"Brexit - mit welchem Recht wird der Volkswille verhöhnt?"

es war vorherzusehen: unterläuft das Meinungsbild der Bevölkerung die „hohe moralische und intellektuelle Messlatte“ der medial-politischen Nomenklatura, gilt es umgehend, „den Wahnsinn zu stoppen“. So unverblümt hat es auch ein britischer Labourabgeordneter formuliert - womit er mehr als der Hälfte der Bevölkerung seines Landes Debilität unterstellt.

Und nicht wenige plädieren inzwischen dafür, diesen Volksbeschluss parlamentarisch einfach zu ignorieren. Soviel dann auch zum Demokratieverständnis eben jener Nomenklatura. Wir haben in einem Kommentar dazu heute Position bezogen.

„Diese Haltung ist auch Ausdruck eines elitären Politikverständnisses, das die Politik gern über das Volk erhebt. Gemeinhin gehen die Vertreter dieser Eliten-Theorie sogar noch einen Schritt weiter und sagen, es gehöre zu ihren vornehmsten Aufgaben, das Volk vor sich selbst zu schützen.

In diesem Sinne haben die Institutionen der Europäischen Union (EU) und ihre Unterstützer in den Mitgliedsaaten über Jahrzehnte Politik gemacht.

Statt um Mehrheiten zu werben, zu überzeugen und die eigenen Überzeugungen letztlich demokratischen Abstimmungen zu stellen, wurde bestimmt, beschlossen und schließlich umgesetzt. So schufen sie Schritt für Schritt einen sich allen demokratischen Mitsprache- und Kontrollmöglichkeiten entziehenden bürokratischen Zentrismus, der seine diktatorischen Züge in der Euro-Krise kaum noch verschleiern konnte."

Den kompletten Kommentar lesen Sie KLICK HIER ::::