HASS

(Bitte hasst nicht die Flüchtlinge, auch wenn einige seltsame und zwielichtige Gestalten darunter sind)

"Bevor ich die Serie mit den wirtschaftlichen Auswirkungen der Jobcenter-Maßnahmen abschließe, gehe ich im vorletzten Teil kurz auf die psychologischen Effekte ein.

Insbesondere geht es um den Zusammenhang zwischen den Maßnahmen und dem Holocaust.

Mein Bekannter hat wie gesagt eine 6-monatige Vollzeit-Maßnahme von seinem Jobcenter aufgebrummt bekommen, wobei eine ganz klare Entwicklung seiner Psyche zu bemerken war.

In der ersten Woche wurde er in seinem Bereich „eingearbeitet“, er musste sich anpassen, alles war neu, er musste sich wieder an das frühe Aufstehen und den 8-Stunden Tag gewöhnen.

Ab der zweiten Woche und vor allem durch Gespräche mit anderen begann er dann aber zu reflektieren.

Ihm wurde bewusst, daß er willkürlich und unter Androhung von Folter (Kürzung des Existenzminimums) vom angeblichen „Rechtsstaat BRD“ zur Arbeit gezwungen wurde, um den Bonzen aus der Wirtschaft Personalkosten einzusparen.

Dieser Zustand führte dazu, daß er seit ungefähr der 3. Woche und für die restlichen 5 Monate nur noch ein einziges Gefühl empfinden konnte, das ihn vollständig vereinnahmte:

HASS

.

Er hat mir bestätigt, daß er in seinem ganzen Leben noch niemals so einen Hass auf irgendjemanden empfunden hat, wie bei der dortigen Maßnahme."

Weiterlesen