Reisebericht

Mauritius - Insel am Wendekreis des Steinbocks

Einige Stationen: Pamplemousses,Trou aux Biches, Grand Baie, Trou d`Eau Douce, Ile aux Cerfs, Touressok, Mountains Bambous, Le Val, Mahebourg, Blue Bay, Ile aux Aigrette, Le Souffleur

Der Norden:

Botanischer Garten Pamplemousses
Petit Gamin - Triolet - Trou aux Biches -
Maheswarnath-Tempel - Grand Baie

Der Botanische Garten von Pamplemousses gehört zurecht zu den Highlights von Mauritius. Der Eingang wird von einem kunstvollen schmiedeeisernen Tor geschmückt, das 1862 eigens nach London geschafft und dort auf der Weltausstellung ausgezeichnet wurde. Auf 93 ha findet man tropische Pflanzen aus Indien, China, Philippinen. Die Seerose (Victoria amazonica) ist sehr beeindruckend. Ihre Blätter mit bis zu 1 Meter Durchmesser können angeblich sogar ein Baby tragen. Der Park gehört mit seinen über 500 veschiedenen Pflanzen zu den artenreichsten tropischen Gärten auf der Erde. Allein 80 Palmenarten -nahezu alle existierenden- sind hier zu sehen. In der Parkmitte steht das nicht zu besichtigende Schlösschen Mon Plaisir, das unter Denkmalschutz steht. Auf dem Gelände gibt es ebenfalls ein Gehege mit Riesenschildkröten, die von der Insel Aldabra stammen.

Dem Haupteingang gegenüber befindet sich die älteste Kirche von Mauritius St-Francois d'Assisi, die 1756 erbaut wurde. Voller Überraschung entdecken wir hinter der Kirche das "Cafe Vienna". Im Garten des Cafes genießen wir einen ausgezeichnetes Stück Kuchen.

Auf dem nahegelegenen Küstenabschnitt zwischen Petit Gamin und Trou aux Biches findet man schöne lange Sandstrände. Die an den Stränden für vertretbare Preise angebotene Fahrt mit einem Glasbottom-Boot lohnt sich. Während der einstündigen Fahrt zum Riff sieht man schöne Korallen und viele - manchmal auch farbenfrohe - Fische.

Der Ort Triolet wird fast ausschließlich von Hindus bewohnt und ist ein Zentrum des hinduistisch religiösen Lebens. An der Zufahrtsstrasse von Trou aux Biches liegt der Maheswarnath-Tempel - die größte hinduistische Tempelanlage auf Mauritius. Um den Ende des 19. Jh. errichteten Haupttempel entstanden kleine farbenprächtige üppig dekorierte Schreine, die Vishnu, Shiva, Krishna, Ganesha und anderen Gottheiten gewidmet sind.

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