Monetative-Tagung am 9.11.2013

Monetative-Tagung am 9.11.2013
Am 9.11. veranstalten wir eine Tagung in Berlin zum Thema "Wie rechtmäßig ist unser Geldsystem". Sachkundige Rechtsanwälte (Hans Scharpf aus Frankfurt/Main und Christopher Mensching aus Hamburg) und Manager/Unternehmensberater (Timm Gudehus aus Hamburg und Erhard Glötzl aus Linz/Österreich) werden auf dieser Tagung verschiedene Aspekte der Banken-Geldschöpfung untersuchen:
-die Rolle der Justiz bei der Auslegung von Rechtsnormen, die die Bankengeldschöpfung eigentlich untersagen (z.B. § 3 Abs. 3 Kreditwesengesetz)
-die Frage, ob die Banken durch die Geldschöpfung einen ungerechtfertigten Wettbewerbsvorteil haben
-ob das Verbot der Staatsfinanzierung durch die Notenbank noch eingehalten wird und sinnvoll ist
-wie eine neue Währungsverfassung  Rechtssicherheit schaffen könnte.
Weitere Informationen, den Einladungsflyer und das Anmeldeformular zur Tagung finden Sie auf unserer Webseite

AMI-Konferenz in Chicago
Unser Vorstandsmitglied Joseph Huber war einer der Referenten auf der Jahrestagung des American Monetary Institute (AMI), neben "positive money" in London unsere wichtigste englischsprachige "Schwesterorganisation".
In seinem Beitrag untersuchte Joseph Huber, wie sich die wissenschaftliche Debatte zum Thema Geldschöpfung historisch entwickelt hat und heute fortgeführt wird. Er analysiert dabei die beiden wichtigsten Strömungen: Die "banking"-Lehre, nach der Banken zur Geldschöpfung berechtigt sein sollten, und die "currrency"-Lehre, nach der der Staat die Geldschöpfung allein ausüben sollte (siehe den Beitrag unter  https://sovereignmoney.squarespace.com/modern-money-and-sovereign-currency/ ).
Weitere Informationen zur Tagung in Chicago finden Sie unter http://www.monetary.org/2013schedule.html
Joseph Huber wurde in Chicago für seine wissenschaftliche Arbeit zum Geldsystem mit dem "Advancement of Monetary Science Award" ausgezeichnet. 

Englische GRÜNE für Vollgeld

Am 18.September verabschiedeten die englischen GRÜNEN einen Beschluss, in dem sie die Beendigung der Banken-Geldschöpfung und die Einführung von ausschließlich öffentlich geschöpftem Geld fordern. Das 1844 in England ausgesprochene Verbot des Druckens von privaten Banknoten soll somit auch auf unbares Giralgeld ausgedehnt werden. Damit haben die englischen GRÜNEN als erste demokratische Partei in der europäischen Union einen klare Position zum Thema Geldschöpfung bezogen. Auch für deutsche Parteien, und insbesondere für die deutschen GRÜNEN, die sich ja gerade in einer Phase der Neuorientierung befinden, ist das ein wichtige Information. Bitte geben Sie diese Nachricht an Ihnen bekannte Parteivertreter weiter, nachzulesen in der Rubrik http://www.monetative.de/politische-wichtige-aussagen/ 

  auf unserer Webseite.   

Thema Geldschöpfung in deutschen Medien

Bis vor kurzem noch unvorstellbar, aber inzwischen ist es soweit: Das Thema Geldschöpfung wird sowohl in großen Zeitungen (Artikel in der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung) als auch in Wirtschaftsverlagen (Buch von Raimund Brichta im Börsenbuchverlag) ausführlich behandelt und erfreut sich großen Interesses (auch wenn wir manches anders oder präziser als in diesen Publikationen formulieren würden). Das bemerken wir natürlich auch bei Monetative e.V.durch mehr Anfragen/Interessenten/Mitglieder. Der nächste Schritt wäre jetzt, dass das Thema auf die Agenda der politischen Diskussion in Deutschland kommt. Wann das geschieht, hängt von uns allen ab: Je mehr wir uns an Diskussionen über Leserbriefe, blogs beteiligen, und je öfter wir unsere Politiker mit Fragen auf Trab bringen, desto schneller wird das geschehen. So könnte Deutschland in der Geldreform eine Vorreiterrolle in den Euro-Staaten übernehmen, die sich wohltuend von den bisherigen Sparappellen der Bundesregierung absetzt und eine positive Perspektive für Europa bieten würde. Packen wir es gemeinsam an!

Vorträge zur Vollgeldreform

In Berlin, Frankfurt, Paderborn, Stuttgart und Zürich finden Vorträge zum Vollgeldsystem statt, vielleicht also auch in Ihrer Nähe. Alle Informationen dazu finden Sie auf unserer Webseite unter http://www.monetative.de/veranstaltungen/