Reisebericht

Bretagne - St. Michel, Cap Fréhel, Côte Sauvage, Côte de Granit Rose

Interessante Küsten, weite Landschaft, gemütliche Dörfer - das ist die Bretagne. Eine Entdeckungsreise....

1. Tag, Dienstag 24.9.2002:
Nach den Verhandlungen wegen unseres Gepäcks fuhren wir über die Autobahn nach La Baule (Salinen), weiter über Piriac sur Mer und St. Lyphard bis Quiberon wo wir ein Zimmer mit Meerblick bezogen und ein fünfgängiges Menü verspeisten. Um ca. 2330 sind wir völlig vollgegessen schlafen gegangen, um 0030 wurden dann unsere Koffer auf's Zimmer geliefert...

2. Tag, Mittwoch, 25.9.2002:
Ohne Frühstück (wir waren noch völlig vollgegessen) fuhren wir von Quiberon über die Côte Sauvage nach La Trinité (Frühstückspause), Carnac, Lorient, Pont-Aven nach Concarneau wo wir Crêpes zu Mittag speisten. Weiter über Quimper, Pointe du Raz (westlichster Punkt Frankreichs) nach Morgat, wo wir direkt am Hafen wieder ein Zimmer mit Meerblick bezogen und unser Abendessen bestehend aus 1 Baguette, 1 Flasche Bordeaux, Schinken und Brie auf einer Bank sitzend und in warme Jacken gehüllt einnahmen.

3. Tag, Donnerstag, 26.9.2002:
Von Morgat fuhren wir zuerst zur Südspitze der Halbinsel nach Cap de la Chèvre, über den Plage de la Palud nach Pointe de Dinan, Pointe de Penhir, Brest, Argenton ,Roscoff, Morlaix nach Plougasnou wo wir bei schon einbrechender Dunkelheit ein (suboptimales) Hotelzimmer fanden und unser Abendessen (sehr ähnlich dem vom Vortag) auf einem Hügel sitzend mit Meerblick Richtung Westen einnahmen.
Übrigens wird es hier wesentlich später als daheim dunkel, laut GPS Berechnung um 1h und 12 min.

4. Tag, Freitag, 27.9.2002:
Wir fotografieren nochmal den Ausblick von dem Platz an dem wir gestern das Abendessen eingenommen haben und fahren dann an die Küste des rosa Granit - Côte de Granit Rose (Perros-Guirec), halten Mittagspause bei Pointe de l`Arcouest (wo wir statt Ansichtskarten heftigst SMS verschicken) dann zum Plage Bonaparte, ans Cap Fréhel wo wir den (mit GPS eigenhändig vermessenen) 1500m langen Sandstrand entlang spazieren. Weiter nach Dinard / St. Malo zum Gezeitenkraftwerk. Der extreme Tidenhub von 13.5 m wird dort im einzigen und (somit) größten Gezeitenkraftwerk Europas zur Energiegewinnung genutzt. Wir übernachten in der Nähe der Stadt und genehmigen uns im Hotel noch ein gutes Abendessen (Fisch).

5. Tag, Samstag, 28.9.2002:
Wir fahren nochmal zurück nach St. Malo um bei Tageslicht einen kleinen Stadtspaziergang und ein paar Fotos zu machen. Dann geht es weiter nach Mt. St. Michel, wo wir erstmal eine standesgemäße Mittagspause machen und dann eine ausgedehnte Besichtigung die uns auch abseits vom Trubel hinter dem Kloster vorbeiführt. Die Aussicht von oben über die unendlich scheinende Ebbe ist auch nicht ohne.
Zum Abschluss fahren wir noch auf den Mont Dol bei Dol de Bretagne (unpspektakulär) und besuchen schnell den Menhir de Champ-Dolent. Dann geht es weiter nach Dinan, eine absolut sehenswerte Stadt mit alten Häusern in steilen Gassen. Die letzten Bilder von insgesamt 345 werden gemacht, bevor wir über die Autobahn einige Stunden auf Paris zu fahren.
Bei Dunkelheit navigieren wir durch Paris bis zum Flughafen Charles de Gaulle, fragen uns bis zum Hotel durch in dem ein Zimmer reserviert sein sollte. Sollte, ist aber nicht, das Problem löst sich aber im Nachbarhotel, in dem wir dann problemlos unterkommen.

6. Tag, Sonntag, 29.9.2002:
Da wir ja sehr kurzfristig gebucht hatten haben wir nur den Flug um 0715 bekommen können, alle anderen Flüge nach Wien am Sonntag waren bereits ausgebucht. Das bedeutete: Aufstehen um 0500, Frühstück hineinwürgen um 0515, um 0530 ein paar Kilometer Fahrt bis zum Flughafen, dann teilten wir uns in zwei Gruppen:
Gruppe A (das war Andrea) checkt das Gepäck ein und wartet auf Gruppe B,
Gruppe B (das war ich) bringt das Auto zurück und eilt im Sauseschritt zum vereinbarten Treffpunkt wo Gruppe A leider einige Zeit nicht auffindbar war. Naja, wir haben's dann geschafft und mit einer Verspätung von "nur" fast 60 Minuten heben wir dann Richtung Wien ab.

Achja, mit Englisch kommt man in Frankreich nicht weit, trotzdem war es ein sehr netter Kurzurlaub in dem wir jede Menge gesehen haben.

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