Lebensmittelversorgung bedroht durch Bienensterben - Klage in Kanada eingereicht und 2,6 Millionen tote Bienen vor EPA abgeliefert!

Das Bienensterben hat eine bedrohliche Geschwindigkeit und Menge angenommen – und es sind die Neonicotinoide.....

„Neonic“-Pestizide können auch das menschliche Hirn, das Nervensystem und die Hormonproduktion belasten.

In Großbritannien dürfen wieder Bienenkiller-Pesitzide versprüht werden – trotz eines EU-weiten Verbots.

OFFENBAR IST BEI VIELEN "MANAGERN" & POLITIKER(INNE)N DAS HIRN SCHON SOWEIT GESCHÄDIGT, DASS BEI IHNEN PESTIZIDE KEINEN WEITEREN SCHADEN MEHR VERURSACHEN KÖNNEN. DAMIT FALLEN SIE UNTER DAS SONDERMÜLLGESETZ.

Folgende Sonderabfälle werden in haushaltsüblichen Mengen und nur von Haushalten übernommen:

5. Pestizide und Gifte: Schädlingsbekämpfungs-, Unkrautvertilgungsmittel usw.

http://www.kappel-am-krappfeld.at/amtsinformationen/muell/81-sondermuell.html

Ein Übeltäter dieses Bienensterbens ist der weitverbreitete Einsatz von Pestiziden, sogenannten Neonicotinoids oder Neonics.

...benötigen wir eine landesweite Politik, die unsere Bestäuber schützt, bevor die Krise völlig außer Kontrolle gerät,“ sagt Del. Anne Healey, Sponsor für Maryland’s Pollinator Protection Act, dem ersten Gesetzentwurf, der in den USA die Verbraucherverwendung von Neonics abschafft.

In den USA und auch in Kanada reicht es den Umweltgruppen, Imkern und den Bürgern. In Kanada wurde nun in Toronto eine Klage von einer Umweltgruppe eingereicht.

SIEHE AUCH UNTEN: DER BAUERNBUND (= PARTEIPOLITISCH!), OFFENSICHTLICH LOBBYIST FÜR GENTECHNIK, PESTIZIDE & CO!

Bauernbund (ÖVP): 10 Argumente zum Thema Pflanzenschutzmittel in der Landwirtschaft

1. Pflanzenschutzmittel sind „Medizin für die Pflanzen“ - Landwirte schützen – wie Gartenbesitzer auch - mit Pflanzenschutzmitteln ihre Pflanzen vor Krankheiten, Schädlingen und Unkrautkonkurrenz.

2. Vorbeugen ist besser als Heilen - In der österreichischen Landwirtschaft wird nach dem Prinzip des Integrierten Pflanzenschutzes gearbeitet. Chemische Pflanzenschutzmittel werden nur eingesetzt, wenn es nicht mehr anders geht, d.h. eine Schadschwelle überschritten wird...

https://www.google.at/url?sa=t&source=web&rct=j&url=http://www.bauernzeitung.at/media.php%3F%2Bcontent%2B%26id%3D%252C%252C%252C%252CZmlsZW5hbWU9ZG93bmxvYWQlM0QlMkYyMDEzLjA2LjA1JTJGJTJGMTM3MDQ0MzYzMDczNDgucGRmJnJuPUJhdWVybmJ1bmQtSW5mbyUyMFBmbGFuemVuc2NodXR6LnBkZg%253D%253D&ved=0ahUKEwjnnM2as_XNAhWC6RQKHdC4BkI4ChAWCCQwAA&usg=AFQjCNErA5Iocn5uB4BNBofzsdMbuwDPHw&sig2=g5lSaqZsPd9LJgSMB3R91g

"Unser Gemüse wächst auf Sondermüll..." warnen Österreichs Umweltschützer! Ergebnis: Enorm hohe Konzentrationen von DDT. Einem seit 1992 in Österreich verbotenen Pestizid.

...wurden die Belastungen mit der niederländischen "Holland Liste" verglichen. "Dieser Wert wurde um das 933-Fache überschritten", so Sieghart.

DDT gehört zu den gefährlichsten Giften der Welt

http://mobil.news.at/a/alarm-oesterreich-gemuese-sondermuell-36240

Lebensmittelversorgung bedroht durch Bienensterben - Klage in Kanada eingereicht und 2,6 Millionen tote Bienen vor EPA abgeliefert!

https://netzfrauen.org/2016/07/11/es-reicht-lebensmittelversorgung-bedroht-durch-bienensterben-klage-in-kanada-eingereicht-und-26-millionen-tote-bienen-vor-epa-lawsuit-over-bee-killers-2-6-million-dead-bees-delivered-to-epa-h/

Lawsuit over bee killers – 2.6 Million Dead Bees Delivered to EPA Headquarters – Vielen Menschen ist nicht bewusst, wie wichtig die Honigbienen für das Gleichgewicht in der Natur, aber auch für uns Menschen sind. Mindestens 80% unserer Nutzpflanzen werden von Bienen bestäubt. In den USA will man nicht mehr hinnehmen, dass die Konzerne weiterhin mit ihren Pestiziden Bienen vernichten. Das weltweite Bienensterben hat bereits verheerende Auswirkungen.

Die Gründe, warum ganze Bienenvölker in Europa, Nord­amerika und Asien schwinden, sind zum Großteil menschen­gemacht. Monokulturen in der industrialisierten Land­wirt­schaft bieten den Insekten nicht genug Nahrung. Was auf den Feldern wächst, wird zudem reichlich gedüngt und mit Pestiziden behandelt.

In Kanada starben 20 Millionen Bienen auf mysteriöse Weise. Eine Studie ergab, dass das Massensterben durch Neonicotinoide ausgelöst wurde. Bei 80 Prozent der toten Bienen wurden nachweislich Rückstände von Neonicotinioiden gefunden. Auch in Deutschland kam es vermehrt zu einem Bienensterben, auch hier waren Pestizide der Auslöser. 37 Millionen Bienen starben nur Wochen nach dem Anbau von GVO-Getreide in Ontario. Imker Dave Schuit, der in Elmwood Honig produziert, verlor damit rund 600 Bienenstöcke auf einen Schlag. (Auf Honig kann man verzichten – auf Bestäubung nicht! 37 Million Bees Found Dead In Ontario, Canada After Planting Large GMO Corn Field)

Aber auch in Deutschland starben Bienen durch Pestizide. Entlang des Rheins, in Hitdorf und Rheindorf bei Leverkusen, waren Millionen Bienen mit Vergiftungserscheinungen bei den dortigen Imkern registriert worden. Siehe: Millionen Bienen vergiftet – Pestizide als Ursache

In den USA und auch in Kanada reicht es den Umweltgruppen, Imkern und den Bürgern. In Kanada wurde nun in Toronto eine Klage von einer Umweltgruppe eingereicht. Der Anwalt der Umweltgruppen bestätigte, dass es sich um den Wirkstoff Clothianidin handelt: Dieser wurde von Takeda Chemical Industries und der Bayer AG gemeinsam um 2000 entwickelt und 2004 in Deutschland unter dem Produktnamen Poncho zugelassen, außerdem auch um den Wirkstoff Thiamethoxam. 2011 wurden in den USA etwa 550 t Thiamethoxam verwendet, davon etwa je ein Drittel im Soja- und Maisanbau sowie ein Viertel im Baumwollanbau. In der EU und 26 Mitgliedsstaaten ist die Anwendung von Thiamethoxam zugelassen, aber auf Grund von Risiken für Honigbienen ab dem 1. Dezember 2013 für zunächst zwei Jahre für mehrere wichtige Verwendungen, wie der Saatgutbeizung von Mais und Raps, stark eingeschränkt. Es stammt von Syngenta.

Das Bienensterben hat eine bedrohliche Geschwindigkeit und Menge angenommen – und es sind die Neonicotinoide, die in diesem Zusammenhang immer genannt werden. Bienen sind aber nicht deren einzige Opfer. „Neonic“-Pestizide können auch das menschliche Hirn, das Nervensystem und die Hormonproduktion belasten. In Großbritannien dürfen wieder Bienenkiller-Pesitzide versprüht werden – trotz eines EU-weiten Verbots. Besonders pikant: Überzeugen ließ sich die britische Regierung von Bayer und Syngenta — beide Firmen nahmen an einem entscheidenden Treffen über die Erlaubnis der sogenannten Neonikotinoide teil. Syngenta,Bayer, BASF – The bee-killers» sind große multinationale Firmen, welche hochgiftige systemische Pestizide herstellen und verkaufen.

Protestbewegung bringt der EPA 2,6 Millionen tote Bienen

Ein LKW voller toter Bienen machte am Mittwoch seinen endgültigen Halt bei einer Kundgebung außerhalb des Sitzes der U.S. Umweltschutzagentur (EPA) als Höhepunkt einer Tour von Küste zu Küste, um Aufmerksamkeit für den jüngsten massiven Rückgang der Bestäuber zu erregen.

Während Millionen von toten Bienen im LKW blieben, lieferten Anwälte und Bienenzüchter mehr als 4 Millionen Unterschriften ab, die einen sofortigen Stopp für bienentötende Pestizide fordern.

„In den fünf Jahren, seit ich begann, Bienen zu halten, habe ich gesehen, wie viele Bienenstöcke vernichtet wurden,“ sagte James Cook, ein Bienenzüchter aus Minnesota, der den LKW seit letztem Montag quer durch das Land fuhr. „Wenn sich nicht einige grundsätzlichen Dinge ändern, wird es für Bienenzüchter sehr schwer sein, sich an die Umwelt um sie herum anzupassen.

Bienen bestäuben die meisten der üblichen Gewächse, einschließlich Sommerfavoriten wie Pfirsiche und Wassermelonen. Doch mehr als 40% der Honigbienenstöcke in den USA sterben jährlich ab, was die Landwirtschaft- und Bienenindustrie jährlich mehr als $ 2 Milliarden kostet.

Ein Übeltäter dieses Bienensterbens ist der weitverbreitete Einsatz von Pestiziden, sogenannten Neonicotinoids oder Neonics. Letztes Frühjahr begann die EPA mit einem Prozess, vier Arten von Neonics und ihre Wirkung auf Bestäuber zu bewerten. Im Januar erkannte die Agentur an, dass Imidacloprid Bienen tatsächlich schaden könnte, doch die restlichen Bewertungen stehen noch aus.

“Angesichts der Fakten, die uns über die Verbindung zwischen Neonics und dem Bienensterben vorliegen, sollten Beamte zügig jegliche Verwendung dieser gefährlichen Chemikalien stoppen,“ sagt Anna Aurilio, Direktor des Büros von Environment America in Washington, D. C.

Um ihre Kampagne „Haltet die Bienenstöcke am Leben“ abzuschließen, trafen sich Bauern, Bienenzüchter und Nahrungsmittelanwälte am Mittwoch mit Beamten der EPA, Kongressmitgliedern und Repräsentanten der US-Landwirtschaftsbehörde und lieferten Briefe von fast 200 Firmen und Organisationen aus, die Aktionen gegen bienentötende Pestizide und Unterstützung für nachhaltige Landwirtschaft fordern.

„Die Wissenschaft ist klar und überzeugend. Um wirklich effektiv sein zu können, benötigen wir eine landesweite Politik, die unsere Bestäuber schützt, bevor die Krise völlig außer Kontrolle gerät,“ sagt Del. Anne Healey, Sponsor für Maryland’s Pollinator Protection Act, dem ersten Gesetzentwurf, der in den USA die Verbraucherverwendung von Neonics abschafft.

Während der letzten beiden Wochen hat „Haltet die Bienenstöcke am Leben“ Stopps in Kalifornien, South Dakota, Minnesota, Michigan, Pennsylvania und North Carolina. Abgeschlossen wurde sie während der „Nationalen Bestäuber-Woche“ bei einer Kundgebung, die Hunderte von Menschen anzog, wo Umweltanwälte, Bauern, Restaurantbesitzer und andere sich den Bienenzüchtern anschlossen, um zum Handeln aufzurufen.

„Was heute mit den Bestäubern passiert, ist nichts anderes als das, was vor 50 Jahren mit dem Zusammenbruch von Fischadler-, Weißkopfadler-, anderen Vogel- und Fischpopulationen infolge der Verwendung von DDT passierte,“ sagte Scott Nash, CEO von Mom’s Organic Market. „Wenn wir der chemischen agrowirtschaftlichen Industrie weiterhin diese kurzsichtigen Praktiken erlauben, werden Nahrungsmittelkosten steigen, während der Nahrungsmittelvorrat abnimmt.“

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2.6 Million Dead Bees Delivered to EPA Headquarters

Sondermüll-Sager: Vierbauch schreibt Brief an Auer

Einen offenen Brief richtet Bio Austria-Obmann Rudi Vierbauch an den Bauernbundpräsidenten Jakob Auer, nachdem dieser in einem Kurier-Interview gemeint hatte, der Boden in manchen Bio-Weingärten müsse eigentlich als Sondermüll entsorgt werden. Hier der Brief im Wortlaut:

Sehr geehrter Herr Präsident Auer, lieber Jakob

in einem aktuellen Interview zur Bienendebatte gegenüber dem Kurier wirst Du mit folgenden Worten zitiert: „Im biologischen Weinbau wird so viel Kupfer ausgespritzt, dass der Boden, würde man ihn entsorgen, Sondermüll wäre". Als Obmann von Bio Austria kann ich diese Worte nicht unkommentiert lassen und antworte Dir mit diesem offenen Brief. Ich sehe darüber hinaus den dringenden Bedarf mit der Gesellschaft einen offenen Dialog über die Zukunft der österreichischen Landwirtschaft zu führen.

Die Debatte um ein Verbot bienenschädlicher Pestizide hat die Scheinwerfer auf die heimische Landwirtschaft gerichtet wie schon seit Jahren nicht. Das vermeintliche Nebenthema bienen-schädlicher Pestizide ist nicht nur auf Grund des beginnenden Wahlkampfes so hoch gekocht, sondern weil dahinter die viel größere Frage steht, wie wir unsere Landwirtschaft in Zukunft betreiben sollen. Die öffentliche Debatte zeigt klar, dass der industrielle Ansatz, mit chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln auf Kosten der Umwelt Erträge zu maximieren, nicht gesellschaftsfähig ist. Wenn Du in diesem Zusammenhang sagst, dass im biologischen Weinbau so viel Kupfer ausgespritzt wird, dass der Boden, würde man ihn entsorgen, Sondermüll wäre, dann ist das fachlich aufs schärfste zurückzuweisen. Regional hohe Kupferbelastungen der Böden sind auf historische (nicht biologische) Bewirtschaftung zurückzuführen. Nur nebenbei sei erwähnt, dass Kupfer als Pflanzenschutzmittel für Bienen nicht schädlich ist.

Der Seitenhieb auf Bio provoziert aber auch die Frage, wohin der Bauernbund Bauern und Landwirtschaft führen will. Nicht jede Form der Landwirtschaft ist gleich gut geeignet, die Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen. Und der Trend zu regionalen Lebensmitteln wird wohl auch mit Qualitätsmerkmalen hinterlegt werden müssen, um langfristig zu bestehen. Dabei geht es nicht darum, Bauern gegeneinander auszuspielen, sondern vielmehr darum, die Bedürfnisse der Landwirtschaft und der Gesellschaft bestmöglich zu befriedigen. Eine auf hohen Input von Betriebsmitteln, wie Handelsdünger und Pestizide, basierende Landwirtschaft vermag beides nicht zu tun.

Die Angst vor Bio ist unbegründet, die Bauern selbst sind schon weiter als die Politik. Eine repräsentative Umfrage von KeyQuest, im Auftrag von BIO AUSTRIA, hat ergeben, dass 6% der konventionell geführten Betriebe sehr wahrscheinlich auf Bio umstellen werden und immerhin 27% sich einen Umstieg auf Bio bei guten Förderbedingungen vorstellen können. Wenn man weiters berücksichtigt, dass sich 69% der Bevölkerung für eine besondere Förderung der Bio-Landwirtschaft aussprechen, um deren Anteil weiter zu erhöhen, zeigt dies ein großes Potenzial für die Gesellschaft, für die Wirtschaft und, allen voran, für die Bauern selbst. Es ist höchste Zeit, dieses Potenzial zu erkennen und zu nutzen, anstatt die Biolandwirtschaft zu denunzieren oder den Gentechnik-Teufel an die Wand zu malen, um nicht zukunftsfähige Praktiken zu verteidigen. Und für ein gut dotiertes Forschungsprogramm, wie man die Biolandwirtschaft noch besser machen kann, ist die Zustimmung von BIO AUSTRIA sicher.

Mit freundlichen Grüßen

Rudi Vierbauch, Obmann BIO AUSTRIA

http://www.blickinsland.at/news-standard/news-detail/article/sondermuell-sager-vierbauch-schreibt-brief-an-auer-6657.html