Alten Testamentes mit starker Nähe zur (pessimistischen) Philosophie und dennoch Betonung des Diesseits unter Skepsis aller jenseitigen Glückserwartung wurde in neuerer Zeit teils etwas zeitgemäßer übersetzt. Jetzt heißt es :"Bitterer als der Tod ist eine bestimmte Art von Frau."

Wenn man sagt:"..eine bestimmte Art von..",können zum Beispiel Feministinnen nicht so wirsch oder unwirsch (das ist ja im Deutschen dasselbe) reagieren, und behaupten, dass man sich pauschal auf Kosten oder Unkosten (das ist ja im Deutschen dasselbe) von Frauen im Allgemeinen ausdrücke. Der Vorwurf der Frauenfeindlichkeit wird also entkräftet.

Bitterer als der Tod ist auch bisweilen eine bestimmte Art von Politikern und anderer in der öffentlichen Wahrnehmung stehender Personen, wenn sie sagen: Dies oder jenes ist Rassismus. Dies oder jenes ist Ausländer- oder Fremdenhass. Dies oder jenes ist diese oder jene Art von Phobie. Oder gar: Die Deutschen sind dieses oder jenes.

Sie sollten sich mal an der eigenen Nase packen, denn wenn sie so agieren, machen sie genau das, was sie den anderen vorwerfen: Pauschale Urteile fällen.

Menschen, die frustriert sind oder Angst haben, weil beispielsweise innerhalb eines kleinen Dorf eine große Zahl asylsuchender Männer (!) untergebracht werden soll, werden pauschal als Rassisten, Xenophobiker oder gar Ausländerhasser bezeichnet. Das ist gleichermaßen eine Frechheit wie Dummheit und verdient den zehnfachen Ohrfeigomaten. Genau so macht man sie nämlich zu solchen! Zumal in den Medien immer wieder von Vergewaltigungen und Diebstahl berichtet wird. Was erwartet Ihr denn für Wunderknaben und -mädchen als Volk, Ihr Deppen?

Haben diese Menschen vielleicht etwas gegen das farbige Mädchen in der Klasse ihrer Tochter, dessen Eltern vor zwanzig Jahren aus Angola eingewandert sind? Nein? Sie finden es aber womöglich etwas befremdlich und irritierend, wenn ein anderes Mädchen von ihrer in eine Burka gehüllten Mutter abgeholt wird, vor der andere Kinder erschrecken, weil sie sie für eine Art Gespenst halten.

Diese Pauschalurteile nerven und machen wütend, weil in den allerwenigsten Fällen tatsächliche Fremdenfeindlichkeit vorliegt. Da kann man dann aber nicht so die Keule ansetzen und ein schlechtes Gewissen machen. Das ist Euer Problem!

Die Menschen haben Angst. Angst vor Konkurrenz. Angst vor Kriminalität. Angst vor Überfremdung. Sie wollen zudem ihre Identität wahren. Ist das ein Vergehen? Zudem haben sie Angst vor "einer bestimmten Art von". Sie haben keine Angst vor dem farbigen Pegidateilnehmer, dem buddhistischen Mönch aus Sri Lanka in gelbem Gewand und Herrn und Frau Yenyay aus der Nachbarschaft.

Schreibt Euch das mal hinter die Ohren!