Reisebericht

Mysteriöses Ägypten: Cheops-Pyramide

Die Cheopspyramide gehört fraglos zu den grössten Rätseln der Welt. Hier sind 2,5 Millionen Blöcke mit einem durchnittlichem Gewicht von 2,5 Tonnen pro Quader verbaut worden. In der ägyptologischen Literatur wird zwar angegeben, es sei alles, was dieses Bauwerk betrifft, geklärt - aber Zweifel an dieser Darstellung sind legitim.

Bauplan für die Pyramiden

Nach Lehrmeinung ist das Bauwerk um 2.550 v. Chr. von Pharao Cheops gebaut worden. Man behauptet dies, weil Herodot in seinen Historien schreibt "man habe ihm erzählt ein Pharao namens Cheops habe die Pyramide innert 20 Jahren bauen lassen". Ansonsten gibt es nichts, was für Cheops spricht. Keine einzige Hieroglyphe preist ihn als Erbauer dieses Weltwunders. Komisch - eigentlich müsste es darin nur so von Hieroglyphen zu seinen Ehren wimmeln. In der Königsliste von Abydos sind alle Pharaonen aufgelistet. Oft mit berühmten Bauwerken, die sie haben errichten lassen. Bei Cheops steht nichts dabei. Warum? Vermutlich, weil er nicht der wahre Erbauer der Pyramide gewesen ist. Alles, was man heute von Cheops hat, ist ein ca. 7 cm hohes Figürchen im Museum von Kairo. Ein bisschen wenig für den Bauherrn, der das gewaltigste Bauwerk der Menschheit hat errichten lassen. Andere Überlieferungen (z.B. aus dem arabischen Raum) behaupten, die Pyramide sein ein Bauwerk von vor der grossen Flut.

Faszinierend und unerreicht ist die Präzision des Bauwerks. Nach Untersuchungen von Physikern und Mathematikern steht heute fest: in der Pyramide sind eine ganze Reihe von Daten durch die Bauweise "versteckt". Die Zahl "Pi" wurde darin ebenso ausgemacht wie die Entfernung einer Lichtsekunde u.v.m.

Was war der Zweck des riesigen Gebildes? Nur ein Grab? Man hat bis heute keine Mumie in der Pyramide gefunden. Vielleicht stellt sie etwas ganz anderes dar. Arabische Überlieferungen sprechen davon, dass in der Pyramide geheime Kammern versteckt seien, in denen Aufzeichnungen über das Wissen der damaligen Menschheit seien und zudem "Geschenke der Götter". Gibt es geheime Kammern in der Pyramide? Gemäss Lehrmeinung existieren nur drei Kammern: die Königskammer, die etwas tiefer gelegene Königinnenkammer sowie die unter der Pyramide lokalisierte unvollendete Kammer. Ist das wirklich alles? Messungen aud dem Jahr 1987 von einem interdisziplinären Team der Waseda Universität (Tokio) in der Pyramide haben ergeben, dass es darin nur so von Hohlräumen wimmele. Ein französisches Team hat einen Hohlraum in der Nähe der Königinnenkammer angepeilt und dank Rudolf Gantenbrink und seinem Roboter, wissen wir heute, dass von der Königinnenkammer aus ein 64 Meter langer Schacht mit nur 20 cm Seitenlänge wegführt, der vor einer türähnlichen Blockierung endet. Was verbirgt sich dahinter? Die "Geschenke der Götter"? Die Entdeckung der "Tür" fand 1993 statt - neun Jahre lang passierte nichts, denn "Hemmschuh" ist in diesem Fall war die Ägyptische Altertümerverwaltung und ihr Chef, Dr. Zahi Hawass, der keine weiteren Forschungen diesbezüglich zuliess. Mitte September 2002 fand dann eine angebliche "Live"-Öffnung der Tür statt, die weltweit ausgestrahlt wurde. Von "Live" konnte man allerdings - obschon es oben im Bild stand - nicht unbedingt reden. Bereits 14 Tage zuvor wurde ein Loch in die Gantenbrinktür gebort und 2 Tage zuvor hatte eine Kamera der Ägyptischen Altertümerverwaltung bereits gezeigt, dass sich dahinter ein kleiner Hohlraum und anschliessend ein neuer Verschlussstein befindet. Das konnte man natürlich ohne weiteres - mit glänzender Selbstdarstellung von Zahi Hawass - zwei Tage darauf als "Live-Öffnung" verkaufen. Mittlerweile wurde festgestellt, dass auch der in der Kammer gegenüberliegende Schacht nach über 60 m vor einer Tür endet. Wann wird weiter geforscht werden? Wird es das nächste Mal eine "echte Live - Öffnung" sein oder hat die Ägyptische Altertümerverwaltung Angst, dass es Kammern mit Dingen geben könnte, die vielleicht nicht in die Zeit des Alten Ägypten passen!



Das Osireion in Abydos

Das Osireion in Ägypten besticht durch seine fein gearbeiteten Monolithen. Hier soll der Legende nach der Kopf des Gottes Osiris begraben worden sein. Osiris war einer der himmlischen Lehrmeister, der die alten Ägypter in verschiedenen Belangen unterwies.

Die monolithischen Überreste des Grabes liegen in einer Grube hinter dem Tempel von Abydos, volle acht Meter tiefer als der Tempel selbst. Es gibt in der ägyptischen Literatur keine gesicherte Altersangabe für dieses Bauwerk.

Hier sind Monolithen milimetergenau verbaut worden, deren Gewicht auf bis zu 80 Tonnen geschätzt wird. Mit welchen Mitteln wurde hier gearbeitet?

Interessant ist, dass die Präzision der Steinverarbeitung exakt die gleiche ist, wie im fernen Land der Inka. Wer waren die interkontinentalen Lehrmeister?




Die unterirdische Krypta in Dendera

Unter dem Tempel von Dendera in Ägypten, befinden sich mehrere Kammern mit recht eindrucksvollen Wandreliefs. Eine dieser Kammern kann man als Tourist besichtigen. Man betritt sie durch ein enges Loch im Boden. Die Kammer ist niedrig und gerade mal 1,12 m breit. Während einer Länge von 4,60 erkennt man eine Reihe merkwürdiger Reliefs an der Wand. Davon hat eines in der Paläo-SETI-Szene für viele Diskussionen gesorgt.

Insbesondere Reinhard Habeck und Peter Krassa haben es bekannt gemacht und verglichen eine Abbildung an der Wand mit überdimensional grossen Glühbirnen. Im Innern der "Glühbirne" befindet sich eine Schlange in wellenliniger Form, die als elektrischer Strom gedeutet wurde. Das Ende der "Schlange" führt zu einer Lotusblume, die in der einschlägigen Literatur mit der "Glühbirnenfassung" verglichen wird. Schliesslich verläuft so etwas wie ein Kabel zu einem Kästchen, auf dem der Luftgott kniet. Bemerkenswert ist der Pavian mit zwei Messern in den Händen, die als "schützende und abwehrende Macht" oder als "Gefahr" gedeutet werden, ähnlich wie unser Symbol des Totenkopfes.



Kernbohrungen in Abusir

15 Kilometer entfernt von der Cheopspyramide liegt Abusir. Dort wurden Dioritblöcke bearbeitet. Diorit ist ein sehr hartes Tiefengestein, härter noch als Granit. In dieses harte Gestein sind kreisrunde Löcher gebohrt worden. Wie?

Bei den Löchern in Abusir handelt es sich nicht um gewöhnliche Bohrungen sondern um Kernbohrungen. Ein Kernbohrer lässt sich nicht so mir nichts dir nichts von Hand in einen Dioritblock drehen. Sowohl der Block als auch das Werkzeug müssen fest verankert sein.

Die hier vorgefundenen Bohrlöcher sind gerade und ausgeglichen, in den Bohrkanälen ist sogar die milimetergenaue Drehung erkennbar. Wir kennen die Technik der Kernbohrungen erst ca. seit dem Jahr 1898.

Folglich ist fraglos behauptet worden, dass die Bohrlöcher aus dem 20. Jahrhundert stammen müssen, denn diese Technik zur Zeit der Alten Ägypter - das kann, das darf nicht sein. Aber die Löcher sind nicht in den letzten Jahren angebracht worden, denn bereits Flinders Petrie beschrieb sie - und das war vor über 120 Jahren.

Den ägyptischen Baumeistern müssen Arbeitsgeräte zur Verfügung gestanden haben, von denen wir bislang keine Kenntnis haben. Doch Techniken wie die Kernbohrungen werden nicht über Nacht erfunden. Für eine solche Bohrung wird das richtige Werkmaterial benötigt, zum Beispiel eine mit Diamanten bestücktke Bohrspitze. Zudem ist eine Apperatur zur präzisen Führung des Bohrers notwendig. Woher besassen die Alten Ägypter dies? Oder hat ihnen jemand "Entwicklungshilfe" geleistet?

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