Devisen Non Farm Payrolls

Devisen Nonfarm Payrolls – Euro-Devisen-Trader

Die globalen Märkte scheinen sich vorerst beruhigt zu haben. Dass von dem Geld der QE-Maßnahmen der globalen Notenbanken fast nichts mehr in der Realgüterwirtschaft wie in diesem Abstrakt anhand der Eurozone geschildert, ankommt, das steht auf einem anderen Blatt. Die Konjunkturabkühlung hat die Volkswirtschaften der globalisierten Welt erfasst, insbesondere auch die Wirtschaft der Vereinigten Staaten. Experten gehen von einer Fortsetzung des negativen Trends aus.

Die amerikanische Notenbank Federal Reserve wird den Leitzins vermutlich in diesem Jahr nicht erhöhen, vielmehr ist ein Szenario eines weiteren Programms denkbar. Ein Umlabeln wird mindestens angebracht sein, man wird die Maßnahme mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht QE nennen, denn dieser Name ist in der Öffentlichkeit negativ behaftet.

Eine Momentaufnahme in die Lage der US-Wirtschaft brachten die heutigen Zahlen um 14:30 Uhr zu den Non Farm Payrolls. Erwartet wurde im Vorfeld ein Wert bei 180 Tausend nach zuvor offengelegten 142 Tausend. Vorgelegt wurden dann 271 Tausend, die US-Dollar-Bullen hatten ihre Freude. Weitere Datensätze und Termine können im Wirtschaftskalender oder im Live-Börsenfernsehen auf der Smartest Finance Webpräsenz gesichtet werden.

Euro wird gegen den US-Dollar zum gegenwärtigen Zeitpunkt bei 1,0870 gehandelt. Es ist weiterhin mit hoher Volatilität zu rechnen.

Devisen Research Euro-Zone und EZB


Peter Praet, der EZB-Chefvolkswirt, hat sich besorgt über den Wirtschaftsabschwung in der Eurozone geäußert. Praet argumentierte bei einer Frankfurter Pressekonferenz im Hinblick auf die weiteren geldpolitischen expansiven Maßnahmen. Interessanterweise hat sich der Chefvolkswirt noch Anfang 2015 für die EZB-Entscheidung ausgesprochen, Staatsanleihen der Eurozone-Staaten im Gesamtvolumen von mehr als einer Billionen Euro zu erwerben, was allgemein als das QE-Programm bekannt ist. Praet unterstrich damals die Notwendigkeit für ein stabiles Preisniveau zu sorgen und warnte vor der Deflationsgefahr.

Dieser Marktkommentar stellt ein Exzerpt dar. Der komplette Bericht, weitere Publikationen, Live-Marktüberblick und Devisenkurse können im unabhängigen Börsenportal gesichtet werden.