Steffen

DAX-Hausse - Charttechnik


ZEW – Hausse im DAX trotz deutscher Konjunkturerwartungen

Die deutschen Konjunkturerwartungen haben sich, nachdem zuletzt fünf Anstiege hintereinander gemeldet worden waren, überraschend eingetrübt. Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung gab für den aktuellen Monat ein Absinken um 1,5 Zähler auf einen Stand von aktuell 53,3 Punkten bekannt.  

Im Vorfeld der Veröffentlichung war mit einem Klettern auf 55,3 Stellen gerechnet worden, nachdem im letzten Monat mit einem Ergebnis von 54,8 Punkten das Hoch seit 02/2014 errechnet worden war. Positiv war die Verbesserung der Lagebeurteilung um 15,1 Stellen auf 70,2 Zähler.
Hier wurde im Vorfeld lediglich mit 56,5 Punkten gerechnet.

Es handelt sich jedoch lediglich um die Lagebeurteilung. Nota bene: Beurteilung, obwohl sie in diesem Fall mit Investitionscharakter verbunden ist, und die Realität klaffen im gemeinsamen europäischen Währungsraum seit geraumer Zeit eklatant auseinander.

Man kann kaum leugnen, dass jeder Unternehmer im aktuellen Umfeld die Investitionen eher in die Zukuft verschiebt. Ergo, es ist kaum von der Hand zu weisen, dass die Weltwirtschaft schwächelt.


Deutsche Aktienindex – Hausse dank billigem Geld der EZB

Der aktuellen DAX-Hausse dürfte dies keinen Abbruch tun, das Zentralbankgeld ist billig. Das Ziel kann man bis zum Hochsommer ruhig auf etwa 14.000 Punkte ansetzen, zumal das frei werdende institutionelle Geld aus den Wertpapierveräusserungen an die EZB nach Anlagemöglichkeiten sucht.

Dieser Marktkommentar stellt ein Exzerpt dar. Der komplette Bericht sowie weitere Publikationen können im unabhängigen FX-Wirtschaftsblog gesichtet werden.