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Die ältesten Völker und der "Geist"

Das wohl älteste Volk der Welt sind die "San", bei uns im allgemeinen als "Buschmänner" und vor allem aus dem Film "Die Götter müssen verrückt sein" bekannt.

In der DNA heutiger "Buschmänner" wurden Gen-Sequenzen entdeckt, die denen heutiger Italiener und spanischer Basken ähneln. http://www.nature.com/news/african-genes-tracked-b... Es wird daher vermutet, dass Teile der San, die sich bereits vor ca. 100 000 Jahren von den übrigen Bewohnern Schwarzafrikas abspalteten, nach Europa "einwanderten" und vor ca. 3000 Jahren wieder in ihr Ursprungsgebiet zurückkehrten.

Die meisten Angehörigen dieses liebenswerten und zierlichen Volkes leben heute noch in Namibia und Südafrika, wurden von ihrem Stammland vertrieben, weil dort entweder Diamanten gefunden wurden oder das Land anderweitig benötigt und bejagt wurde. Ihnen wurde die Lebensgrundlage entzogen und der Alkohol tat, wie bei vielen Naturvölkern, sein Übriges. Die Mehrzahl von ihnen muss heute ihren Lebensunterhalt als Angestellte von Farmern bestreiten.

Nur wenige leben heute noch traditionell als Jäger und Sammler und dies meist auch nur innerhalb eines staatlichen Projektes oder in der Kalahari Botswanas. Während es dort für Touristen kein Problem war, Jagdlizenzen zu erwerben, wurden sie den San lange Zeit verwehrt. Und erst vor ca. vier Jahren erhielten sie die Genehmigung zum Bau eines Brunnens.

Das sind Menschen, deren Volk mehr als 100 000 Jahre frei und egalitär lebte, denen plötzlich  die Zwänge unterschiedlicher, mit dem Lineal gezogener Staaten, "übergestülpt" wurden, die sie ihres Landes, ihrer traditionellen, freien und unabhängigen Lebensweise beraubten und ihrer harmonischen Eingliederung in eine Natur wüstenhafter Umgebung gewaltsam entzogen.

Ähnliches gilt auch für die Ethnien der Nuba und Dinka des südlichen Sudans, denen auch heute noch - meist islamische - Milizen auflauern, viele töten, und andere als Sklaven zum Verkauf nach Khartoum verschleppen. So erging es beispielsweise der heute in London lebenden Schriftstellerin Mende Nazer, der im Jahr 2000 mit Hilfe anderer Stammesangehöriger die Flucht gelang, nachdem sie von ihrer Herrin an deren Schwester "weitergegeben" worden war, die in London als Frau eines sudanesischen Diplomaten lebte. Ihr Asylantrag wurde 2002 zunächst abgelehnt und erst auf Intervention von Menschenrechtsorganisationen und der Entrüstung der Medien und Leser genehmigt. Ein ähnliches Schicksal teilte der Dinka und ehemalige Sklave  Francis Bok, der als siebenjähriger Sohn eines wohlhabenden Dinka-Farmers von islamischen Milizen verschleppt wurde und sich heute als Menschenrechtsaktivist engagiert. Dürfen Muslime andere Muslime versklaven? Ich weiß es nicht, aber falls nicht, könnte dies mit ein Grund sein, dass in jenen Regionen so viele zum Islam konvertieren.

Diese Völker haben lange (wie auch unsere Vorfahren) mit der Natur in Einklang gelebt - und sie lebten wohl zumeist gut, denn sie über-lebten und haben Nachkommen gezeugt. Sie lebten in Symbiose - nicht in Unterwerfung und Konfontation Mit der Natur - nicht gegen sie. Auch nicht gegen ihre eigene.Der Geist als Widersacher der Natur hat sie und ihre Lebensweise zerstört. Er kam von außen, als fremde invasive Macht. Staat, naturfeindliche und -verachtende Religion, Atombombe - das ist die heilige Trinität des "Geistes". Es kommt alles auf uns zurück: Flüchtlingsströme, Weltkriege, Terrorismus, Naturzerstörung, Depression......Wahnsinn. Was ist der Name des "Geistes"? Seine Zahl ist.....