Reisebericht

Campingplätze in Norwegen

Zu meinem speziellen Lieblingsthema "Camping in Norge" hier mal ein paar kleine Impressionen.

Im ganzen Königreich gibt es massig viel Natur zu sehen und zu erleben. Daher liegt es auch auf der Hand, die Ferien auf den naturnahen Zeltplätzen zu verbringen. Denn von hier aus lassen sich ja so viele Naturhighlights erkunden. Aber kommen wir mal gleich zu den unangenehmen Begleiterscheinungen wie dem wechselhaften Wetter. Dafür gibt es bei Regen (dabei ist das Wetter bei uns ja zurzeit auch nicht so doll) auf fast allen Plätzen Hytter (Campinghütten) zu mieten, die kaum teurer als Stellplätze sind und die es in jeglichen Variationen gibt. Von Zwei- bis Zehnbettbelegung ist fast alles möglich.

Die Campingplätze sind oft bestens ausgestattet, so dass man auf nichts verzichten muss. Kühlschränke, Kochplatten und gute bis sehr gute Sanitäreinrichtungen zählen vielerorts zum Standard. Die totalen Naturfreaks können Dank dem Jedermannsrecht (erlaubt das Campen außerhalb der organisierten Zeltplätze) auch im freien Gelände übernachten. Die Zelte sollten jedoch nicht näher als 150 m vom nächsten Haus entfernt stehen.

Eine kleine Auswahl der besten Zeltplätze (aber eigentlich sind fast alle top):

Ausgesprochen gut haben uns die Campingplätze am Geirangerfjord, in Gaupne (Jostedalsbreen), Vogelinsel Runde, Austnesfjord bei Svolvear (Lofoten), Grimstad (Bodö), am Gjendesee in Gjendesheim, Gudvangen (am Naeröfjord) gefallen, um mal einige lobenswert zu erwähnen. Zu den schlechtesten fällt uns eigentlich nur der in Oslo (Bogstad) ein. Der war fürchterlich groß, laut und viiiiel zu teuer. Außerdem sind die Keykarten für die Schlagbaumöffnung völlig von Arsch. Mit den Dingern hatte - glaube ich - so jeder seine Probleme.

Übrigens war es für uns auch mal ein Erlebnis, auf dem nördlichsten Campingplatz der Welt bei unter 5 Grad Celsius zu übernachten. Das ist für jede Outdoorausrüstung eine super Qualitätsprüfung. Unser Zeug hat die Prüfung gut überstanden, so dass wir trockenen Fußes das Nordkapplateau erkunden konnten.

Also, die Utensilien ins Auto gestopft und los geht’s. Viel Spaß!

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