Die Ähnlichkeiten zwischen der Quantentheorie und altindischer Philosophie

sind mitunter frappierend und verblüffend

Zumindest -ist mir aufgefallen-, wenn man die Vorträge des Heisenbergschülers und ehemaligen Leiters des Max Planck-Institutes Prof.Dr. Hans-Peter Dürr mit der Samkhya Philosophie vergleicht.

Dort sind Materie und alle ihr immanenten und zugeschriebenen Kräfte zunächst nur als Möglichkeit, gewissermaßen unsichtbar und nicht substantiell vorhanden. Hans-Peter Dürr erwähnt Ähnliches in seinen Vorträgen, in denen er regelmäßig äußert, dass Materie zunächst nichts Substantielles sei, sondern lediglich "Form" (oder "Geist"), die dann -aus dem Nichts- zur Substanz erstarrt. (Kennen wir auch aus dem Geldsystem. Womöglich entsteht auch noch im Moment des "Erstarrens" bzw. Werdens eine existentielle Schuld-Ganz böse Lache!)

In der Samkhya Philosophie (Kernzeit ca. 400 vor Chr.-700) wird die "Prakriti" (Materie und deren Vorstufe) ebenfalls erst "aktiviert", wenn ein "Purusha" (in etwa Bewusstsein/Empfindungsfähigkeit) in deren "Nähe" kommt und sich gewissermaßen in sie "verstrickt".

Dieses stark abstrahierende Denken bereits 400 vor Chr. ist erstaunlich.( Aber womöglich wussten die damals in den entscheidenden Dingen ohnehin wesentlich mehr als wir - Böse Lache!)